Kriterium Donauinsel 13

   (09.09.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Finaler Nullnummernausklang Donauinsel - Georg 34. Platz

 

Bei mäßigem Westwind und gedämpften Temperaturen (20 Grad), es wurden sogar Fahrer mit langem Trikot und langer Hose gesichtet, nahm ich mein für 2011 letztes Donauinselrennen in Angriff. Ich fühlte mich ein wenig schlapp und hatte in den ersten Runden ziemlich zu kämpfen. Hier kam es aufgrund des enormen Tempos auch zu einer ersten Selektion. Gleich vier Fahrer, darunter auch Robert, wurden abgehängt und büßten eine Runde ein. Nachdem ich besser in Tritt kam, konnte ich zweimal in einer Vierergruppe in den Spurt einer kleinen Punktewertung gehen, jedoch fehlte letztendlich der Punch zum Punktegewinn. Im letzten Drittel stürzte dann auch Ruffl kurz nach der Zielkurve. Die letzten 5 Runden fuhr ich sehr offensiv. In der vorletzten Runde gelang mir nach einem Kraftakt der Aufschluss in eine von Baringer angeführte Vierergruppe. Bei der kleinen Sprintwertung reichte es knapp nicht zum Punktegewinn. Da wir einen schönen Vorsprung vor dem Feld hatten, entschlossen wir uns weiterzufahren. Wieder zögerte ich einen Augenblick, und das Aufholen zur Gruppe kostete mich etliche Körner. Baringer zog wie ein Wahnsinniger das Tempo hoch und ich hing bei Puls 175 an fünfter Position. Kurz nach der Windradkurve, als wir schon in die Sprintvorbereitungen gingen, dann mein Blackout. Ich meinte noch drei Runden vor mir zu haben und wollte die Kräfte für eine finale Anstrengung sparen, ließ daher reißen, um mich in das heranjagende Feld zu integrieren. Doch weit gefehlt! Bei der Zieldurchfahrt sah ich nicht Sterne, sondern "00" auf der Rundenanzeigetafel! So ein Mist! Ich hätte im finalen Spurt sicher mitmischen können, zumindest aber die fünfte Position beim Zieleinlauf, und damit Rang 25, realisieren können. So wurde es eine ärgerliche Nullnummer.

 

 

   Radmeisterschaft -

   Regelsbrunn

   (05.09.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Georg 8. Platz (AK), Florian erreichte den 4. Gesamtrang

 

Nachdem es die letzten zwei Jahre relativ kühl bei diesem Bewerb war, stellte sich diesmal prächtiges Wetter ein. Sonnenschein, Hitze und ein sehr kräftiger Südwind waren diesmal die Begleiter. Roland führte uns wie immer neutralisiert nach Regelsbrunn, dann ging es mit der einen oder anderen Attacke zur Sache. Kurz vor dem Anstieg Kaisersteinbruch setzte ich mich vorne in das Feld. Mitte des Anstiegs dann eine Attacke, die das Feld komplett auseinanderzog. Ich befand mich mit zwei Nora-Fahrern knapp hinter dem Hauptfeld. Schöpf zog dann an uns vorbei, wir hielten sein Hinterrad und wurden knapp vor der Kuppe an das Hauptfeld gezogen. Bis Donnerskirchen hatten wir dann erheblichen Seitenwind, ich fuhr permanent an Position 5-6 weit vorne. Schöpf Karli machte eine unglaubliche Führungsarbeit, fast im Alleingang! Hinten rissen die Fahrer ab, auch Roli. Im Anstieg Donnerskirchen konnte er dann wieder aufschließen. Kurz vor dem ersten Steilstück am Donnerskirchner Berg dann eine Tempoverschärfung. Da mein Herz schon 172 Schläge pumpte, entschloss ich mich auf die Wiggins Taktik zu verlegen und im eigenen Rhythmus hochzukurbeln. Nun ging es eine zeitlang mit Puls 160 allein dahin, bis ich zum jungen Hölzl aufschließen konnte. Gemeinsam bezwangen wir den "Riesen". In der Abfahrt setzte ich mich ab, wartete in Hof aber auf ihn. Zu zweit konnten wir dann in der nächsten Ortschaft zu weiteren 2 Fahrern aufschließen. In weiterer Folge kamen von hinten Karli Schöpf und der kräftige KTM-Treter herangeschossen. Diese Gruppe harmonierte nun ganz gut, wenngleich Karli und ein Nora-Fahrer die Hauptarbeit verrichteten. Ich konnte mich hinter dem KTM-Fahrer verstecken und so der einen oder anderen Aufforderung zur Führungsarbeit entgehen. Zwei Ortschaften vor Regelsbrunn verloren wir dann den jungen Fahrer, sodass wir zu fünft in die entscheidende Phase kamen. Beim Sprint kam ich in eine denkbar ungünstige Position, daher wollte ich versuchen, die anderen mit einem Überraschungsangriff zu treffen. Leider erfolglos, sodass ich als Vierter über die Linie rollte (AK Rang 8).

