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VCM - Winterlauf 2 (19.02.2012)
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Dem Ziel etwas näher gekommen
Der zweite Lauf der VCM-Winterlauf-Serie stand heute für mich im Kalender. Wie immer genehmigten wir uns kurz vor dem Start, bei einer nahegelegen Tankstelle einen schnellen Kaffee, plus Toilettengang, um mit etwas Stress an den Start zu gehen (Zitat Uwe), davor ein kurzes aufwärmen. Dieses Mal nahmen deutlich mehr Teilnehmer am Lauf teil.
Welche Rundenanzahl sollte ich laufen? Erst wollte ich zwei, dann drei, bin aber letztendlich bei zwei Runden (14 km) geblieben. Das Ziel war nicht „voll laufen“ (natürlich nicht mit Alkohol), sondern eine Zeitverbesserung unter 4:40/km über eine längere Distanz. Schritt für Schritt, dem Endziel 4:30/km beim Halbmarathon in Mörbisch entgegen. Mit 32:12 bzw. 32:15 sind mir fast zwei idente Runden gelungen. In drei Wochen zur Vollendung der Trilogie möchte ich das Tempo über die volle Distanz 21,1 km schaffen. Bis dahin ist es noch ein „steiniger“ Weg, aber durchaus machbar. |
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Neue Rubrik (05.02.2012)
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Fotos diverser Radrennen
In der neuen Rubrik „FOTOS“ befinden sich zahlreiche Fotos aus der Sammlung von Fritz Langthaler (Fotograf der Radwelt), der auf die Copyright-Rechte verzichtet und die Fotos gratis zur freien Verfügung stellt. Herzlichen Dank!
Auf vielen Fotos war leider nichts notiert (welche Veranstaltung usw.), daher bin ich auf Mithilfe angewiesen. Falls mir jemand Informationen zu den Fotos mitteilen kann, wäre ich sehr erfreut. |
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Cricket Winterlauf (30.01.2012)
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Sagen wir, es war nichts!
Den Halbmarathon noch nicht ganz regeneriert, sollte man sich nicht an den Start stellen. Die Leistung ist zwar nicht die Schlechteste, aber die Hügel-Lauferei forderte mich doch mehr als erwartet. Das weitere Programm ist flott erzählt, bis zum nächsten VCM-Lauf (14 km) gemütlich. |
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ARCHIV (27.01.2012)
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Frühjahrspreis Stockerau
Die Ergebnisse vom Radrennen in Stockerau befinden sich im Archiv. |
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VCM - Winterlauf 1 (22.01.2012)
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Den Ausdauertest bestanden
Bei den letzten Läufen, wo Schnelligkeit im Vordergrund stand und ich noch daran arbeiten muss, wollte ich heute meine Ausdauer überprüfen. Dazu wählte ich den VCM-Winterlauf in Wien auf der Prater Hauptallee, wo ich die volle Distanz über 21,1 km lief.
In der Früh traf ich mich mit Uwe in Neudörfl, wo wir gemeinsam mit unserem privatem Chauffeur (vielen Dank dafür) die Reise nach Wien antraten. Wie wir uns bei der Startnummernausgabe anstellten, trafen wir einige Pöttschinger. Die Veranstalter konnten einen neuen Teilnehmerrekord über alle drei Distanzen verkünden.
Wie der Startschuss fiel, setzten sich ca. 1600 Beine in Bewegung und traten alles flach, was sich ihnen in den Weg stellte. Scherz beiseite! Den ersten Kilometer galt es einige Positionen gut zu machen, da ich mich etwas weiter hinten eingereiht hatte. Mein angepeiltes Lauftempo von ca. 4:45/km, meinem Leistungsniveau entsprechend, spulte ich Kilometer, um Kilometer ab. Die erste Runde war geschafft! Die Labe brachte mich in Versuchung, der ich widerstand und erst in der zweiten Runde eine kurze Trinkpause machte. Den Führenden, der ein ziemlich flottes Tempo anschlug, konnte ich bei den Gegengeraden genau beobachten. In meiner linken Hand hielt ich einen „Schummelzettel“, mit einigen Zeitangaben, was sich sehr hilfreich erwies, da ich nur eine „grindige“ Uhr mit Stoppfunktion dabei hatte.
Ab dem 18 km, spürte ich das Ziel musste bald kommen, da die Oberschenkel doch etwas kraftlos wurden. Aber da ja ab der Kehre Rückenwind die Sache erleichterte, nahm ich sprichwörtlich die Beine in die Hand, überquerte mit einem breiten Lächeln im Gesicht und neuem persönlichen Rekord 1:39:14 (4:42/km) die Ziellinie. |
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Crosslauf - Böhmischer Prater (08.01.2012)
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Eine schmutzige Angelegenheit
Da kommende Woche der erste Cricket – Crosslauf stattfindet, warum nicht gleich heute den Rüssel in den Matsch stecken und sich die Laufhose bis zum Allerwertesten mit Schmutz verunstalten. Im Böhmischen Prater ging ein Crosslauf über 4,8 km über die Bühne, wo 6 Runden zu je 800m gelaufen werden mussten.
Die Startnummern hatten auch mal bessere Tage hinter sich, aber für einen Crosslauf gerade richtig. Wie ich nach Wien fuhr, begann es ab Wr. Neudorf stärker zu regnen, was die Laufstrecke etwas schwieriger machte, da es auch am Vortag bereits regnete. Zum Aufwärmen spulte ich drei Runden ab, um mir die heikleren Stellen einzuprägen. Das Starterfeld mit ca. 30 Teilnehmern überschaubar, aber einige schnelle Läufer fanden sich trotzdem ein.
Der Start erfolgte, ich lies mich nicht wieder mitreißen. Gleich zu Beginn war der Weg mit feinem Kies geschottert, aber die unzähligen Wasserlacken standen in voller Pracht über die gesamte Laufstrecke verteilt. Da machte es keinen Sinn um die Lacken auszuweichen, auch am Wegesrand stellte sich Matsch den Läufern entgegen, ich wählte die direkte Linie, schnurstracks durch. Als Rundenabschluss wartete ein kurzer, aber nicht allzu leichter Anstieg, wo ca. 20 HM überwunden werden mussten, gefolgt von einem schmalen verwachsenen Weg. Die Veranstalter schnitten zwar vor Laufbeginn die Hecken mit der Heckenschere, aber bedachten nicht das es auch größere Läufer teilnahmen. Also lief ich 30m in gebückter Haltung den rutschigen Weg entlang. Im letzten Wegabschnitt zahlten sich die Fernsehstunden bei den Slalomrennen aus, weil ich gezwungen war, die überhängenden Äste mit meinen Händen wegzukicken (anstatt der Slalomstangen), um keine Äste in mein Gesicht zu bekommen. Noch ein kurzes Stück und die erste Runde war zu Ende.
Die gleiche Prozedur folgte dann noch fünf Mal, bis die 4,8 km absolviert waren. Ein genialer abwechslungsreicher Kurs wurde geboten, mit meiner Zeit von 21:34 bin ich zufrieden. Nur schade, dass ich keine Kamera dabei hatte, um ein Foto von den Schuhen und Hose zu machen. |
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Pöttsching - Dreikönigslauf (06.01.2012)
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Der Schuss ging deutlich nach hinten los
Der Rausch von der Geburtstagsfeier war verflogen, dafür hatte ich einen anderen Rausch: den Geschwindigkeitsrausch! Aber nur die ersten beiden von insgesamt fünf Runden lang. Da ich meinen eigentlichen Schrittmacher in der Menge von ca. 140 Startern nicht ausmachen konnte, musste schleunigst Ersatz gefunden werden. In meinem Wahn wählte ich eine schnelle Dame - Hover Nicole, die doch nicht meinem Leistungsvermögen entsprach. Zu Beginn der ersten Runde lief für mich alles perfekt, in der ersten 90° Kurve standen bereits beim Einlaufen gesichtet (Oliver, Claudia) und die Streckenposten Herr und Frau Ban, die zwangsrekrutiert wurden (bitte nicht ernst nehmen). Die zweite Streckenhälfte mussten wir Läufer mit dem starken Gegenwind kämpfen.
Ein kurzer Blick der Uhr (3:50) entgegen, die erste Runde war erledigt, zu einem späteren Zeitpunkt ich selbst. Die darauffolgende zweite Runde konnte ich mit Nicole noch Schritt halten (Ziellinie 8:03), also auf dem Weg zu einer neuen Spitzenzeit. In der dritten Runde, wo meine Beine langsam aber doch nicht mehr wollten und eine Pause verlangten, so gönnte ich ihnen eine. Ich musste ein kurzes Stück gehen, Nicole bereits außer Sichtweite. Irgendwie schaffte ich die dritte Runde in einer halbwegs passablen Zeit.
Zu Beginn der vierten Runde klopfte mir jemand auf die linke Schulter. Er rief: „Woas is los, geht scho!“, es ist mein Trainingspartner aus Wiesen, zwei Sekunden später der nächste Wiesener. Der interne Kampf der „Wiesenerwertung“ konnte ausgetragen werden, aber nur kurz, da jetzt der Zeitpunkt eintraf, wo ich komplett einging. Im Ziel „eingewalkt“, meine Bestzeit um nur 3 Minuten nicht erreicht.;-)
Eine weitere perfekt organisierte Veranstaltung in Pöttsching neigte sich dem Ende zu und ich neigte mich beim Mittagessen dem Teller entgegen. Es hatte heute einfach nicht sein sollen, auf biegen und brechen sein Glück herauszufordern. |
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ARCHIV (04.01.2012)
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Einige neue, viele Rennen
Das Archiv konnte ich um einige Rennen erweitern. Auch bei den vorhandenen Radrennen wurden Ergebnisse, Fotos hinzugefügt.
Der Schwerpunkt liegt bei burgenländischen Radrennen, die früher recht zahlreich durchgeführt wurden. Es fehlen lediglich die Güssinger und Stegersbacher Radsporttage, aber darüber gibt es kaum Informationen, sonst wäre das Kapitel "Burgenländische Radrennen" abgeschlossen.
Als Bonus gibt es:
Das Höhenstraßenrennen in Wien und den Straßenpreis von Wolkersdorf bzw. Großebersdorf. |
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Zillingdorf - Silvesterlauf (31.12.2011)
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Keine Gnade für die Wade
Die Nachwirkungen, sprich Pivos & Co, der Geburtstagsfeier machten sich noch etwas muskulär bemerkbar, somit versuchte ich den Lauf in einem gleichmäßigen Tempo über die Bühne zu bringen. Den Versuch meine Bestzeit zu verbessern hatte ich bereits im Vorhinein auf unbestimmte Zeit verschoben, nächste Chance beim Dreikönigslauf. Am Wegesrand, Höhe Spitzkehre, versammelten sich einige Radfahrer (Patrick, Josi, Ledi usw.) die das herrliche Wetter für eine Ausfahrt nutzten.
Bei jedem Zieldurchlauf wurden alle Läufer egal ob laufend oder gehend unterwegs tatkräftig vom Publikum angefeuert. In der dritten Runde war es soweit: Marius Bock überrundete mich mit einer Lockerheit, das gibt’s gar nicht.;-) Er hatte zu diesem Zeitpunkt, einen doch recht komfortablen Vorsprung auf seine härtesten Konkurrenten herauslaufen können.
Nun begann ich, als Bock schon laaaange im Ziel, sich bereits mit dem Moderator unterhielt, meine fünfte und letzte Runde. Dann wollte ich es aber wissen und lief nach dem Motto: „Keine Gnade für die Wade“, ein doch deutlich schnelleres Lauftempo als die vorangegangen Runden. Mit einer Endzeit von 22:05 beendete ich den letzten Lauf im Jahr 2011. |
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Mödling Altstadt- Adventlauf (27.11.2011)
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Die Schonzeit ist definitiv vorbei
Als meinen ersten Lauf nach der Pause wählte ich den Adventlauf in Mödling über 10,52 km. Die Streckenführung hatte es in sich, nach dem Start leicht bergab, bergauf, rechts, links, um die nächsten Ecken und wieder leicht zum Ziel ansteigend. Das Starterfeld mit über 450 Teilnehmern war sehr stark besetzt.
Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch gesteckt, darum begann ich den Lauf ohne Gekeuche und spulte die erste von vier Runden ab. Da meine Uhr einen guten Schnitt zeigte, warum nicht gleich auf die volle Distanz ausweiten. In der dritten Runde hörten wir bereits den „Drill Sergeant“ (MTB-Fahrer) mit seinem Pfeiferl, der vor den Führenden Schneider und Bock, die Strecke freimachte. Bei der 10-km-Marke hatte ich eine Zeit von 45:04 Minuten, also die letzten 520m noch das „Hügerl“ empor dem Ziel entgegen.
Mit einer Endzeit von 47:47 (leicht zu merken) beendete ich meinen ersten Lauf in der Saison 2012, obwohl wir noch 2011 schreiben.;-) Für das Spazieren-Laufen keine so schlechte Zeit! Beim nächsten Lauf in Zillingdorf wird die „Pumpe“ mal so richtig durchgeputzt, denn da soll mein Rekord 20:28 (5km) fallen. Falls doch nicht, dann beim Dreikönigslauf in Pöttsching. |
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Termine 2012 (18.11.2011)
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Alle mache ich nicht mit
Einige für mich interessante Wettkämpfe sind unter der Rubrik TERMINE aufgelistet. Alle kann ich natürlich nicht mitmachen, aber die rot markierten Termine sind bereits fix, die eine oder andere Wettkampfteilnahme entscheide ich kurzfristig. |
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ARCHIV (13.11.2011)
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Eröffnungsrennen Ansfelden
Ein weiteres Rennen befindet sich im Archiv, das Eröffnungsrennen Ansfelden, mit sämtlichen noch auffindbaren Ergebnissen und Zeitungsartikeln. Dafür möchte ich mich recht herzlich beim ÖRV, LRV OÖ, OÖ Nachrichten bedanken, auch bei Masters-Seriensieger Schalk Josef für die zahlreichen Fotos aus den Anfangsjahren.
