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Die Rosalia ist mit ihren 748m nicht nur der zweithöchste Berg im Burgenland, sondern auch Hausberg von mir und somit Schauplatz von unzähligen Kräftemessen. Im Kampf um Plätze und Sekunden ist in den vergangenen Jahren schon viel Schweiß in den Kehren vergossen worden. Die angenehm zu fahrende sehr moderate Steigung und die pittoresk anmutende landschaftliche Umgebung machen jede Auffahrt zu einem kleinen Erlebnis. Spätestens das traumhafte Panorama am Gipfel weiß für jede Anstrengung zu entschädigen. Eine genaue Streckenbeschreibung mit Fotos, Bestenlisten und Wattberechnungen finden sich hier! Für leidenschaftliche Mountainbiker steht ein fast 100km langes MTB-Streckennetz mit 5 thematischen Routen in der Region Rosalia zur Verfügung. Informationen rund um Forchtenstein und vor allem die berühmte Burg Forchtenstein kann man hier nachlesen. |
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Saisonrekorde 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 |
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Gesamt - 2012 |
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| Name | Datum | Zeit | Schnitt | Kommentar |
| Christian Pavitschitz | 10.5 | 18:55 | 23,47 | bis Ortstafel locker, dann etwas auf Druck |
| Kaspar Schweiger | 11.5 | 21:58 | 20,21 | Burg: 9:53; OT: 15:58 |
| Jürgen Steiner | 16.3 | 23:12 | 19,14 | die Kraft in den Beinen fehlt |
| Christian Kotzmann | 6.5 | 23:39 | 18,77 | Burg 10:31; Ortstafel 16:51 |
| * persönliche Bestzeit | ||||
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Winter - bis einschließlich 20. März 2012 |
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| Name | Datum | Zeit | Schnitt | Kommentar |
| Jürgen Steiner | 16.3 | 23:12 | 19,14 | die Kraft in den Beinen fehlt |
| * persönliche Bestzeit | ||||
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Frühling - von 21. März bis einschließlich 20. Juni 2011 |
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| Name | Datum | Zeit | Schnitt | Kommentar |
| Christian Pavitschitz | 10.5 | 18:55 | 23,47 | bis Ortstafel locker, dann etwas auf Druck |
| Kaspar Schweiger | 11.5 | 21:58 | 20,21 | Burg: 9:53; OT: 15:58 |
| Christian Kotzmann | 6.5 | 23:39 | 18,77 | Burg 10:31; Ortstafel 16:51 |
| * persönliche Bestzeit | ||||
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Die Rosalia als Leistungsparameter Eines vorweg: Die 20-Minuten-Marke kann als die Schallmauer schlechthin angesehen werden, die es für ambitionierte Hobbyfahrer zu unterbieten gilt. So mancher hat viele Jahre und hunderttausende Trainingskilometer investieren müssen, um dieses alles andere als leichte Ziel zu erreichen. Aus dem Bezirk Mattersburg ist dies bislang nur sehr wenigen Sportlern gelungen und selbst eine Zeit von unter 25 Minuten gilt als tolle Leistung unter Hobby- und Freizeitsportlern. Für eine Zeit von unter 20 Minuten muss ein 75kg schwerer Fahrer immerhin 350 Watt oder 0,5 PS Dauerleistung aufbringen. Und wer ist schon halb so stark wie ein Pferd?;-)
Wie groß muss die Leistungsfähigkeit eines Radsportlers in etwa sein, um bei unterschiedlichen Straßenradsportbewerben reüssieren zu können? Zweifellos lässt sich diese Frage theoretisch nur schwer beantworten, da die Anforderungen im Straßenradsport sehr unterschiedlich sind. Deshalb ist dieses Thema auch mehr als Spielerei zu betrachten. Aufgrund meiner Erfahrung traue ich mir aber in etwa zu beurteilen, welche Rosaliazeit als Voraussetzung angesehen werden kann, um einen sinnvollen Start in einer Kategorie in Erwägung ziehen zu können. Eine gute Rosaliazeit setzt aufgrund ihrer geringen Steigung nicht nur eine gewisse Bergstärke, sondern mehr eine gute allgemeine radsportspezifische Verfassung voraus und eignet sich deshalb ideal für eine solche Beurteilung. Neben der physischen Stärke wird bei meinen Überlegungen natürlich auch eine gewisse Erfahrung und Radtechnik bzw. Taktik des Athleten angenommen.
Frauen Elite: Führte der wettkampfmäßige Radsport in Österreich beim weiblichen Geschlecht lange Zeit ein Schattendasein, hat er in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Während die Leistungsunterschiede nach wie vor sehr groß sind und man auf richtige Starterfelder eigentlich nur in der Elite-Kategorie trifft, haben die besten Österreicherinnen den Anschluss an die erweiterte Weltspitze gefunden. Die bergstärksten Damen bewältigen die Rosalia unter 18 Minuten.
Seniorenkategorien: Ein Start bei den „Masters“ ist bereits ab dem 40. Lebensjahr möglich, ein Alter, in dem andere noch „Paris Roubaix“ gewonnen haben und das speziell im Ausdauersport kein Hindernis darstellt um großartige Leistungen zu bringen. Zudem kommt die enorme Rennerfahrung vieler Senioren, die bereits seit Jahrzehnten im Sattel sitzen und mit allen Wassern gewaschen sind. Möchte man in der Master 1-Klasse bei Straßenrennen vorne mitfahren, sind Zeiten von unter 20 erforderlich, die schnellsten fahren unter 19 Minuten. Für jede höhere Masterskategorie kann pro Lebensdekade eine Minute hinzugerechnet werden. Die schnellsten 50-60jährigen fahren also immer noch unter 20 Minuten.
Amateure: Nachdem Mitte der 90er die Zusammenlegung von Profis und Amateuren die Vermischung zweier Radsportwelten zur Folge hatte, die viele Probleme mit sich brachte, wurde die Kategorie Amateure 2009 wieder neu eingeführt. Hintergedanke dabei war, ambitionierten Radrennsportlern, die nicht ganz das Talent mitbringen oder aus beruflichen Gründen nicht das notwendige Training aufbringen können, um in der Elite-Klasse bestehen zu können, die Möglichkeit zu bieten, sich mit anderen unter Rennsportbedingungen messen zu können. Nicht zuletzt dürften für viele Akteure auch andere Beweggründe ausschlaggebend sein, sich eine Amateurlizenz zu lösen, auf die hier aber nicht näher eingegangen werden soll. Möchte man Amateurrennen im Hauptfeld bewältigen, sollte man die Rosalia unter 20 Minuten fahren können. Um solche Rennen auf selektiven Kursen gewinnen zu können, sind Rosalia-Zeiten unter 18:30 erforderlich, die besten Amateure fahren unter 17 Minuten.
Bei den angenommenen Zeiten wird als Überlegung nur die absolute Topform der besten Fahrer der jeweiligen Kategorie herangezogen.
Welche Wattwerte man bei welcher gefahrenen Zeit in etwa erreicht, kann man hier nachrechnen. Spitzenprofis wie Armstrong oder Ullrich wiesen Dauerwattleistungen über 60 Minuten von knapp 500 Watt auf. |