 

Florian bewältigte seinen dritten Renneinsatz äußerst erfolgreich und erzielte den vierten Gesamtrang. Und das gegen wirklich ausgefuchste Taktiker! Die ersten drei Fahrer konnten sich wohl bald absetzen. Florian konnte den Sprint dann doch eindeutig für sich entscheiden. Gratulation!

 

 

   Kriterium Donauinsel 12

   (05.09.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Keine Beute - Georg auf dem 33. Platz

 

Trotz angenehmer Temperaturen (26 Grad) kam ich heute kaum auf Touren. Der Wind blies leicht von Westen herein. Meine einzige Möglichkeit zu Punkten war in der Mitte des Bewerbs bei einer kleinen Wertung. Da kamen wir zu fünft aus der Windradkurve. Keine Attacken. Wir schauten uns an, dann ging ein Fahrer weg. Niemand folgte. Mein erster Fehler. Links neben mir, im Windschatten, fuhren zwei Fahrer versetzt, dahinter der junge "Old Boys Tour" Fahrer. Der ist ein guter Sprinter, dachte aber der ist sowieso "eingebaut". Ein Fehler. Auf einmal attackierte er von hinten heraus. Ich setzte nach, konnte ihn aber bei weitem nicht erreichen und rollte als Dritter über die Linie. Ein zweites Mal ging ich dann einen Ausreißversuch von Eibeck mit, ich konnte auch sein Hinterrad halten. Allerdings setzte das Feld nach und wir wurden nicht weggelassen. Irgendwie lief heute alles falsch. Immer wenn ich auf "meiner" Seite mit Schwung vorfahren wollte, blockierten dort erschöpfte Sprinter den Weg und die Post ging auf der anderen Seite ab. Enttäuschend. 5 Runden vor Schluss konnte ich mich wieder vorne reinsetzen, jedoch in der allerletzten Runde herrschte dermaßen viel "hängende Beine" Verkehr, sodass ich ziemlich weit zurücklag. Die Zieleinlaufwertung ist aber nicht korrekt. Ich weiß ganz genau, dass ich die Cizgin abgefangen hatte und vor ihr die Linie passierte! Also zumindest Rang 33. Auch kein besonderer Trost.....

 

 

   Kriterium Donauinsel 11

   (29.08.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Zuwachs am Punktekonto - Georg 22. Platz

 

Bei rekordverdächtigen Hitzegraden und ganz leichten Ostwind (juhu, wieder Gegenwind zum Sprint) startete wieder eine Meute zum wöchentlichen im Kreis rum fahren. Ich wollte die letztwöchige Erfolgstaktik kopieren, mich also bis 10 Runden vor Schluss im Feld verstecken, dann aber hart und unbarmherzig zuschlagen. Die Fahrer waren diesmal ziemlich nervös. Vielleicht hitzebedingt. Schon nach wenigen Runden ein erster Sturz in der Kurve nach der Sprintwertung. Ich fuhr relativ weit hinten, hörte es nur krachen und hoffte vorbeizukommen. Das gelang, weil die Stürzenden über den Asphalt nach außen schlitterten. Allerdings musste ich ordentlich Gas geben, um den Anschluss herzustellen. Mitte des Rennens befand ich mich auf einmal ziemlich weit vorne. Ungeplant. Da ich mich gut fühlte, wollte ich mal ausprobieren, was die Beine hergeben. Ausgangs der Windradkurve befand ich mich in bester Gesellschaft mit Lackner und Konsorten. Ich erwischte innenseitig ein sehr gutes Hinterrad und dann wurde schon gespurtet. Ich klebte am Hinterrad, war aber "eingebaut". Da es sich nur um eine "kleine Wertung" handelte, bekamen nur die ersten zwei Fahrer Punkte. So hing ich nun eine Weile an dritter Position fest. Rechts neben mir Wolfgang Lackner. Ich betete "Lieber Gott lass den Typen, da vor mir ein bisschen schneller fahren, damit ich auch noch beim Wolfgang vorbeikomme"! Ich wurde erhört! Mein Windschattenspender beschleunigte noch einmal und zog mich an Wolfgang vorbei auf den zweiten Rang und somit stand ein Punkt am Konto! Da nachher auch noch extrem nervös gefahren wurde und ein böser Sturz von Wafler und Willinger das Feld kurzfristig teilte, begnügte ich mich mit dem mitrollen und lockeren einrollen ins Ziel.