Auch bei den bereits vorhandenen Rennen im Archiv konnte ich zahlreiche Fotos hinzufügen, ebenfalls aus dem umfangreichen Archiv von Schalk Josef und Schmuckerschlag Gerhard. Ein großes Danke dafür! |
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Genesung (06.11.2011)
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Ich bin wieder hier in meinem Revier
Nach zwei Wochen absolutem nichts getue, bin ich wieder fit und kann mit dem Training behutsam beginnen. Heute war ich ein kurzes Lauftraining absolvieren, die Laufdistanz bescheiden, aber die längere Pause machte sich konditionell sehr bemerkbar. Dies bereit mir kein Kopfzerbrechen! Also kann ich mit ruhigem Gewissen behaupten: „Ich bin wieder hier in meinem Revier“ und durchstreife als räudiger Straßenköter die Umgebung von Wiesen.
Einige Termine für die Saison 2012 stehen bereits fest, also kann ich das Training als „eröffnet“ ansagen. Im Winter wird der Schwerpunkt in Cross-Läufen sein (Cricket-Wintercup), im Frühjahr die VCM Vorbereitungsläufe, als Höhepunkt muss abermals der Schneeberglauf herhalten. Die geplanten Wettkämpfe werde ich im Dezember unter der Rubrik „Termine“ online stellen. |
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Verletzung (29.10.2011)
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Verletzungspause = Winterp(j)ause Da ich noch mindestens eine Pause die Beine stillhalten muss, weil mir ein Band gerissen oder beleidigt wurde, überbrücke ich die Zeit mit Essensaufnahme etc. Der „Umfaller“ (verknöchelt) stellte sich doch als eine schwerere Verletzung heraus als von mir angenommen. Der Start beim Rosalialauf war natürlich nicht förderlich, aber da ich als Favorit gestartet bin und ein sehr hohes Antrittsgeld bekommen habe, musste ich einfach teilnehmen. Die Zwangspause nutze ich gleich als meine Winterpause und beginne dann wieder langsam mit dem Training. |
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2. Rosalia - Genussgipfellauf (22.10.2011)
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Ein bunter Fuß tut soooo gut
Eigentlich sollte es heißen: „Viele bunte Smarties“, in meinem Fall trifft der Slogan: „Ein bunter Fuß tut soooo gut!“ besser zu. Vor eineinhalb Wochen verknöchelte ich mir bei einem Waldlauf den linken Fuß und musste deshalb auch den Landhauslauf sausen lassen. Heute hatte ich vor dem Lauf keine Schmerzen, nichts geschwollen, aber ein bunter Malkasten (gelb, blau usw.) war noch übrig, die Verkühlung verblies der kühle Wind. Trotzdem wagte ich den Start beim Rosalia-Genussgipfellauf.
Wie ich im Pub H3 in Bad Sauerbrunn die Türschwelle übertrat, um meine Startunterlagen abzuholen, saß bereits ein Teilnehmer im Eck und genehmigte sich zum Aufwärmen eine „Hülse“.;-) Die Nachricht über meine Verletzung verbreitete sich anscheinend wie ein Lauffeuer. Bis zum Start war noch etwas Zeit, also wurde getratscht und getratscht.
So um 13:30 ging ich zum Auto, riss meine warme Kleidung vom Körper, bereitete mich seelisch wie auch körperlich auf den Lauf vor. Wieder am Hauptplatz stellte ich fest, ich hatte meine Uhr vergessen, abermals zum Auto und flott retour. Dann lief ich mich zehn Minuten locker ein und vergoss dabei im Wald einige Tröpferl (die Aufregung, eh klar). Kurz vor dem Start eine kurze Einweisung über den Ablauf der Veranstaltung. Der Start erfolgte durch Bürgermeister Hutter aus Bad Sauerbrunn.
Dieses Mal begann ich nicht zu schnell wie in Lanzenkirchen, stellte aber bereits im Flachstück fest, dass ich absolut nicht in Höchstform war. Ich konnte kaum meine Oberschenkel in Höhe hiefen, daran dürfte wohl die Verkühlung schuld sein. Aufgeben gibt’s nicht, aufgeben tut man einen Brief, also weiter den ersten flacheren Anstieg hoch. Hier musste ich meinen Freund Christian ziehen lassen, der eine sehr gute Tagesverfassung hatte. Am kurzen darauffolgenden Flachstück konnte ich kaum Tempo machen, auch mein Knöchel machte sich langsam bemerkbar (der Schuh wurde immer kleiner). Den letzten langen Anstieg hätte mich locker eine Oma überholen können.
Den Kamm entlang versuchte ich Zeit gut zu machen, wenn man es so nennen konnte, ist eine andere Geschichte. Den Hohlweg marschierte ich nur mehr, oben wartete Dorfmeister Ernst, der mich anzufeuern versuchte, aber da gab es nichts mehr zum feuern, höchstens daheim den Ofen. Der Fuß wurde immer breiter! Gerade mal das kurze Stück den Wurzelsteig empor, lief ich wieder, wo der Fotograf stand. Die Ziellinie überquerte ich mit höchster Wahrscheinlichkeit als einziger Teilnehmer marschierend.;-) Nach 1:09:?? erreichte ich die Rosaliakapelle. Normalerweise laufe ich die Zeit mit einem Bein. Die kommenden Tage werde ich eher nur ganz locker laufen oder nichts machen, um die Verletzung genesen zu lassen.
Die Saison war lang: Insgesamt absolvierte ich heuer 29 Wettkämpfe (die meisten waren Läufe), irgendwann muss einfach ein Schlussstrich gezogen werden. Der nächste Wettkampfeinsatz wird in Zillingdorf (Silvesterlauf) sein. Zwischendurch als Trainingseinheit der Lauf in Mödling am 27. November. |
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ARCHIV (21.10.2011)
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Grazer Radsporttage
Bis auf die erste Austragung 1985 der Grazer Radsporttage sind alle Ergebnisse wie gewohnt aufgelistet. Sobald ich die fehlenden Daten bekomme, werden diese hinzugefügt. |
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Lanzenkirchen - Ortslauf (09.10.2011)
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Schön langsam wird's ja was!
Wegen einer Umleitung (sprich Baustelle) musste die Laufstrecke von 10 km, auf 9,1 km verkürzt werden. Eine große Schleife, plus 3 kleine Runden, galt es zu bewältigen. Der kühle unangenehme Wind machte die Sache nicht leichter.
Der Start erfolgte gemeinsam mit den Teilnehmern des Fun-Run (5,5 km). Das Anfangstempo 1. Km 3:41 wählte ich deutlich zu schnell, ein typischer Anfängerfehler, der mir eigentlich nicht mehr passieren sollte. Die Laufstrecke führte durch ganz Lanzenkirchen, sogar in die entlegensten Winkel.
Bei Km 5 nahm ich eine Zwischenzeit 20:39, nicht so schlecht für meine Verhältnisse. Die meisten Läufer waren bereits jetzt bei Km 5,5 im Ziel, ich durfte/musste/wollte noch 3 Runden anhängen. Nun versuchte ich ein konstantes Lauftempo zu finden. Vorbei Runde 1, vorbei Runde 2!
Die Letzte alles entscheidende Runde war angebrochen. Für die Zielgerade 500 m reichte nochmals die Kraft, um das Tempo zu forcieren. Mit einer Laufzeit von 39:20,75 (4:19/km) 25. Platz lief ich ins Ziel, somit konnte ich wieder meine Laufzeit verbessern. Nur eines muss ich unbedingt noch lernen: Nicht zu schnell beginnen! Die nächste Gelegenheit bittet sich am kommenden Sonntag in Eisenstadt beim Landhauslauf. |
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ARCHIV (08.10.2011)
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Archiv um ein Rennen erweitert
Für das neue Rennen müssen wir uns Richtung Westen, genauer gesagt nach Tirol (Innsbruck) begeben. Ein Rennen mit Beteiligung der Weltelite zur damaligen Zeit.
Von den Jahren 1984, 1985, 1987, 1988 befindet sich die Teilnehmerliste in der PDF- Datei. Aus dem Jahr 1982 sind leider nur die ersten zehn Platzierten vorhanden.
Der "Europa GP Innsbruck" wartet auf Dich im Archiv! |
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63. Int. Wiener - Höhenstraßenlauf (01.10.2011)
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Ein traumhafter Ausblick über Wien
Vom Ziel Sportplatz Marswiese wurden die Teilnehmer mit Bussen zum Start nach Leopoldsberg kutschiert. Etwas Zeit hatte ich noch, bis der Startschuss pünktlich um 14:00 fiel, darum genoss ich den Fernblick über die Dächer von Wien.
Nun ging’s los! Der erste Kilometer eher flach, dann der erste Anstieg über eine Länge von 1,2 km. Darauf folgte eine circa 3 km lange leichte bergab Passage. Ab dem Teilstück Cobenzl bis zum Häuserl am Roan zog sich der Anstieg eine Ewigkeit dahin. Dazwischen bei KM 8 die Labe, wo endlich Mal ein ordentliches Getränk allen Teilnehmern in die Hand gedrückt wurde (ein Becher Wasser mit etwas Salz darin). Die letzten 4,3 km mussten nur mehr bergab gelaufen werden. Der Zieleinlauf über die Laufbahn ein Klacks!
Ein paar Zeiten zum mitschreiben:
KM 1 4:25 KM 5 22:07 KM 10 45:08 KM 14,3 1:02:17
Zum Schluss stand der 45. Platz für mich in den „Geschichtsbüchern“.
P.S.: Das Streckenprofil sieht leichter aus als es tatsächlich ist. |
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Schneeberglauf (24.09.2011)
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Die Hölle auf Erden
Das Wetter spielte mit, ideale Bedingungen, im Startbereich 16°, oben am Gipfel 6°, so präsentierte sich heute Puchberg von seiner schönsten Seite. Gerade bei der Ankunft blieben einige Wolkenfetzen am Gipfel hängen, die sich aber schnell aus dem Staub machten.
Meine persönliche Nummer in die Hölle
Mit fünf Minuten Verspätung erfolgte der Start, wo sich rund 380 Teilnehmer auf dem Weg machten, den Schneeberg zu erstürmen. Die Favoriten machten von Beginn an starken Druck und waren sehr rasch aus meiner Blickweite. Der Lauf durch Puchberg war einfach geil, die Zuseher standen ohne Übertreibung im Spalier am Wegesrand und applaudierten, was die Hände hergaben. Wirklich beeindruckend, was hier geboten wurde!
Das erste Teilstück ca. 2 km (Laufzeit 9:54) wurde auf Asphalt zurückgelegt. Nach dem Flachstück begann jetzt der von allen gefürchtete knallharte Anstieg, der sich auf 8 km Länge hinzog. Bereits hier mussten einige Teilnehmer dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und einige Schritte gehen. Ich teilte mir mein Lauftempo eigentlich sehr gut ein. Auch weiter über die gesamte Laufstrecke verteilt, wurde jeder tatkräftig angefeuert. Irgendwann wurde der Laufrhythmus durch ein kurzes Flachstück unterbrochen. Alter Schwede welcher „Umstieg“ für die Muskulatur, die Oberschenkel brannten lichterloh.
Bei Streckenhalbzeit (Hengsthütte) die erste Labe, die von mir ignoriert wurde, da ich mich noch gut fühlte. Meine bisherige Laufzeit bis dahin 35:09. Jetzt begann das Gelände immer steiler zu werden, wo ich zwischen KM 6 und KM 7 ein Stück (ca. 100m) gegangen bin. Eine kurze bergab Passage, über die Gleise drüber, ein kurzes Flachstück (unterhalb der Buchtelbude Baumgartner) und KM 8 (bisherige Zeit 1:02:56) war zum Glück hinter mir. Die letzten darauffolgenden erbarmungslosen 2 km verlangten meinem Körper alles ab.
Ein letztes Mal musste über die Gleise gehuscht werden, 2 Sekunden die Kletterwand hoch und der „Steig“ begann. Ab diesem Zeitpunkt war das Thema Laufen für mich tabu, jeder zurückgelegte Schritt wurde immer schwerer. Über Wurzeln, Steine, sehr viele Steine und noch mehr Steine (gut das ich Steiner im Familiennamen heiße) musste ich mich quälen. Jetzt kam der von mir geahnte Leistungseinbruch, was eine gute Zeit zunichte machte. Das letzte Teilstück kostete mich fast 14 Minuten/km. Die Tafeln (noch 400 m usw.) erwiesen sich aus meiner Sicht (noch 4 km usw.), die Kräfte verflogen, das Flachstück zur Bergstation in 1800 m Seehöhe das ersehnte Ziel. Am Ende stoppte ich eine Zeit von 1:29:33, was mein angepeiltes Ziel 1:30h zwar leicht unterbot, aber da wäre einiges mehr drinnen gewesen. Somit erreichte ich den 198. Platz.
Schneeberg freue dich nicht zu früh, im kommenden Jahr komme ich wieder! |
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Ebreichsdorf Stadtlauf (18.09.2011)
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Mit neuer persönlicher Bestzeit gefinisht
Die letzte Formüberprüfung vor dem Schneeberglauf stand heute beim Ebreichsdorfer Stadtlauf am Programm. Es mussten 3 Runden gelaufen werden. Einen neuen Teilnehmerrekord konnte der Veranstalter verkünden. Die Laufstrecke absolut flach, eine gut abgesicherte Strecke und ein reichlich gedeckter Tisch an der Labestation (Tischlein deck dich - Knüppel aus dem Sack, lies grüßen).
Mein Ziel war es meine bisherige Laufbestzeit (46:56) zu unterbieten. Die erste Runde ging recht flott dahin, was mich doch wunderte, da ich von gestern ziemlich „schwere Beine“ hatte. Je länger der Lauf dauerte, desto besser kam ich in einen guten Laufrhythmus. Bei jeder Zieldurchquerung einen Becher über den Kopf geleert.
Gegen Ende des Laufes konnte ich einige Teilnehmer überholen, eine Teilnehmerin sogar überrunden. Auf den letzten 300 m duellierte ich mich mit einem Mitstreiter beim Zielsprint, wo ich das nachsehen hatte. Nach getaner Arbeit verbesserte ich meine Laufzeit auf 45:00, was den 47. Gesamtplatz von 127 Teilnehmern ergab. |
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Wien - Liesing Herbstlauf (17.09.2011)
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Ein idealer Vorbereitungslauf
Ein Herbstlauf war es noch nicht, aber trotzdem eine gute Vorbereitungsmöglichkeit für den morgigen Lauf in Ebreichsdorf. Die Distanz von 5 km verflog wie nichts, wenn man die längeren Distanzen gewohnt ist. Von Beginn weg setzte sich die Siegerin, ja eine Siegerin vom Feld etwas ab. Mit meiner Laufzeit von 20:51 (50. Platz) bin ich zufrieden und hoffe das es nicht eine zu intensive Vorbereitung war. |
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Läufe (17.09.2011) |
Einige Termine meiner geplanten Läufe für 2011
17.9. Wien - Ganz Liesing läuft (5 km) 18.9. Ebreichsdorf (10 km) 24.9. Schneeberglauf (10 km) 1.10. Höhenstraßenlauf (14,3 km) 2.10. Gloggnitz Ortslauf (8 km) 9.10. Lanzenkirchen (10 km) 16.10. Eisenstadt Landhauslauf (10 km) 22.10. Rosalia Genussgipfellauf (12,5 km) 5.11. Walpersbach Crosslauf (8 km) |
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Hobbybergzeitfahren Rosalia (17.09.2011) |
Die Ergebnisse und Links der Fotos befinden sich in der Rubrik ARCHIV (Bergzeitfahren Rosalia).
Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme!
Es wurde im Zielbereich (Verpflegungsstelle) eine Brille gefunden, der Besitzer soll sich bitte unter folgender Nummer melden: 0664 / 2103056
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Hochwolkersdorf - Schnidahahnlauf Halbmarathon (10.09.2011)
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Die knapp 400 Höhenmeter und die Hitze hatten kein Erbarmen
Da ich in meinem Leben noch nie einen Halbmarathon auf Zeit gelaufen bin entschloss ich mich in Hochwolkersdorf mitzulaufen. Vom Hörensagen sollte der Lauf sehr schwierig werden, da es immer bergab, bergauf, bergab ca. 1000x geht. Die Voranmeldungen waren spärlich, nach und vor allem während dem Lauf wusste ich warum.
Der Start erfolgte mit einigen Minuten Verspätung. Die Teilnehmer des Halbmarathons und der 10,7 km Strecke teilten sich zu Beginn die Strecke. Den ersten Kilometer lief ich ein fast zu flottes Tempo (4:11), weil gleich im Anschluss die erste längere Steigung folgte, daher wählte ich ein gemütlicheres Tempo. Ein kurzes welliges Teilstück und die Rampe von Hochwolkersdorf stellte sich in den Weg. Anschließend 300 m auf der Landesstraße, wieder rechts in die Botanik. Jetzt wusste ich, ich bin in der Buckligen Welt. Bei KM 5 die heiß ersehnte Labestation, wo ich einen kräftigen Schluck nahm. Die Temperatur stieg sozusagen mit jedem zurückgelegten Kilometer.
Nun musste man den Grenzweg ewig entlang Richtung Schwarzenbach. Nach KM 11 die Wende und nächste Labestation (bisherige Laufzeit 56:34). Zu trinken gab es nur Sprudelwasser, die Kohlensäure musste raus (Rülps). Ab KM 15 bemerkte ich ein leichtes Hungergefühl, bis ins Ziel noch ein weiter Weg. Kurz vor der nächsten Labe musste ich ein Stück gehen, meine Beine wollten nicht mehr. Den steilen Anstieg hinab ging es flott dahin. Endlich die Tafel: „Nur noch 1 KM!“ Die letzte Kuppe nach Hochwolkersdorf (Friedhof) war geschafft und der erste Halbmarathon absolviert.
Im Zielbereich wurden alle Teilnehmer begeistert empfangen. Nach der Hitzeschlacht war mir die Dusche lieber als ein Lottosechser. |
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Weinstraßenlauf - Pfaffstätten (04.09.2011)
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Kein Schatten weit und breit
Gestern studierte ich nochmals mit genauester Präzision das Streckenprofil, auch der Wetterbericht sagte deutlich über 30° Celsius voraus. Also prägte ich mir die wichtigsten Eckdaten ein.
Der Start erfolgte in Pfaffstätten, das Ziel war in Mödling. Circa 250 Teilnehmer wagten sich in die Hitzeschlacht, am Start hatte es bereits knapp 30° und das um 10:00 Uhr. Zu Beginn musste eine kleine Schleife durch Pfaffstätten gelaufen werden, bevor es den ersten Anstieg empor ging. Genau auf der Kuppe lag KM 2, ein Blick auf die Uhr (Laufzeit 9:05), meine Beine machten keine Schwierigkeiten. Da dachte ich mir: „Vielleicht geht sich eine neue persönliche Bestzeit aus!“ Es sollte schwierig werden, da das Streckenprofil sehr selektiv war.
In Gumpoldskirchen erneut eine kurze Schleife durch das Ortszentrum, wo sich bei KM 5 die Labestelle befand. Zum trinken nahm ich mir nichts, nur kurz zwei Becher über den Kopf geleert, den Kopf etwas abkühlen. Nun ging es zum Finalanstieg, ein fast 3 km endlos langer Berg, nicht allzu steil, aber trotzdem nicht zu leicht. Kurz vor der Kuppe sah ich Edith und Anton Schöllberger, die sich beide ein schattiges Platzerl suchten. Schön mal wieder beide gesehen zu haben.
Ein nächster Blick auf die Uhr, kurz gerechnet, die Bestzeit könnte sich knapp ausgehen. Das Bergabstück und weiter bis ins Ziel, was die Beine hergaben. Um 10 Sekunden leider nichts geworden mit der Bestzeit. Egal! Mein Blick richtete sich nur nach der Labestation um literweise Flüssigkeit in mich zu schütten. Ein kurzes Verschnaufpauserl und im lockeren Laufschritt wieder retour nach Pfaffstätten. Bis zur Rückfahrt mit dem Bus wollte ich nicht warten. In der Hitzeschlacht schaute für mich der 57. Platz (47:07) heraus.
Jetzt werde ich zwei Tage pausieren, am Mittwoch die Halbmarathon – Strecke in Hochwolkersdorf besichtigen und am Samstag beim Schnidahahnlauf „zuschlagen“. ;-) |
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Feistritzer - Sparkassenlauf (04.09.2011)
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Als Belohnung ein Paar Würstel
Am Samstag fand in Feistritz/Wechsel ein 7-km-Lauf statt. Wie mal ein Bekannter sagte: „Du lässt aber auch wirklich nichts aus!“, daher musste ich natürlich am Bewerb teilnehmen.;-)
3 Runden mussten absolviert werden, die Laufstrecke nicht zu anspruchsvoll, sollte sie ja nicht sein, da am Sonntag der Weinstraßenlauf in Pfaffstätten stattfand. Mit einer Laufzeit von 33:57 (Platz 32) überquerte ich die Ziellinie. Im Anschluss probierte ich ein Paar Debreziner mit Senf, Semmel und einen Radler. Herrlich kann ich nur sagen! |
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ARCHIV (07.08.2011)
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Neue Rennen im Archiv
Es befinden sich 3 neue Radrennen im ARCHIV:
Bergrennen Geschriebenstein Straßenrennen Mogersdorf Kriterium Deutschkreutz |
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Pöttsching BZF (07.08.2011)
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Immer gleich schnell - Jürgen erreichte den 18. Platz
Meine Zeit steht wirklich in Stein gemeißelt. Fast jedes Jahr um nur einige Sekunden auf oder ab. Heuer fehlten die beiden Vorjahressieger darum wurden die Karten neu gemischt, was die Favoritenrolle betraf.
Mit Startnummer 19 kam ich an die Reihe. Kurz vor meinem Start durchquerte von Richtung Sigleß kommend eine größere Gruppe Radfahrer Pöttsching, ebenfalls den Berg hoch. Natürlich musste ich sofort alle überholen, schoss mit 38,1 km/h an der Gruppe vorbei. Aus der Gruppe folgten mir drei Fahrer die ich bis zum Zebrastreifen (Höhe Kinderdorf) auf Distanz halten konnte. Nun machte sich das hohe Anfangstempo bemerkbar. Die Zielkurve zog sich ewig in die Länge. Schlussendlich stand eine Zeit von 4:09 Minuten auf meinem Tacho.
Für die Sieger gab es sehr schöne Pokale. Ein großes DANKE an den Verein Tri Team Pöttsching der diese wunderbare (Laktat fördernde) Veranstaltung jedes Jahr organisiert. |
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Ausflug Schneeberg (25.07.2011)
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Der Berg ruft - Jürgen kann eine Geschichte darüber erzählen
Wann war ich das letzte Mal auf dem Schneeberg? Der Kopf begann zu rauchen. Klick klick und die Lösung war da. Vor ca. 20 Jahren mit den Eltern und einigen Freunden. Das Wetter spielte für eine Radtour nicht mit ebenso meine Motivation zum Radfahren selbst, also fuhr ich nach Puchberg am Schneeberg.
Nachdem ich angekommen war, erkundigte ich mich bei der Ticketausgabe nach einem Läuferticket (kostet € 5,- und bietet eine günstige Möglichkeit talwärts zukommen, gilt aber nur um 10:00, 11:00 oder 12:00). Kurz nach 9:00 startete ich das Unternehmen „Bezwing den Berg“. Im Ortsgebiet die Topografie leicht wellig, dies sollte die letzte Erholungsphase bis zum Ziel auf 1800 m Seehöhe sein. Gleich zu Beginn ein ca. 2,5 km endloser Anstieg, danach flachte die Steigung für einige Momente ab und lies den Puls in einen erträglichen Bereich kommen. Die Halbzeit bei der Hengsthütte war überstanden.
Nun ging es sogar einmal kurz abwärts, da dachte ich mir: „Laufe ich schon auf der anderen Bergseite talwärts?“ Natürlich nicht, na supi, Querung der Gleise und eine giftige 20 % Steigung, die die Waden zur Verzweiflung brachte. Für eine Buchtelpause bei der Haltestelle Baumgartner hatte ich keine Zeit. Ab diesem Zeitpunkt begann die Kraxlerei, da kam ich mir vor als sei ich am Set zu „Cliffhanger“. Bis zur Station Hochschneeberg ein schmaler rutschiger Pfad, wo jeder Schritt immer schwieriger wurde. Die letzten 2 km marschierte ich recht flott, laufen war nicht mehr möglich. Mit einer Gesamtzeit 1:38:05 war ich sehr zufrieden, bis zum eigentlichen Bewerb sind 8 Wochen Zeit, da müsste eine Zeit um 1:30:00 drinnen sein.
In der Salamanderbahn talwärts legte ich einen Striptease hin, die Mädels rissen mir die restlichen Sachen vom Leib, so blieben mir nur meine mitgenommen trockenen Kleidungsstücke die ich im Rucksack wetterfest verstaut hatte.
Blick zum Gipfel
Das "Taxi" die Salamanderbahn fährt in die Station ein
Ausblick talwärts |
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Aspang Ortslauf (18.07.2011)
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Unterwegs als "Hase"
Mein Laufpartner (ebenfalls aus Wiesen) wollte unter 5 Minuten pro KM laufen, deshalb wurde ich als „Hase“ eingekauft. Es mussten 4 Runden zu je 2,1 km gelaufen werden. Zu Beginn leicht bergauf, die zweite Streckenhälfte ging es bergab.
Der Start befand sich genau vor dem Cafe, wo wir vor einigen Wochen eine Pause eingelegt hatten (Rennen Wien – Lassnitzhöhe). Aus der Ferne sah ich einen Teilnehmer mit orangefarbener Kappe und wusste sofort dieser Teilnehmer Marius Bock wird den Lauf für sich entscheiden.
Die erste Runde gab ich ein 4:50 Tempo vor, was meinem Laufpartner keine Probleme bereitete. In der Runde zwei und drei holten wir mehr und mehr Teilnehmer ein, das Tempo knapp unter 5:00 Minuten. Für die letzte alles entscheidende Runde bekam ich grünes Licht um mein eigenes Tempo anzuschlagen.
Die gesamte Veranstaltung bestens organisiert, aber es stand nur eine Dusche für alle Teilnehmer zur Verfügung. Wir standen bereits pudelnackt im Duschraum, als wir das mit der Dusche mitbekommen hatten. Also zogen wir uns wieder an und fuhren heimwärts. |
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Krensdorf Hotterlauf (18.07.2011)
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Der heißeste Lauf des Jahres
Da Krensdorf um die Ecke liegt, entschloss ich mich am Krensdorfer Hotterlauf teilzunehmen. Nur die 35 ° Celsius waren nicht meine Sache. Das Einlaufen konnte ich mir ersparen, im Schatten hatte man genug Gelegenheit, um zu schwitzen. Trotz der tropischen Temperaturen konnte der Veranstalter mit 100 Teilnehmern zufrieden sein.
Die Laufstrecke führte vom Sportplatz über einen Güterweg wieder zurück zum Sportplatz. Es mussten zwei Runden gelaufen werden. Die erste Runde überstand ich ohne Flüssigkeit. Bei Streckenhalbzeit sah ich den Müllner Reini, der mir zu rief: „Haben Sie dir deine Fahrräder gestohlen?“ Die Chance nützte ich um eine Pause einzulegen und plauderte ganz kurz mit Reini. Natürlich wurde diese Situation bildlich festgehalten. Mein Laufpartner meinte während der Sichtung der Bilder, ich sei bereits im Ziel gewesen. Da musste noch eine Runde gelaufen werden.