 

 

   Kriterium Oberwart

   (22.08.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Die Blecherne in Oberwart - Georg 4., Florian feiert sein Debüt

 

Wie schon seit vielen Jahren garantierte auch dieses Jahr wieder Oberwart beste Bedingungen. Ein leichtes Lüfterl mit Gegenwind auf der Zielgeraden und warmen, aber nicht übermäßig heißen Graden bildeten den perfekten Auftakt für dieses Kriterium. Die Favoriten waren vor dem Start schnell ausgemacht. Ich würde mich gänzlich auf Manfred Kurz konzentrieren, aber auch den starken Inline-Skater-Staatsmeister Wutte durfte man nicht vergessen, gewann er doch letztes Jahr den Bewerb. Robert Zehetgruber stand ebenso am Start wie mein Sohnemann Florian. Für ihn bedeutete es Kriteriumspremiere. Der Start verlief halbwegs verhalten. Die Positionen wurden gesucht. Ich setzte mich immer in den Top 5 fest. Nach der zweiten Runde dann ein knackiger Antritt von Plank. Niemand wollte ihm nachsetzen. Ich auch nicht, da mir die anderen Fahrer am Hinterrad klebten. So kam Plank völlig easy von uns weg! Naja, also auf das Stockerl konzentrieren, war nun die Devise. Die erste Wertung verhaute ich denn auch ordentlich und konnte mir nur einen Punkt sichern. Dass Manfred Kurz heute nicht seinen besten Tag hatte, war bereits zu erkennen. Das irritierte mich doch gewaltig, irgendwie verlor ich nun den Überblick. Die nächsten zwei Wertungen klappten da schon besser. Vor der letzten Wertung lag ich mit Fischer gleichauf bei 7 Punkten. Letzte Runde, Entscheidung über die Stockerlplätze. Nun holten wir den auch bis dahin führenden Plank Markus ein. In der Badgasse lag ich an 4. Stelle, und als das Tempo angezogen wurde, wollte ich in der vorletzten Kurve innen durchgehen und voll durchziehen, hatte ich doch im Rennverlauf gesehen, dass ich der Sprintstärkste im Feld war, jedoch eine bessere Punkteleistung durch unglückliche Linienwahl vergab. Leider blockte ein Fahrer meine Linie, ich musste Geschwindigkeit herausnehmen, während die Kollegen links regelrecht davonflogen. Auf der Zielgeraden konnte ich dann zwar noch einige Fahrer passieren und einen Punkt holen, da aber die zwei anderen Konkurrenten vor mir lagen, blieb mir am Ende nur die "Blecherne". Florian indessen konnte ich zu seinem Debüt wirklich gratulieren. Wir holten ihn eine Runde vor Ende ein, und das bei einem Schnitt von über 40 km/h! Bis Rennmitte konnte er mithalten, dann war der "Ziehharmonika"-Effekt zu viel für ihn. Immerhin konnte er einen Schnitt von 38,64 km/h vorweisen, schneller als der Sieger im Vorjahr gefahren ist!

 

 

   Kriterium Donauinsel 10

   (19.08.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Der Punkt ist da - Georg Platz 23

 