Mit dem 32. Platz und einer Laufzeit von 38:35 (4:41/km) war ich dann doch froh den Lauf ohne Probleme überstanden zu haben. Ein Teilnehmer musste ärztlich versorgt werden, da dieser keine Flüssigkeit zu sich nahm. |
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Triathlon Römersee (03.07.2011)
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Einen Sprung in die Triathlonszene
Als „Frischling“ schnupperte ich beim Triathlon Römersee. Die Temperatur lud ja nicht gerade zum Baden ein, aber der See hatte angenehme 22° Celsius. Eine Stunde vor dem Start bezog ich Stellung in der Wechselzone, mein Platz war schnell gefunden der lag direkt neben dem Ausstiegsbereich vom Schwimmen. Nun sortierte ich meine sieben Sachen um einen raschen Wechsel der Bekleidung (Schuhe etc.) zu ermöglichen. Nach und nach fühlte sich die Wechselzone. Einige Mitstreiter kannte ich bestens Luki, Ralf, den und den, ….
Meine Nervosität stieg und stieg. Die größte Sorge bereitete mir das Schwimmen, das ich gar nicht trainiert hatte, das letzte Mal vor 10 Jahren. Fast alle Teilnehmer schwammen mit Neoprenanzug. Einige Hartgesottene darunter meine Wenigkeit zeigten ihren stahlharten durchtrainierten Luxuskörper (Bauchröllchen). Auf das Einschwimmen verzichtete ich, ein kurzes Eintauchen mit den Zehenspitzen sollte reichen. Um 8:45 Startbesprechung!
Zu meiner Sicherheit und aller anderen Teilnehmer wählte ich eine hintere Startposition. Der See, sonst ein ruhiges Gewässer, verwandelte sich in einen wellengepeitschten Ozean als 200 Schwimmer los schwammen. Zur Triathlonpremiere nahm ich gleich mehrere Schluck Wasser zu mir. Die Schwimmstrecke von 650 m dachte ich mir wird nicht allzu lange werden, aber nach der ersten Boje, wurden meine Beine und Hände immer schwerer. Die guten Schwimmer befanden sich bereits kurz vor dem Ausstieg. Irgendwie schaffte ich doch die Schwimmstrecke, kraxelte die Böschung hoch, trocknete mich ab, zog die Socken, Schuhe an, schob meine Rennmaschine (ohne Aufleger) durch die Wechselzone und begab mich nach Luft ringend auf die Radstrecke.
Gleich wartete der doch heftige aber kurze Anstieg nach Bad Sauerbrunn. Jetzt begann es zu regnen! So nach und nach holte ich einige Fahrer ein, ab Neudörfl schob etwas der Wind von hinten. Erst in Pöttsching lockerte sich meine Muskulatur. In Sigleß konnte ich wieder einige Positionen gut machen, war ich doch auf der Sprint – Distanz einer der schlechteren Schwimmer. Noch einmal kurz Geschwindigkeit aufgenommen (Abfahrt zum Römersee), vom Rad und ab in die wasserdurchdrängten Laufschuhe.
Die leicht hügelige Laufstrecke 5 km sollte der letzte Härtetest sein. Meine Beine konnten oder wollten nicht mehr. Mit einer miesen Laufzeit 25:23 überquerte ich die Zielmatte, schlussendlich hatte ich eine Gesamtzeit von 1:29:49 was für den 65. Platz reichte. Jetzt wusste ich, warum die Triathleten ein Koppeltraining machen.;-)
Dem Tri Team Pöttsching ist eine sehr gut organisierte Veranstaltung gelungen. Die Radstrecke bestens abgesichert, auch im Zielbereich wurde dem Zuseher einiges geboten, nur das Wetter spielte nicht mit. |
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Badener Stadtlauf (26.06.2011)
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Der zweite "Zehner"
Für mich ideales Laufwetter, schön feucht und nieselnd, das kühlte den Körper. Kurz vor dem Start suchte ich mir den „50 – Pacer“ der eigens für mich vom Veranstalter verpflichtet wurde. Wie bei den Radrennen, auch bei den Laufbewerben immer dieselbe Klientel.
Eine große Meute flitzte auf dem Rundkurs (3,35 km) durch Baden. Zuerst vorbei am Casino Baden, wo ich schnell so mal ein paar Tausender verspielte, weiter durch die Fußgängerzone wieder zurück zum Start. Für viele Teilnehmer war nach einer Runde Schluss, ich musste zwei weitere Runden anhängen. So richtig aus der Puste kam ich die ersten beiden Runden nie, mein Gefühl sagte mir vielleicht bin ich zu zurückhaltend den Lauf angegangen. Ein Handzeichen zum „50“ und weg war ich. In der letzten Runde zündete ich den Turbo.
Nach 46:56 überquerte ich die Ziellinie. Meine Splitzeiten (1.R: 4:45/km, 2.R: 4:54/km, 3.R: 4:21/km) hatten mich nicht getäuscht, was mein Anfangstempo betraf. Aber immerhin um über drei Minuten schneller als beim letzten „Zehner“. |
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Simmeringer Haidelauf (19.06.2011)
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Endlich ein kleiner Lichtblick
Heute lief ich beim Simmeringer Haidelauf über 3,8 km mit. Als Start und Ziel diente das Schloss in Simmering. Schon bei der Hinfahrt musste ich nur gähnen, vor dem Start, ja sogar während dem Bewerb. Na super schoss es mir durch den Kopf, das wird ein Dilemma wie auf der Donauinsel.;-)
Mit einer geringen Verspätung (die MA 48 musste einige Wasserlacken absaugen) gab die Bezirksvorsteherin das Startzeichen (ich höre jetzt noch schlecht). Eine kurze Bergabpassage, der Rest der Laufstrecke flach. Als Tempomacher stellte sich Fröhlich Günter vom Laufclub Parndorf zur Verfügung. Bis KM 2 ein Laufschnitt 4:15/km. Da meine Beine gut liefen, hielt ich das Tempo bis ins Ziel durch. Den kurzen Schlussanstieg unter den Anfeuerungsrufen der Massen bemerkte ich gar nicht und lief und lief. Unter Atemnot übergab man mir eine schöne Erinnerungsmedaille. |
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Kriterium Donauinsel #1 (19.06.2011)
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Aufgabe
Das erste Rennen auf der Donauinsel wurde abgesagt. Diese Woche ging unter besten Bedingungen der Bewerb über die Bühne. Georg hoch motiviert, fuhr immer im vorderen Drittel mit und beendet das Rennen mit dem 26. Platz. Für mich war das Rennen nach 25 Minuten 33 Sekunden vorbei. Ein Desaster! |
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Leithaberg RM (13.06.2011)
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Beim Purbacher Türken
Der Rennverlauf über 4 Runden aus meiner Sicht (Jürgen):
Nach der Nummernabholung begegnete mir Herr Biegert (Präsident des Burgenländischen Triathlonverbandes) und hatte etwas Zeit für ein kurzes Gespräch. Wie ich im Auto saß und meine Nummer am Trikot befestigte, kamen Josi und Patrick und parkten ebenfalls im Schatten. Ein kurzes Handshake und los ging der Männertratsch.
Der Start 8:30 rückte immer näher! Veranstalter Edmund Kiss teilte uns die letzten Informationen mit und gab das Startzeichen. Bis zur B50 geringes Tempo, kaum fuhr das Feld außerhalb von Purbach gab es erste Attacken, die nur von kurzer Dauer waren. Der Wind sollte während dem ganzen Rennverlauf keine unwesentliche Rolle spielen. Die Fahrer, die hinter der Windkante kein gutes Platzerl fanden, mussten abreißen lassen. Da kannten die Top-Leute kein Mitleid. Der Puls stieg und stieg! Jetzt ging es zur ersten Überquerung des Donnerskirchner Berges. Wie zu erwarten konnte ich das Tempo unmöglich halten. Oben angekommen bildete sich ein Minigrüppchen von vier Fahrern.
Auch Richtung Kaisersteinbruch Seiten – oder Gegenwind. Die erste Runde ist geschafft! Wie wir gerade zum zweiten Mal zur Kaisereiche rauf „rassen“, starteten gerade die Teilnehmer der kürzeren Distanzen. Mit dabei Michi und Oliver, die sich viel vorgenommen hatten. Im letzten Jahr holten mich die Spitzenfahrer kurz nach Breitenbrunn ein, heuer „erst“ im Anstieg Donnerskirchner Berg. Michi zog die ca. 50 bis 60 Mann starke Spitzengruppe in die Länge, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen.
Jetzt riskierte ich einen Blick auf meinen Tacho. Die ersten drei Runden lag ich im Soll, eine Rundenzeit von 1h15Minuten. Ein Griff ins Trikot, nichts mehr drin, also eine Zwangspause bei der Labestation. Schnell die Flaschen gefüllt, einen Becher irgendwas und weiter. Jetzt machte sich der leere Bauch bemerkbar. Den Donnerskirchner Berg hätte mich eine ältere Dame mit Links überholen können. Egal, das Rennen ausfahren war die Devise! Die letzte Rundenzeit deutlich über dem Sollbereich. Mit einer Zeit von 5:20:13 kam ich völlig weiß, verschwitzt ins Ziel.
Als Finishergeschenk gab es zur Auswahl Laufradtaschen, ein Handtuch usw. Ich entschied mich für das Handtuch, um gleich die „Saugleistung“ zu testen (mein Gesicht von den Salzkrusten zu befreien). |
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Lauf Trumau (05.06.2011)
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Hitze, kein Wind und Schatten
Eines gleich vorweg: Ein Hitzeläufer bin und werde ich nie sein. Schon um 9:00 Uhr zeigte das Thermometer 25° an, da sollte ich doch lieber meine Laufschuhe ausziehen und die Heimreise antreten. Im Startbereich traf ich den Filz „Paul“ Harald aus Forchtenstein.
Bis kurz vor dem Start standen wir im Schatten, da die Hitze immer unerträglicher wurde. Das Teilnehmerfeld mit über 400 Startern war beeindruckend, mit so einem großen Andrang rechnete selbst der Veranstalter nicht. In der ersten Runde, wo wir auch teilweise am Kriteriumskurs liefen, musste ich noch nicht an den Wasserstationen stehen bleiben. Die zweite Runde wurde für mich etwas schwieriger, da sich der Kräfteverschleiß der letzten 3 Tage bemerkbar machte.
Beim Haus wo immer die Siegerehrung (Kriterium) stattfand konnte ich eine erfrischende Dusche genießen, plus einige Becher Wasser. Die letzten Kilometer wollten einfach nicht enden! Endlich sah ich den Zielbogen und erreichte in einer Zeit von 50:05 (Platz 154) das Ziel. Somit konnte ich mein angepeiltes Tempo 5 Min/km halten. Als Belohnung gab es eine Packung Manner Schnitten, die aber mehr flüssig als fest aus der Verpackung floss. |
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Rundstreckenrennen I - Langenlois (04.06.2011)
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Der 15. Platz
Das gestrige Rundstreckenrennen in Langenlois über 72 km bot alles, was es nur geben kann. Aber alles schön der Reihe nach.
Wie ich vom Auto ausstieg, wehte mir eine Hitzefront entgegen die sich gewaschen hatte. Sofort liefen die Schweißperlen, diese sollten nicht die Einzigen bleiben, dem Asphalt entgegen. Zur Nummernausgabe war es ein kurzer Weg. Nachdem ich meine Unterlagen abgeholt und am Rad meine Nummer montierte, unternahm ich eine kurze Streckenbesichtigung. Der Beginn und die Zieleinfahrt waren die Kriterien. Zu meiner Verwunderung stellte ich fest, dass auch Georg und Robert in Langenlois im Schatten ihren Platz fanden. Somit stellten die Burgenländer eine große Anzahl von Fahrern, denn Christoph vom LMB-Mittelburgenland gesellte sich ebenfalls zu uns.
Der erste Startblock war den Amateuren reserviert. Vor uns starteten die Masters, anschließend fünf Minuten später wir Hobbyfahrer. Zu Beginn musste eine Schleife durch Langenlois gefahren werden, zum ersten Anstieg Langenlois hinaus eine Kopfsteinplasterpassage wo sich die Fahrer eine gratis Massage abholen durften. Weiter auf der Bundesstraße wo der veranstaltende Verein mit einer großen Abordnung für hohes Tempo sorgte. An eine Attacke durfte zu diesem Zeitpunkt nicht gedacht werden, diese wurde sofort unterbunden. Ab der Abzweigung Engabrunn, wo es eine kurze aber sehr flotte Abfahrt gab, fielen ein paar Fahrer zurück. Da gab es keine Verschnaufpause, Augen zu und durch, um den Anschluss nicht zu verlieren. Als wir Theiß durchquerten, kannte ich mich bestens aus. Vor einigen Jahren kreiste ich dort 12 h im Kreis.
Endlich waren wir wieder am Rückweg nach Langenlois und die kurze Wegstrecke mit den verwinkelten Kurven hinter uns gebracht. Auch im Zielbereich musste eine kurze Plasterpassage bewältigt werden, die Glocke läutete die letzte Runde ein. Die zweite Runde begann deutlich schneller als die Erste, wieder den Anstieg Langenlois hinaus, versperrte auf der linken Seite ein LKW, rechts ein geparkter Wagen die Durchfahrt, sodass nur ein schmaler Weg frei war, wo gleichzeitig alle durchpassen sollten. Einen Gang runter schalten ging nicht, somit kam ich zum ersten Mal in den tiefroten Bereich (mein Gesicht lief gleich mit rot an). Der Anschluss war geschafft! Nun verschleppte sich das Tempo etwas, da die Langenloiser keine Führungsarbeit mehr leisteten. Georg, Robert hielten sich immer im vorderen Feldbereich auf, ich etwas hinten, um den Windschatten optimal auszunützen.
Je näher die Ziellinie, umso heftiger begannen die Positionskämpfe um die besten Plätze. Da erwischte es Robert! Ein Fahrer demolierte sein Hinterrad (Speichenriss). So kurz vor dem Ziel ziemlich bitter. Circa 200 m vor der 1000 m Marke wechselte ein vor uns fahrender Teilnehmer plötzlich seine Linie und riss 3, 4 Fahrer mit. Ich konnte gerade einen Sturz verhindern, aber einem bereits gestürzten Fahrer konnte ich meine Überfahrt über dessen Vorderrad nicht ersparen und kam ohne Blessuren zum Stillstand. Georg und Co. brausten unbeirrt dem Ziel entgegen. Ich fragte kurz, ob jemand Hilfe benötigte. Nach einem Okay nahm ich meine Fahrt mit dem dicksten Gang wieder auf und rollte mit 34 Sekunden Rückstand ins Ziel. Georg erreichte in seiner Altersklasse den 1. Platz. Eine super Platzierung, die ich leider erst daheim sah und ihm sofort eine SMS schrieb. Die Siegesfeier dauerte bis in die späten Morgenstunden.;-)
Bei der Heimfahrt krachte es aber ordentlich vom Himmel. Da hatten wir wirklich Glück, das wir alle trocken geblieben sind. Eine 1A Veranstaltung wo es nichts zu bemängeln gab. Ich hoffe das Rennen findet im kommenden Jahr wieder statt. |
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Schwechater RM (02.06.2011)
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Vom Winde verweht
Den letzten Wettkampf hatte ich mehr oder weniger verschlafen. Nur dieses Mal durfte mir so etwas nicht mehr passieren, denn dann hätte ich mit dem Veranstalter des Schwechater Radmarathon die größten Schwierigkeiten bekommen.
Bereits bei der Abfahrt aus Wiesen machte sich der Wind bemerkbar, beim Rennen noch mehr. Wie ich mir meine Startnummer abhole, „sackelte“ Claudia die Startsackerl ein, der Veranstalter „tratschte“. Zum Aufwärmen mussten ein paar Runden im Brauereigelände genügen. Oder waren es doch nur zwei Runden?
Nach dem Startsignal lies die Raserei nicht lange auf sich warten. Bis zum Anstieg Kaisersteinbruch schob uns der Wind regelrecht zu einem Schnitt von 41,5 km/h. Der Anstieg selbst wurde ebenfalls mit Rückenwind absolviert, die Abfahrt nach Breitenbrunn hinab streifte mich der Wind von der Seite. Von Breitenbrunn nach Donnerskirchen wurde Windkante gefahren, vielleicht müsste für diese „Windkante“ eine eigene Definition erfunden werden. Mit jedem Tritt der Kaisereiche entgegen dezimierte sich meine Gruppe. Einige nutzten die Labestation, ich fuhr schnurstracks daran vorbei.
Ab diesem Zeitpunkt war die Schieberei zu Ende, jetzt war Muskelkraft gefordert. Nur wer wollte im Wind vorne strampeln? Keiner, aber absolut keiner! Somit gestaltete sich die zweite Rennhälfte nach Schwechat retour zum Trauerspiel. Von Renntempo konnte keine Rede sein. Kaum wurde die Ortstafel Schwechat passiert wollten plötzlich alle als Erster über die Ziellinie. Wie schon beim Mörbischer Radmarathon sah ich mir den Gruppensprint um Platz XY von hinten an.
Nach dem Zieleinlauf bekam jeder Teilnehmer Gutscheine (Nudeln, Bier, Kaffee und Kuchen), diese mussten natürlich sofort eingelöst werden. Zur Verlosung war noch etwas Zeit, also leerte ich den Vorrat der Brauerei Schwechat. |
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Ausfahrt - Wechsel (29.05.2011)
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Am Wechsel Ledi und Chris angefeuert
Die letzte Vereinsausfahrt vor zwei Wochen fiel ja ins Wasser, diesen Sonntag gab es keinen Grund die Ausfahrt abzusagen.
Kaum war ich zwei Minuten wach erhielt ich um 06:53:53 von Oliver folgende SMS-Nachricht: „Ich starte um 8:25 mit einer Loipersbacher Runde.“ Also fuhren Oliver und ich eine kurze Runde über Rohrbach, Schattendorf, Baumgarten und nach Mattersburg retour, wo um 9:30 Treffpunkt vor dem Radgeschäft war. Fast zeitgleich trafen wir beide und Michi ein, Claudia wartete bereits ungeduldig. Im Gänsemarsch folgten wir Olivers Anweisungen und fuhren erst links, rechts, rechts und wieder links.
Anschließend ging es weiter Richtung Römersee. In Neudörfl im Bahnhofsbereich scharf links abgebogen, über Bad Erlach, Pitten und auf der B 54 nach Aspang. In Aspang machten wir auf „Einladung“ von Michi am Hauptlatz auf einer sonnigen Terasse in einem Gasthaus eine Pause. Wir wollten den Wechsel nur bis zur ersten Kehre fahren um die Teilnehmer des Radklassikers Wien – Laßnitzhöhe anzufeuern. Da Claudia den Wechsel noch nie mit dem Rad erklommen hatte, fuhren wir gleich die ganze Steigung hoch. Oliver, Michi und Claudia waren bald außer Sichtweite. Ich schaltete auf die kleinste Übersetzung und strampelte gemütlich mit einem Riegel in der Hand den Wechsel hoch.
Circa bei der halben Wegstrecke überholte mich ein ORF-Wagen. Ich fragte den Kameramann, wie weit die Fahrer noch weg sind. Seine Antwort: „Zehn bis fünfzehn Minuten!“ Na gut sagte ich zu ihm, jetzt kann ich noch langsamer fahren, um auf eine lange Wartezeit zu verzichten. Oben warteten bereits meine anderen „Mitfahrer“. Bei der letzten Kehre waren auch noch andere Rennradler. Nach genauer Sichtung aller Anwesenden kannte ich ja einen davon (den Breitfellner Fritz). Oliver quatschte mit einem Freund aus seiner aktiven Rennfahrerzeit.
Endlich kamen nach ungefähr zehn Polizeimotorrädern die ersten Fahrer den Wechsel raufgeflogen. Drei Mann konnten sich etwas absetzen, knapp dahinter eine größere Verfolgergruppe. Wir feuerten alle vorbeifahrenden Fahrer an. Chris sprintete sowie Ledi den Berg hoch. Beide erreichten gute Platzierungen! Sobald die Betreuerautos vorbei fuhren, machten wir uns auf den Heimweg. Den Wechsel ging es mit rasanter Geschwindigkeit hinab, nur der Gegenwind sollte uns bis Neudörfl begleiten.
Später fragte ich Oliver: „Wer war denn das mit wem du geredet hast?“ Dann stellte sich heraus es war Friedrich Berein (Radsportlegende, ZF-Staatsmeister und Sieger unzähliger Klassiker). Wir wechselten uns in der Führungsarbeit brav ab und fuhren „flott“ nach Hause. In Lanzenkirchen verabschiedete sich Fritz von uns in Neudörfl Michi. Nach sechs Stunden (die reine Fahrzeit betrug fünf Stunden) und 146 km endete die Vereinsausfahrt. Eine super Runde mit unvergesslichen Szenen (die Schuhanprobe in Aspang) usw. die etwas länger in Erinnerung bleiben werden. |
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Sunset - Run Berndorf (13.05.2011)
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Auf die Plätze "nichts" los
In Berndorf fand der Sunset-Run über 5,8 km (zwei Runden) statt. Weil ich etwas zu früh vor Ort war und eine Stunde bis zu meinem Start Zeit hatte, unternahm ich eine Streckenbesichtigung. Als gute Gelegenheit boten sich die Nordic-Walker an, die mich nicht abhängen/abschütteln konnten. Ungefähr bei Streckenhalbzeit kamen hinter mir zwei Walker, die den Start versäumt hatten und klapperten mit ihren Stöcken (ohne Gummiaufsatz) im Gleichtakt an mir vorbei. Im Zielbereich angekommen musste ich nochmals für kleine Jungs. Die Sprecherin bat alle Teilnehmer zum Start.
Um 17:45 gab der Bürgermeister das Startkommando. Im Gegensatz zum letzten Lauf wählte ich mein Lauftempo diesmal meinem Niveau entsprechend. So konnte ich die zweite Runde schneller laufen und kam schließlich auf Platz 81 (27:03) ins Ziel. Immerhin eine kleine Steigerung, aber von einer Topzeit noch Lichtjahre entfernt. |
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Mörbisch - RM (01.05.2011)
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Der Radmarathon der Extreme
Die steile Rosengasse gleich nach dem Start, welche jedes Jahr die erste Selektion herbeiführt, war von einem beeindruckenden Menschenspalier gesäumt. So eine Stimmung lädt zum „Überziehen“ ein. Diesmal bin ich aber bei meinem Vorhaben, bis zur Quelle zurückhaltender zu fahren, geblieben. Das Teilstück bis zum Modellflugplatz wurde ein flottes Tempo angeschlagen. Den Anstieg nach Klingenbach wurde es wieder langsamer. Die Erfahrungen der letzten Jahre bezüglich Übersäuerung und daraus resultierendem fehlenden Druck am Pedal sind noch in guter Erinnerung.
Ab Klingenbach Richtung Sopron hinein ging es richtig zur Sache. Trotz meiner Bedenken in Hinblick auf das große Unfallrisiko bei den Kreisverkehren geschah bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts. Das Fiasko sollte beginnen, nachdem das Peloton die gut asphaltierte Straße verlassen hatte. Die ersten gefährlichen Situationen, ausgelöst durch rücksichtlose Fahrer, stellten sich ein. Aber dann, irgendwo nach Sopron und Fertöszeplak wechselte ein Fahrer plötzlich die Spur und riss 5 – 6 Fahrer mit. Ich befand mich dahinter und konnte gerade noch einen Sturz vermeiden, musste ins ungarische „Gemüse“ ausweichen und verlor meine Gruppe.
Das Zufahren des Lochs kostete einige Körner und der Kraftverschleiß machte sich bei der Jagd weiter nach vor schmerzhaft bemerkbar. Nach 20 km unbelohnter Nachführarbeit entschlossen wir uns, das Tempo zu drosseln. Hinter uns kam nach einiger Zeit eine größere Gruppe, wo sich Rudi befand. In Apetlon sah ich den Patrick, der es sich auf einer Parkbank gemütlich gemacht hatte. Er hatte einen „Patschen“. Das Teilstück zwischen Apetlon und Kreisverkehr Gols zeigte mein Pulsmesser nie mehr als 120 – 130 Schläge. Das niedrige Fahrtempo einer mindestens 100 Mann/Frau starken Gruppe betrug gerade mal 30 -32 km/h.
In Neusiedl angekommen, wird endlich wieder das Tempo forciert. Die Ortseinfahrt mit dem Kreisverkehr in Jois forderte abermals seine „Opfer“. Ich hörte nur den Knaller und sah kurze Zeit später wie ein Fahrer einen Abgang über die Leitplanken in die Botanik machte. In Breitenbrunn überholte uns ein Rettungswagen mit Blaulicht. 500 m vor Purbach passierte ein Unfall. Ein Sport Nora Fahrer hatte bereits den „Turban“ (siehe Purbacher Türke) auf. Der Sturz dürfte nochmals glimpflich ausgegangen sein.
Richtung Oggau, Mörbisch hatten wir leichten Rückenwind. Entgegen dem Wetterbericht hatten wir während des ganzen Bewerbs nahezu ideale Bedingungen und wenig Wind. Je näher das Ziel kam, desto weiter wurde ich aufgrund der immer hektischer werdenden Fahrweise in meiner Gruppe durchgereicht. Sicherheit geht vor, sagte ich mir. In der Zielkurve stürzte abermals ein Fahrer (ganze sechs gezählte Stürze, nur in unserer Gruppe). Die Zieldurchfahrt wurde nur mehr zur Formsache und ich war heilfroh, das Rennen unfallfrei beendet zu haben.
Im Ziel sah ich auch Vereinskollegen Jens, der mich beim Anstieg Klingenbach wie ein Pfeil überholt hatte. Er erreichte mit ca. 12 Minuten Rückstand das Ziel, was eine sehr gute Platzierung ergibt. Meine ist mir völlig egal, da ich überlege, ob ich je wieder an einem Radmarathon teilnehme, da das Unfallrisiko nicht zuletzt aufgrund vieler straßenbaulichen Neuerungen in den letzten Jahren sehr zugenommen hat.
Kaum saß ich im Auto, begann es zu schütten. Nun sind die 3 Tage in Mörbisch zu Ende und ich erledigt. |
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Mörbisch - 5000m Lauf (30.04.2011)
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Es ist besser als gestern "gelaufen"
Heute bin ich trocken geblieben, war aber trotzdem patschnass, diesmal von innen (Schweiß) nicht von außen (Regen). Nach 6 Wochen Laufpause stand der 5-km-Lauf am Programm. Meine Erwartungen waren daher gedämpft. Die angepeilte Zeit 4:30 – 4:45 pro Kilometer.
Auf das Aufwärmen musste ich mehr oder weniger verzichten (die Plaudereien hatten Vorrang). Der Sprecher gibt das Startzeichen! Mit der Zurückhaltung in der ersten Runde wurde es dann doch nichts. Im Startbereich feuerte mich Ralf an. Die zweite, die dritte Runde abgespult. Kurz nach Beginn der vierten Runde musste ich ein kleines Päuschen (vor der Kirche) einlegen, da ich Seitenstechen hatte. Ein Stoßgebet schadet nie.;-) Just, in diesem Moment wurde es erhört, in Form eines Zurufes aus der Zuschauermenge. Wer gerufen hat, kann ich leider nicht sagen, da ich mich nur kurz umdrehte. Vielleicht meldet sich derjenige bei mir.
Die Zähne zusammengebissen um die letzten zwei Runden in Angriff zu nehmen. Nach einer Laufzeit von 23:59 überquerte ich die Ziellinie. Mit einer Zeitverbesserung meiner heurigen Bestzeit (22:13) wurde es nichts, bin aber trotzdem mit der Leistung zufrieden. Morgen findet der letzte Teil der Trilogie in Mörbisch statt. Der Radmarathon!
Im Startsackerl war auch unser Flyer vom Bergzeitfahren, worauf ich mehrmals angesprochen wurde. |
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Mörbisch - EZF (30.04.2011)
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Zu Beginn schnell, am Schluss mit Schneckentempo
Bei der Hinfahrt nach Mörbisch wurde eifrigst der letzte Feinschliff der Startrampe erledigt, kurze Zeit später um 16:00 erfolgte mein Start. Wie immer mit zu viel Ehrgeiz (volle Kanne weg)!
Der flotte Start zeigte kurz vor Rust seine Wirkung. Dazu kommt noch, dass mein linker Aufleger sich lockerte und als „Ruder“ von nun seine Funktion hatte. Die Durchfahrt in Rust verlangte höchste Konzentration (der Straßenverkehr war ein Wahnsinn), weiter nach Oggau kam etwas Wind auf. Bei der Wende war klar, eine flottere Fahrt wird das nicht.
Beim Kreisverkehr St. Margarethen angekommen, sah ich aus der Ferne dunkle Wolken aufziehen. Nun fällt mir als Draufgabe die Kette runter (Anstieg Römersteinbruch). Die Laufräder klebten am Asphalt. Böiger, ab Rust nach Mörbisch retour stürmischer Gegenwind. Jetzt begann es auch noch zu schütten. Die letzten Kilometer nur mehr gerollt.
In Mörbisch angekommen, sofort zum Auto, Kofferraumdeckel auf, Rad rein, Chip runter, zum Zelt den Chip retour und patschnass heim. Eh schon seit kurz vor vier Uhr früh wach und jetzt musste ich als Fleißaufgabe mein Rennrad vom Schmutz säubern. Meine Eltern fragten mich: „Und wie war’s?“ Meine Antwort kann sich jeder denken: „Ned leiwand!“.;-)
Die Benotung des Tages:
Radleistung: eine glatte Fünf Radpflege: ein römischer Einser |
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Wienerwald - Radmarathon (10.04.2011)
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Wind, Stürze und rollende Flaschen prägten das Rennen
Jedes Jahr die gleiche Situation bei der Saisoneröffnung in Mödling. Kaum ist der Startcountdown abwärts gezählt, wird losgesprintet als wäre es das letzte Rennen der Saison. Viele bekannte Gesichter tummelten sich um das HTL-Gelände.
Heute war frühes Anstellen angesagt. Bereits um 9:30 standen die ersten Teilnehmer am Start. Der Startbereich füllte sich in Windeseile. Der Startsprecher wies noch schnell auf die Regeln hin und tatsächlich schafften es einige Fahrer, dass sie disqualifiziert wurden.
Pünktlich erfolgte der Start! Nach dem Anstellen (kalte Wind) war jeder froh das die „Hatzerei“ los ging. Gleich zu Beginn rollten die ersten Flaschen über den Asphalt. Die Kanaldeckel oder die Flaschenhalter dürften schuld an der Misere sein! Wie kann es sein, dass sich ausgerechnet heute der Wind von seiner schönsten Seite zeigte.;-) Zwischendurch zog Jens an mir vorbei, denn ich erst wieder im Ziel zu Gesicht bekam. Naja, bis Heiligenkreuz (Anstieg nach Alland) konnte ich halbwegs mithalten, dann kam der berühmte Mann mit dem Hammer und zog mir rechts und links eine über den Scheitel. Danach wurde ich durchgereiht (zog aber keine Schneise)! Nach einer kurzen Fahrzeit konnte ich mich wieder erholen. Doch die Post war abgefahren!
Nun was soll ich sagen, in der Gruppe in der ich mich befand, wollte keiner die Führungsarbeit (außer ein paar „Hansln“) übernehmen. Je länger das Rennen dauerte, umso schneller liefen die Minuten gegen mich.;-) Ab der Streckenteilung dezimierte sich die Gruppe abermals und so war endgültig Schluss mit der „Teilung“ der Führungsarbeit. Um endlich den Puls in die Höhe zu bringen, entschloss ich, es alleine zu versuchen. Der Anstieg Klammhöhe bot Gelegenheit. Tatsächlich konnte ich mich absetzen und bis zum Anstieg Forsthof auf eine vordere Gruppe aufschließen. Danach blieben wir bis zum Ziel zusammen. Nach all den „Strapazen“ durfte ich die Ziellinie überqueren.
Ein Trainingskollege meinte zum Rennen: „Für 29,5 Schnitt hättest zuhause auch fahren können!“ Da musste ich ihm recht geben.
Aber die beste Aktion von mir hätte ich fast vergessen (eher eine peinliche Situation;-)): Kurz vor Hafnerberg musste man rechts fahren und ich bin 1,5 km gerade in die falsche Richtung, was noch mehr Minutenrückstand einbrachte. Im Ziel ein kurzes „Plauscherl“ mit Jens. Anschließend gab es Nudeln und die Verlosung.
Die Platzierungen des heutigen Tages:
Jens 73. Platz Jürgen 153. Platz |
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Laufen hilft - Charitylauf (06.03.2011)
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Jürgen die neue Attraktion im Wiener Wurstelprater
Heute stand der Charitylauf zugunsten des St. Anna Kinderspitales über 5 km bei Sonnenschein, aber doch recht kühlem Wind für mich am Programm. Letztendlich kamen für einen guten Zweck über € 11.000,- zusammen. |
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Ein kurzes Aufwärmen und schon erfolgte pünktlich um 11:00 Uhr der Startschuss. Zuerst ging es auf der Prater Hauptallee 1,5 km Richtung Lusthaus und wieder retour zum Startbereich. Ja, zu Beginn des Laufes musste ich mich, im Zickzack Kurs nach vorne kämpfen, „schummeln“. Weiter eine Schleife vorbei an den Geisterbahnen (meinem Bruder dem Gorilla, siehe Bild;-)), Schweizerhaus (da machte ich gleich eine kurze Stärkungs(Stelzen)pause), Wiener Riesenrad usw. Das Finale, der kurze Sprinteinlauf! Die anschließende Verpflegung konnte sich sehen lassen. |
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Cricket Wintercup Crosslauf (06.02.2011)
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Jürgen pflügt die Erde um
Heute gab es für mich eine Premiere: Der erste Crosslauf! Wie ich mir die Laufwäsche übergeworfen habe, rief im Hintergrund eine bekannte Stimme in meine Richtung: „Dere, was machst du den da, lassen sie dich nicht daheim laufen?“ Nein, ich mache beim Crosslauf mit, meine Antwort. Um das Geheimnis zu lüften, es war Werner Mannsberger, der sich die Beine vertrat.
Gleich neben dem Ernst Happel Station, auf dem Gelände des Cricket Clubs, fand sich ein doch beachtliches Teilnehmerfeld auf der Startlinie. Zu Beginn musste eine kleine Runde und sechs große Runden (alles zusammen 5750m) gelaufen werden. Das erste Teilstück war keine Hexerei, aber dann ging es richtig zur Sache. Hinter den Tennisanlagen, wo keine Sonnenstrahlen das Erdreich trocknen konnten, eine Matschpartie (es gab keine Stürze). Da fühlten sich höchstens die „Wildschweine“ wohl, oder doch auch Jürgen?
In der dritten Runde machte der Oberschenkel nicht so mit, wie ich es wollte, und musste ein kurzes Stück gehen, um die Muskulatur zu lockern. Irgendwie kam ich im Ziel an. Das ständige Auf und Ab, der schlammige Untergrund und das hohe Anfangstempo kosteten eine bessere Zeit.
Werner, der sich auf dem Gelände kurz vor dem Start einfand und mit seiner Kamera alles festhält, feuerte mich natürlich großartig an. In zwei Wochen findet der nächste Crosslauf in Wien statt und ich selbstverständlich besser vorbereitet am Start.
Der Oberschenkel schmerzt noch immer!!! |
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Dreikönigslauf Pöttsching (06.01.2011)
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Der erste Wettkampf 2011 ist Geschichte
Einen „warmen“ Kopf bewahren, hieß es heute beim Dreikönigslauf in Pöttsching, wo recht kühle Temperaturen herrschten. Mit einem Spezialtraining (drei Monate nichts tun) stellt sich Jürgen in den Startbereich.
Der Sprecher gibt das Kommando und 100 Teilnehmer laufen los, um die 5 km lange Strecke zu bewältigen. Von Beginn an ziehen Marius Bock und Co. den meisten Läufern davon. Jürgen lässt es eher locker angehen und läuft konstant die ersten vier Runden im 5-Minuten-Takt. Endlich die Schlussrunde! Der Schweiß fließt in Strömen, die Zuseher feuern ihn nochmals an, das Ziel ist erreicht.
Anschließend schnell das „schweißgeträngte, verrotzte“ Leiberl getauscht und den Chip zurückgegeben, macht sich Jürgen auf den Heimweg, denn da wartet das Mittagessen.
Wie immer eine bestens organisierte Veranstaltung des Tri Team aus Pöttsching. Weiter so, echt top! |
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Zeitfahren Rosalia (12.9.2010)
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Ein voller Erfolg für das Rennen auf die Rosalia
Die erste Veranstaltung seit langem auf die Rosalia darf mit Sicherheit als großer Erfolg gewertet werden. So viele Radfahrer (102 Starter) durfte unser Verein in Forchtenstein begrüßen.
Zeitig in aller Frühe erfolgte der Aufbau (Absperrgitter etc.). Ohne tatkräftige Unterstützung der Vereinsmitglieder, auch einiger Nichtvereinsmitglieder (Spediteur Höm) ist so eine Veranstaltung ein Ding der Unmöglichkeit.
Pünktlich um 10:00 starteten die ersten Teilnehmer. Die Schweißtropfen flossen spätestens in der ersten Kehre, wo die tatsächliche Steigung erst begann. Bei der Burg (etwa Halbzeit) zeigte sich, wer sich die Kräfte gut eingeteilt hatte, oder bereits überdreht hatte. Ab der Tankstelle (wo wir den Berg abgegraben hatten), das letzte „flachere“ Teilstück, wo die Kraftreserven angezapft wurden, um nochmals das Tempo falls möglich zu beschleunigen. Das Ziel ist erreicht.
Wir durften viele Teilnehmer aus dem Nachbarland Ungarn begrüßen, die starke Leistungen am Berg zeigten. Auch viele „Einheimische“ standen am Start.
Zum Abschluss nochmals recht herzlichen Dank für die Teilnahme! Ebenfalls allen Helfern, Gemeinde Forchtenstein und allen Firmen, die uns unterstützt haben. |
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Pöttsching Bergzeitfahren (8.8.2010)
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Ein sehr erfolgreicher Tag: Sieg AK 2, Damen, Kinder
In der näheren Umgebung gibt es nicht sehr viele wirklich gute Veranstaltungen, das Pöttschinger Bergzeitfahren zählt mit Sicherheit dazu. Quasi nur ein Katzensprung entfernt fahren alle zum einfahren direkt mit dem Rad nach Pöttsching. In Pöttsching angekommen, herrscht bereits Hochbetrieb, sowohl bei der Anmeldung, beim Aufwärmen oder bei der Theke (einige wurden von der NADA wegen Dopings anderer Art vom Rennen ausgeschlossen).
Mit der Startnummer 2 muss Jürgen als Erster ran. Erst den Billa (alter Standort) passiert und die Oberschenkel fühlen sich schon hier nicht gut an, was soll’s, ist eben ein Rennen (mehr die Bergsprint WM). Ohne „Spezialtraining“ (den Berg Tausende Male erklimmen) geht hier absolut nichts. Der Zebrastreifen (Höhe Kinderdorf) in Sichtweite, ab dem Zeitpunkt, Angriff bis das Laktat aus den Ohren (oder wo anders) spritzt. Endlich ist die Ziellinie überquert. Mit der Leistung kann man nie zufrieden sein, auch wenn leichter Gegenwind, als Grund des Scheiterns herhalten muss.;-) Die längsten 4 Minuten seines Lebens.
Anschließend eine richtige „Gewehrsalbe“ brr, brr! Clemens, Claudia, Oliver und Josef reihen sich ein. Clemens fährt in seinem allerersten Rennen ohne Anzeichen von Nervosität gleich souverän den 1. Platz ein. Sein Privattrainer ist eben ein Allround Genie, was die Taktik betrifft. Claudia (als Hase) für Oliver eingekauft kämpft sich tapfer ins Ziel und wird ebenfalls Erste in der Damenwertung. Oliver rundet den Dreifachsieg perfekt ab (so nebenbei zweitschnellster des Tages). Eine Kritik kann sich der Berichtschreiber dennoch nicht verkneifen: So geht das nicht, unter URC Rosalia melden und mit der alten Panier an den Start stellen.;-) Josef düst los, die Pflastersteine fliegen durch die Gegend (zum Glück werden die hinter ihm wartenden Teilnehmer nicht getroffen). Mit einem harten Gang werden die ersten 1000m gekurbelt, erst zum Schluss wollen die Beine nicht mehr, wie er möchte.
Somit hat die fünfköpfige Abordnung des URC Rosalia ihr Ziel erfüllt. Stark als Verein auftreten (Teilnehmerzahl) und gute Platzierungen einfahren. Die anschließende Bewirtung erfüllte alle Wünsche. Die Siegerehrung der Kinder ist bereits im vollen Gange und kein Clemens weit und breit, auch Claudia und Oliver kommen irgendwie doch noch rechtzeitig zur Siegerehrung. Clemens darf seinen Pokal mit etwas Verspätung in Empfang nehmen und strahlt (grinst) über das ganze Gesicht. Sehr brav gefahren! |
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Leithaberg Radmarathon (24.5.2010)
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Unser Verein mit 3 Mann vertreten
Wo soll ich anfangen die Geschichte vom Rennen zu erzählen? Am Besten von Beginn an, eh klar, oder?
Der Start der 160km erfolgt bereits um 8:15 Uhr mit einigen Sekunden Verspätung, dafür mit einem gemächlichen Tempo bis zur B 50. Das war’s aber auch schon! Sofort ziehen Lindner Paul, Broschek Stefan und Co. das Tempo auf 40 km/h an. Richtung Donnerskirchen weht ein doch starker Seitenwind, der das ca. 70 Mann/Frau Teilnehmerfeld in die Länge zieht. Irgendwann zeigt der Tacho 50 Sachen, bist du d…d, alter Schwede. Mein Puls und der neben mir fahrenden Teilnehmer viel zu niedrig.;-)
Wir kommen nun in Donnerskirchen an und halten uns rechts, um den Anstieg zur Kaisereiche das erste Mal zu erstürmen. Im „Flachstück“ fallen die Ersten zurück (ich noch nicht), je näher die Leitplanken (Schikane) kommen, drücken die „Starken“ die Pedale, dass diese quietschen. Ein kurzer Blick Richtung Tacho, der Puls 170, 173, 180, bei 190 regelt der Motor ab, ich muss reißen lassen. Fort ist die Gruppe, vor mir vereinzelte Fahrer, hinter mir absolut nichts. Oben angekommen, ein schneller Schluck aus der Trinkflasche und wagemutig die Kehren hinab. Zwischen Hof und Mannersdorf, sehe ich einige Fahrer, kann aber nicht aufschließen.
Die folgenden zwei Runden muss ich alleine fahren, bis irgendwann eine recht flotte Gruppe (mit Oliver) daher kommt. Von Purbach nach Donnerkirchen darf sich der Puls etwas erholen. Wieder in Donnerskirchen und weg sind sie. Die zweite Gruppe der 120km Strecke zieht ebenfalls recht zügig vorbei. Die dritte „Alpenüberquerung – Kaisereiche“ ist geschafft, erste Schwächeanzeichen machen sich bemerkbar. Kein Wunder vom Einzelzeitfahren! Später meint ein Vereinskollege:„Alleine fahren kannst im Training auch, kostet aber weniger.“;-)
Sodala, die Letzte der vier Runden ist an der Reihe. Nun endlich einmal länger in einer Gruppe unterwegs (Hof bis Kaisersteinbruch), diese fährt mir aber zu „langsam“, fahre von Kaisersteinbruch wieder wie gewohnt solo ins Ziel, kann sogar einige Starter der 160km überholen und knapp über 1 Minute distanzieren. Jetzt bin ich fix und fertig, keine Riegel etc. oder volle Flaschen mehr.
Als ich umgezogen, die Salzkrusten aus dem Gesicht gewischt, hole ich das Geschenk (Handtuch+1 Bouteille oder 2 Laufradtaschen), fahre Richtung Heimat. Das Wetter hat gehalten, einen Sonnenbrand als Zusatzgeschenk und die Gewissheit, ich muss deutlich besser werden (über 5h sind schon lang;-)).
Auf der langen Strecke fährt auch Jens mit, wird hervorragender 11. Oliver erreicht die beste Platzierung des Tages und sprintet zum 9. Platz auf der 120 km Strecke. |
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Neusiedlersee Radmarathon (25.4.2010)
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Jens wird 88., Kliko 227., Jürgen 258.
In Mörbisch herrschte perfektes Rennwetter. Etwas mehr als 1000 Starter waren heute zu Gast, im Land der aufgehenden Sonne (Zitat: Platzsprecher).
Einige Vereinsmitglieder Jens, Martin (Kliko) und Jürgen nahmen die Strecke um den Neusiedlersee in Angriff. Diesmal sollte der Wind keine Rolle spielen, nur auf ungarischer blies kaum spürbarer Seitenwind.
Der Start erfolgte, zuerst durften die Handbiker die berüchtigte Rosengasse stürmen, 30 Sekunden später, saß den Handbikern die „Meute“ im Nacken. Wie jedes Jahr trennte sich gleich Mal die Spreu vom Weizen. Jens zog an Jürgen vorbei, der dem Tempo der Spitzengruppe „fast“ folgen konnte. Kurz vor Klingenbach, wo das Feld bereits in kleinere Grüppchen zerlegt war, stieß wie aus heiterem Himmel Martin aus dem Hintergrund an Jürgen vorbei. In Klingenbach kurz vor dem Grenzübergang feuerten Erwin und Mario, die Vereinskollegen euphorisch an.
Martin heftete sich sprichwörtlich wie eine Klette an eine größere Gruppe. Jürgen befand sich in der hinteren Gruppe! Richtung Sopron wurden die Grüppchen allmählich wieder zu richtigen Gruppen. Auf teils recht holprigen Straßen rollten die Teilnehmer Pamhagen entgegen. Wieder in Österreich angekommen, standen einige Radfahrer am Straßenrand außer sich vor Zorn, da sie die Schläuche wechseln durften.
Nach Podersdorf wurde in Jürgen seiner Gruppe ordentlich Tempo gebolzt, naja aber nur fast. Etliche Kilometer zeigte der Tacho kaum 30 km/h an. Einige „nervöse“ ambitionierte Teilnehmer fanden sich doch und fuhren dann ein ziemlich hohes Tempo (auf Teufel komm raus).
In Neusiedl/See angekommen, kurz vor dem leichten Anstieg zum Kreisverkehr hoch musste das Feld, 2 bis 3 Minuten am Bahnschranken warten. Die Flüche fielen, wie die Fliegen vom Himmel.;-) Richtung Jois hinab, im Kreisverkehr lag ein gestürzter Teilnehmer, der sich vor Schmerzen krumm machte. Baldige Besserung!
Im Anstieg in Breitenbrunn (Höhe Labestation) fingen die „Attacken“ so allmählich an. Nur eines gleich vorweg, weg kam niemand. Beim Abbieger von der B50, nach Oggau eine ziemlich brenzlige Situation (ein Fahrer dachte er sei Valentino Rossi auf einer Rennmaschine, so lag er in der Kurve), was zum unvermeidlichen Sturz führte.
Ab Ortsende Oggau versuchten sich zwei Fahrer abzusetzen, Jürgen heftete sich in deren Windschatten. Der Ausreißversuch gelang zu Beginn recht gut, je näher Mörbisch kam, kam auch die Gruppe näher. Kurz vor Mörbisch war es soweit. Eingeholt! Im Zielsprint zogen, dann noch einige an Jürgen vorbei und er kommt somit am heutigen Tag auf dem 258. Platz über die Ziellinie.
Martin hatte ab Donnerskirchen mit Krämpfen zu „kämpfen“ und erreichte als 227. das Ziel. Jens konnte sich in der Spitzengruppe behaupten und belegte den 88. Gesamtrang. |
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Bericht Trainingslager (10.4.2010)
Anstieg Volterra Attacke Leo, Rampe Casale Marittimo Festung Populonia Fritz Fritz und Martin Fritz und Leo Georg Georg Rampe Gruppe Populonia Hotel Hotel bei Nacht Jürgen und Martin Jürgen Anstieg Canneto Jürgen, Fritz, Leo
Leo und Martin Martin Michael Anstieg Nibbiaia Michael Mucci, Mucci Patrick und Michael Pause in Nibbiaia Radpause Patrick in Pisa Bucht von Populonia Ortsdurchfahrt in Riparbella Gruppe Richtung Piombino Blick nach Sassa hoch Talblick von Volterra Meeresblick in Vada |
Tagebuch
1.Tag 20.3.2010: Die Anreise
Mit leichter Verspätung machten sich Leo, Andrea, Martin, Karin und Jürgen auf den circa 900 km langen Weg nach Italien/Toskana. Die gesamte Wegstrecke (Fahrzeit circa 8h) wurde ohne größere Probleme gemeistert. Drei kleinere Pausen für „Bedürfnisse“ bzw. zum Hunger stillen reichte den Reisenden. Ab Venedig stieg die Temperatur kontinuierlich, ebenfalls die Stimmung (Freude). Erste Grüße aus Italien wurden per SMS versandt. Am Zielort Marina di Bibbona angekommen, eine kurze Hotelbesichtigung (einiges Neues gab es zu erkunden) und ein kurzer Besuch am Meer. Endlich konnten die Zimmer bezogen werden!
In Italien gelten andere Gesetze, wenn es um die „Esskultur“ geht. Nach 14:00 Uhr heißt es warten bis zum Abendessen. Darum musste sich die hungrige Truppe in Cecina ein „Beisl“ suchen. Im zweiten Anlauf klappte es! Jürgen bislang Vegetarier aß seit einer Ewigkeit seine erste „richtige“ Lasagne, die Anderen „verputzten“ eine köstliche Wurstplatte.
Im Hotel zurück, wurden die Rennräder zusammengebaut und eine lockere Ausfahrt absolviert. Ein Trainingslager ohne einen Besuch in Bolgheri ist unumgänglich.;-) Noch rasch den Schweiß weggeduscht, konnte das 10-Gänge-Menü kommen (Samstag war im Hotel immer „Toskanischer Abend“). Der Hunger blieb trotzdem! Ein sehr, sehr langer Tag neigte sich dem Ende zu.
Wetter: bewölkt, windstill, 16°
2.Tag 21.3.2010: Die erste Ausfahrt, Fritz kommt
Das Frühstück fiel mehr als üppig aus.;-) Die Devise lautete: „Ois was am Teller ist wird gegessen!“ Heute stand eine Grundlagenausfahrt am Programm. Leichter bis böiger Wind blies den „Trainierern“ entgegen, die Temperatur aber sehr angenehm. Bis La California fuhren Leo, Karin, Martin und Jürgen zusammen, dann trennten sich die Wege. Die drei „Mannsbilder“, verzichteten auf den „Frauenberg“ (Anstieg Casale Marittimo), wählten die Flachetappe. Karin kannte keine Furcht und „eroberte“ den Anstieg. Da sagt man: „Frauen sind das schwache Geschlecht“. Die „Mannsbilder“ sollten sich schämen, die „Lulus“. ;-) Zwischendurch wurden Motoriksprints gefahren.
Der Anstieg Canneto und weiter nach Monteverdi Marittima wurde im Schongang erklommen. Um 15:00 Uhr der nächste Essenstermin! Hier wird anscheinend mehr gegessen als trainiert.;-) Am späteren Nachmittag kam Fritz an.
Der Körper verlangte nach Regeneration, was wäre da sinnvoller als ein Besuch im Wellnessbereich des Hotels. Wie im Flug ist die Stunde vorbei. Vielleicht verträgt der Magen einen „Nachschlag“. Naja, die Teller sind bereits befüllt, darum musste auch diese Mahlzeit weg. Geschichten über vergangene Trainingslager und die Besprechung der Routenwahl für den kommenden Tag standen an. Buona Notte (Gute Nacht)!
Wetter: bewölkt, leichter bis böiger Wind, 18°
3.Tag 22.3.2010: Die „Shoppingtour“
Entlang der Küstenstraße Richtung Piombino fuhren die fleißigen „Trainierer“ ihre Runde. Wie in all den Vorjahren in San Vincenzo angelangt, ging es ohne einen Besuch im Radgeschäft einfach nicht. Heuer, was das „Material“ (kein Pinarello) betraf, alles zum vergessen.;-)
Weiter auf der Küstenstraße, mit anschließender Kehrtwende vor Piombino (da es leicht zu tröpfeln begann). Je näher das Endziel (Hotel) kam, umso nasser die Straße. Jetzt ist auch schon egal, die Rennräder, die Kleidung alles dreckig. Jeder freute sich über die Radpflege und die Handwäsche der Wäsche im Hotelzimmer. Die Nachspeise (Nachmittagssnack) schmeckte köstlich! Ein kurzer Aufenthalt im Supermarkt kann nie schaden, das Leitungswasser reichte gerade für die Zahnpflege.
Am Nachmittag schrubbte Martin fleißig die Räder, dabei sprach ihn Siegfried Seitinger (ehemaliger Hauptfahrer, 1976 – 2. Platz Burgenland-Rundfahrt) an. Durch unsere Homepage ist er auf das Hotel aufmerksam geworden. Nach dem Abendessen wurde ein längeres Gespräch geführt. Die guten alten Zeiten waren doch die Besten!
Wetter: bewölkt, meist trocken, kurzer Regenguss, 18°
4.Tag 23.3.2010: Schönwetter
Na, endlich! Der Süden machte seinem Namen alle Ehre. Die Sonne „lächelte“ in die Zimmer. Hurra! Gemeinsam fuhren alle bis Bibbona, danach Jürgen alleine weiter (Rekom pur). Leo, Fritz und Martin durchquerten Riparbella, den Heimatort von „Il Grillo“ Paolo Bettini. Zu Gesicht bekamen sie ihn nie.;-) Wenn man den Anstieg Riparbella fährt, weiß man, warum Bettini so stark war. Irgendwann war „tanken“ angesagt, die Flaschen füllen und den Bauch „straffen“ (in Form bleibt).
Karin legte noch einen drauf! Sie fuhr alleine Volterra (schöne Altstadt) hoch (ein circa 9 km endlos langer Anstieg) und schickte via Handy „schöne Grüße“ (Foto) an den Gatten Martin. Eine echt starke Leistung. Respekt!
Der „Rekomierer“ Jürgen legte in Bolgheri ein Päuschen ein, um sich einen Cappuccino plus 2 Stück Torten zu genehmigen (der Kalorienbedarf ist ja unglaublich hoch);-)
Wetter: Sonnenschein, Nachmittag leichte Quellwolken (nicht der Rede wert), 20°
5.Tag 24.3.2010: Die erste Bergetappe
Wieder war ein optimaler Trainingstag. Das Wetter meinte es gut mit den „Trainern“. Da eine Ausfahrt fünf bis sechs Stunden angesagt war, läutete der Wecker diesmal zeitiger als sonst. Frühstück 7:30, Abfahrt 9:30! Bereits am ersten Anstieg Riparbella hoch, herrschte absolute Ruhe bzw. nur die „Stöhnlaute“ waren zu hören. Weiter über Nocolino und Santa Luce, die erste Bergwertung des Tages vorbei. Kurze Verschnaufpause in der Abfahrt, anschließend typisch toskanisches Gelände (auf, ab, auf, ab).
Nach Lari und weiter Richtung Volterra, in „Taurusmanier“. Die Auffahrt Volterra mit 10 km Länge kostete nach bereits 90 gefahrenen Kilometern den „Trainierern“ einiges an Körnern. Zu Beginn eine leichte Steigung, je näher die nächste Bergwertung Volterra kam, umso steiler der Anstieg. Oben angekommen durfte ein Abstecher in den Supermarkt nicht fehlen. Die Abfahrt Richtung Ponteginori hinab liefen die Räder fast von alleine. Jürgen hatte die Hose voll, den die Kurventechnik liegt ihm nicht.;-)
In Ponteginori trennten sich die Wege! Leo, Martin und Fritz fuhren über den „Frauenberg“ heim, Jürgen flach über Cecina, La California. Um 18:00 Uhr wurde der Wellnessbereich besetzt (der Körper brauchte Erholung). Das Highlight des Tages war eindeutig die Nachspeise beim Abendessen. Alleine unser Tisch verdrückte ein „Tablett“ (Backblech) Topfenstrudel.;-)
Wetter: in der Früh leicht bewölkt, später Sonnenschein, kaum Wind, 20°
6. Tag 25.3.2010: Ruhetag
Für einige „Trainierer“ stand heute relaxen am Programm, die andere Hälfte nutzte den schönen Tag zum trainieren. Fritz verschlug es in die Berge, Jürgen blieb lieber im flachen Terrain.
Auf Nebenstraßen ging es nach Piombino (Hafen). Die Sicht zur Insel Elba war etwas getrübt. Die Rückfahrt wurde durch etwas Rückenwind bis San Vincenzo erleichtert, kurze Richtungsänderung und vorbei mit der „Herrlichkeit“. Über Bibbona, Casale Marittimo und Ponteginori flach ins Hotel retour. Leo, Martin, Andrea und Karin fühlten den Kofferraum mit toskanischen Spezialitäten (Käse, Olivenöl usw.).
Am Nachmittag rollten Leo und Martin mit dem Rennrad in der Gegend herum und genossen anschließend den „Kaffeetratsch mit Heino“. Nach dem Abendessen erzählten die Schweizer Radkollegen (Ruth und Horst Hammerschmidt) über ihre langen Reisen (2 Jahrestour durch Amerika).
Wetter: bewölkt mit zeitweise Sonnenschein, mäßiger Wind, 17°
7. Tag 26.3.2010: Halbzeit
Halbzeit! Die Hälfte des Trainingslagers ist Geschichte. Die Beine schmerzten bereits etwas, die Kilometeranzahl zeigte einen hohen Stand. Einrollen entlang der Küstenstraße nach Cecina, um die lange Auffahrt Richtung Guardistallo und weiter Canneto hoch. Andrea „walkte“ wie jeden anderen Tag, dass die Stöcke „glühten“.
Das Mittagessen (15:00) fiel wie immer recht üppig aus.;-) Heute gab es sogar einen Cappuccino! Sonst mussten die „Trainierer“ ihren Nachmittagskaffee in der Lobby trinken/genießen. Die große Couch erfüllte alle Ansprüche (breit und tief).
Für Andrea und Fritz war es auch das letzte „Abendmahl“, da am kommenden Tag die Heimreise anstand. Eine Woche dauert eben nicht länger. Schade! Zum Essen gab es auf Kosten des Hotels, je eine Flasche Rot- bzw. Weißwein.
Wetter: bewölkt, mäßiger bis lebhafter Wind, 18°
8. Tag 27.3.2010: Abreise (Andrea, Fritz), Anreise (Michael, Patrick)
Andrea und Fritz mussten ihre Heimreise antreten. Noch kurz das Frühstück genossen, um die 8h lange Autofahrt zu überstehen. Die verbliebenen „Trainierer“ rollten über Cecina Richtung Canneto. Jürgen bog dann ab und fuhr wieder retour ins Hotel.
Martin und Leo zogen bergiges Terrain vor. Die Serpentinen Sassetta hinab waren einfach „saugeil“. Am Nachmittag kamen Michael und Patrick im Hotel an. Jetzt musste sich Jürgen nicht mehr in der Nacht „fürchten“ (alleine im Doppelzimmer schlafen).;-)
Beim „Toskanischen Abend“, dass übrigens mehr als 3h dauerte, fiel ein ganz guter Satz (Zitat Martin): „Normal schlafe ich schon, bis der Hauptgang kommt!“ Bitte nicht böse nehmen! Anschließend wurde ein „Kaffeetratscherl“ in der Lobby abgehalten. Heute dauerte der Abend ziemlich lange. Todmüde fielen alle in ihre Betten. Zusätzlich verkürzte die Zeitumstellung die Schlafenszeit. So ein Pech!;-)
Wetter: Sonnenschein pur, kaum Wind, 18°
9. Tag 28.3.2010: Ankunft von Familie Ebner
Die Küstenstraße Richtung Vada, wo das Meer (Panorama), sich von seiner schönsten, ja traumhaften Seite zeigte (Zitat Michael), ging es mit gemütlichem Tempo dahin. Endlich durften die „Trainierer“ einen langen Anstieg (Nibbiaia) hochklettern. Wie kann das nur gut gehen.;-)
Ein ständiges Auf und Ab forderte die letzten Kraftreserven. Michael und Jürgen bildeten das Gruppetto! Martin und Leo verkürzten sich die Zwangspause, inzwischen mit einem Espresso und warteten und warteten. Bei der langen Abfahrt Richtung Riparbella rollten die Räder „wunderbar“. Michael fuhr über Cecina, der Rest flotter über den „Frauenberg“ (Casale Marittimo).
Patrick rollte bis nach San Vincenzo und machte die Gegend unsicher. Karin genehmigte sich eine Wellnessstunde und relaxte bis zum Abend. Leo und Michael kamen ebenfalls auf den Geschmack. Der Nachmittag (Mittagessen) wurde mit einem Glas Sprudelwasser (Sekt) versüßt.
Wetter: lebhafter Wind, Sonnenschein, 19°
10. Tag 29.3.2010: Die längste Tour
Heute stand die wahrscheinlich längste Tour während dem Trainingslager am Programm. Als Einstimmung für Georg! Gemeinsam rollten alle über San Vincenzo nach Populonia. In Populonia, wo auf der Anhöhe eine Festung steht, mit einem sehr steilen Anstieg (es sollte nicht der Letzte sein), verlangte den „Trainierern“ alles ab. Die Anhöhe wurde erreicht! Der wunderschöne Ausblick lies alle Anstrengungen vergessen. Hier trafen die „Trainierer“ auch einige Burgenländer (wie klein die Welt doch ist).;-)
Mit starkem Gegenwind bzw. Seitenwind setzten sie ihre fahrt nach Massa Marittima fort. Nun ging es von der Hauptstraße SR 439, auf einem teilweise holprigen „Güterweg“ dahin. Zu Beginn welliges Gelände, aber dann! Eine Rampe mit 15 bis 20 % Steigung (ca. 1,5 km) bäumte sich auf. Die kleinste Übersetzung war noch zu klein.;-)
Zwischendurch durfte eine Pause nicht fehlen. Am Schluss bekam Georg Geleitschutz bis vor die Haustüre seines Appartmenthauses (Casale Marittimo). Ein kurzes „Tratscherl“ mit Doris und der Rest der Truppe fuhr retour ins Hotel Marinetta. Die Ausfahrt ist mit 181 km Länge, unzähligen Höhenmetern und einer Fahrzeit von fast 7 Stunden zu Ende. Diese Ausfahrt wird noch länger in Erinnerung bleiben. Das Abendessen verlangte, besser erforderte ein „Essen für zwei“.;-)
Wetter: leichte Bewölkung, der Sonnenschein überwiegt, leichter bis lebhafter Wind, 20°
11. Tag 30.3.2010: „Ruhetag“, Weinverkostung
Das Wetter war nicht gerade einladend für eine Radausfahrt (starker Wind/Sturm, dichte Bewölkung). Michael und Jürgen machten eine „Radshoppingtour“, Leo und Patrick rollten locker.
Nach dem Mittagessen durfte Martin sein handwerkliches Geschick zeigen, um Jürgens Rennrad zu reparieren. Seit einigen Tagen „schepperte“ sein Rad. Eine Schraube an der Kurbel wurde locker (die „Pimperl-Antritte“ zollten ihren Tribut). Kleine Ursache, große Wirkung!;-)
Anschließend eine Tour durch die in der Nähe ansässigen Weinkeller, um etwas „Proviant“ für daheim einzukaufen.
Wetter: Bewölkt, lebhafter Wind, 16°
12. Tag 31.3.2010: Sturm des Schreckens
Was für ein Tag! Bereits die ganze Nacht blies ein lebhafter bis stürmischer Wind. Auch während der Ausfahrt unangenehmer Seiten- bzw. Gegenwind. Zum Einrollen ging es über Cecina, Riparbella hoch. Weiter nach Oricano, mit einer 30 km langen Anfahrt zum Anstieg Volterra empor. Die Pause in Volterra tat richtig gut.
Nach Ponteginori hinab fuhren Leo, Georg und Jürgen teilweise in sehr schräger Seitenlage. In Casale Marittimo verabschiedete sich Georg, Leo und Jürgen „rollten“ ins Hotel. Am Nachmittag wurden die restlichen Stunden im Wellnessbereich verbraucht.
Wetter: starker böiger Wind, Sonnenschein, am Nachmittag leichte Bewölkung, 17°
13. Tag 1.4.2010: Eine weitere Bergtour
Das Trainingslager neigte sich „schleichend“ dem Ende entgegen. So ließen die „Trainierer“ die Räder rollen. Zum aufwärmen flach über La California, den „Frauenberg“ (Casale Marittimo) und im Anschluss Canneto hoch.
Weiter nach Monteverdi Marittimo ins „Mucci, Mucci – Geschäft“, um zu fragen, ob am kommenden Tag das Geschäft geöffnet hat (Einkauf der Verpflegung- toskanischer Spezialitäten). Da wird der Geschäftsinhaber „Bankrotta“ sein (feilschen). Eine Dose Cola „vernichtet“, die kurze Auffahrt Sassetta, gefolgt von der 10 km langen Abfahrt mit vielen Serpentinen Suvereto hinab. Dies wäre genau das Richtige für unseren „Kurvenspezialisten“ Oliver.
Mit Rückenwind von San Vincenzo heimwärts, rollten die Räder ohne viel „Treterei“. Die Bewirtung beim Mittagessen wollte gar kein Ende finden (1 Teller Nudeln, 2 Nachspeisen plus 1 Cappuccino). Mahlzeit!;-)
Leo und Patrick fuhren anschließend nach Pisa, um den schiefen Turm, mit der „Wasserwaage“ gerade zu richten. Somit mussten sich alle Souvenirläden ihres Sortimentes entledigen (Ansichtskarten etc.). Michael erwischte ein kurzer, aber heftiger Regenguss (Nachmittagsgewitter).
Wetter: Sonnenschein, am Nachmittag ein kurzes Gewitter, 16°
14. Tag 2.4.2010: Die letzte Ausfahrt
Am Programm stand das Trainingslager gemütlich ausklingen zu lassen. Leo, Michael, Georg, Martin und Jürgen fuhren gemeinsam Piombino (Flachetappe) entgegen. Kurz nach San Vincenzo hieß es „Pinkelpause“. Einer musste, die restlichen Kollegen reihten sich ebenfalls ein.;-)
Nach dem Nachmittagskaffee machten sich „fast“ alle auf dem Weg zum „Mucci-Mucci“ (Monteverdi Martittimo). Der „Bankrott“ stand kurz davor, der Strick immer in Griffweite. Bitte den letzten Satz nicht zu persönlich nehmen.
Anschließend wurden die Rennräder zerlegt und im Fahrzeug für die Heimreise verstaut. Das letzte Abendmahl schmeckte wie immer köstlich.
Wetter: Sonnenschein, leicht windig, 20°
15. Tag 3.4.2010: Die Heimreise
Nach dem Frühstück ein letzter Check im Zimmer, ob sich ja alles in den Koffern befand. Noch einmal kurz „Winke, Winke“ und die Heimfahrt konnte beginnen. Ciao Bella Italia! Mit ein paar Pausen kamen die „Trainierer“ um circa 18:00 Uhr daheim an.
Resümee/Bilanz des Trainingslagers:
Es gab keine Verletzten, keine Defekte (Potschn), nur glückliche Gesichter. Nun kann die Saison kommen! Wir kommen bestimmt im nächsten Jahr wieder.
P.S.: Der Autor/Verfasser des Tagebuches hofft es hat große Freude bereitet, die Geschehnisse aus dem Trainingslager zu lesen. Nun ist Schluss!;-) |
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Rosaliatest (19.3.2010)
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Der erste Test am Hausberg ist Geschichte
Die erste gemeinsame Ausfahrt auf den Hausberg (Rosalia) ist vorbei. Einige fanden sich doch bei Oliver ein, um Stone bei seinem „Rositest“ zu unterstützen. Die Endzeit sagt mehr als tausend Worte, irgendwie ist in den letzten Jahren der „Wurm“ drinnen. Oben angekommen darf ein Gruppenfoto nicht fehlen. Über Seebenstein, Pitten und Neudörfl ging die Ausfahrt zu Ende.
Einige Fotos (von Paparazzi Oliver) der heutigen Ausfahrt:
Martin, Josef, Stone patschnasser Stone gestellte Szene ;-)
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Trainingslager Toskana (13.2.2010)
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Ein paar Wochen noch, aber dann!
Wie schnell doch ein Jahr verfliegt! Kaum ist das letzte Trainingslager vorbei, wartet bereits das Nächste. Einige Mitglieder des Vereins (Martin, Karin, Leo, Stone, Georg, Doris plus den Kindern) machen sich Ende März zwei Wochen (20.3. bis 3.4. 2010) lang auf den Weg nach Italien / Marina di Bibbona. Im Hotel Marinetta ist der Großteil einquartiert, Georg samt Familie bewohnt ein Appartmenthaus in der Nähe.
Als Einstimmung auf das Trainingslager, für diejenigen, die den Schnee nicht mehr sehen können, ein paar Fotos vergangener Aufenthalte. |
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"Bananensheriff" Stone |
Die Sonnenanbeter Karin und Leo |
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Martin mit seinem Idol |
Zypressenallee nach Bolgheri |
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