Heute fast ideale Bedingungen. Es war zwar extrem heiß, doch ein leichter (++) Ostwind sorgte für Gegenwind auf der Sprintgeraden. Da bis kurz vor unserem Rennen noch einige Nachwuchskategorien am Kurs unterwegs waren und die Aufwärmphase kurz war, wurde das Rennen mit relativ mäßigem Tempo begonnen. Zudem gingen immer wieder ein paar größere Gruppen vorne weg und das Tempo im Feld beruhigte sich zusehends. Mitte des Rennens befand sich eine größere Gruppe permanent vor uns und macht die Punkte unter sich aus. Ideal für mich! Teilweise war es aber wirklich langweilig, das Feld bummelte mit 30-38 km/h dahin. 10 Runden vor Schluss setzte ich mich dann kontinuierlich in die vordersten 10-15 Positionen. Da es mir wirklich gut ging, blieb ich im vorderen Teil des Feldes. Vier Runden vor Schluss konnte ich bei der Zwischenwertung mitfahren, jedoch knapp nicht punkten. Ich setzte aber nach, ließ die Beine nicht hängen, blieb vorne und vehement unter den Top 6. Ausgangs der Windradkurve kam dann Ochsenhofer Peter mit seinem Anfahrer links innen vorbei. Da man ja um Peter´s Sprintstärke Bescheid weiß, fixierte ich sein Hinterrad. Das war ja fast wie ein Elfmeter! Dann wurde das Tempo angezogen, ich konnte problemlos mitfahren. Mir wurde aber links die "Gasse" zugemacht und ich musste rechts auf die Windseite hinaus wechseln. Im Sprint selbst hieß es dann alles zu geben und es reichte relativ leicht zum Punktegewinn. Allerdings verkrampfte danach meine rechte Wade und ich musste schon ordentlich kämpfen, um im geschlossenen Feld zu finishen. Juhu, der Punkt ist aber eingefahren!

 

 

   Kriterium Donauinsel #9

   (15.08.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Auf den Spuren der österreichischen Fußballnationalmannschaft

 

Was für ein herrlicher Renntag! Leichtes Ostwinderl, angenehme 24 Grad und knapp 60 Starter! Mein Sohnemann Florian stellte sich seinem ersten Rennen und damit ebenfalls an die Startlinie. Der Beginn war wieder einmal recht flott und ich konnte bei der zweiten Wertung in den Spurt gehen, leider nur Rang 7. Nach einer kleinen Schaffenspause schlich ich mich wieder vorwärts, ging abermals in den Spurt, konnte aber wieder nur Rang 7 vorweisen. Ich blies durch und fand in der Folge das Hinterrad von "Herkules" Lisy vor mir, sah, wie er sich im Wind nach vorne bewegte, und ging seine Attacke mit. An seinem Hinterrad rollte ich über die Linie, leider nur Rang 5, vor uns waren noch 3 Fahrer draußen. Schade, denn Lisy konnte dadurch das eine Pünktchen ergattern, mir blieb nur die "Blecherne". Somit alte Taktik, Konzentration auf die letzte Runde. Ich finishte als 17-ter. Ein Ergebnis wie unsere Elf am Vortag eingefahren hatte, solide Leistung, keine Punkte. Florian kämpfte brav, gesund durchkommen war die Devise. An ein mitfahren im Feld war klarerweise noch nicht zu denken, er konnte aber mit einem anderen Fahrer gemeinsam die Stunde fahren und wurde schlussendlich doch nur 4-mal überrundet. Der Lohn der Arbeit war ein Punkt am Konto und der Eintrag in der Gesamtwertung.

 

 

   Wachauer Radtage

   (18.07.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Jens in Höchstform

 

Am Sonntag 17. Juli nahm Jens bei den Wachauer Radtagen teil. Auf der 177 km langen Strecke mussten über 2800 HM absolviert werden. Jens erreichte den hervorragenden 26. Platz.

 

 

   Kriterium Donauinsel #5

   (18.07.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Die Butter war schon fast am Brot!

 

Diesmal perfekte Wetterbedingungen. Bei knapp 30 Grad und mäßigem Westwind ging es mit 15 Minuten Verspätung zur Sache (die Rettung war nicht gleich vor Ort). Ich fühlte mich von Beginn an gut, wurde aber vom Feld immer wieder an die hintersten Positionen weitergereicht. Dort war es halt wirklich gemütlich. In der fünften Runde konnte ich mich wie eine Zecke weit vorne festsetzen. Das Feld war geschlossen. Etwa 200 m vor dem Windrad setzte sich ein Fahrer unspektakulär ab. Ich zögerte. Ein zweiter Fahrer setzte nach. Erst nachdem ein dritter Fahrer das Feld verließ, spurtete ich nach. Das Feld reaktionslos. Leider schafften wir den Anschluß an die ersten Zwei nicht mehr. Ich fuhr als Vierter über die Linie, jedoch bekamen in dieser Runde nur die ersten zwei Kurbler Punkte.. Dann ließ ich mich enttäuscht und den Tränen nahe zurückfallen, versuchte zwar hin und wieder vorne mitzugehen, doch es kam nichts zählbares heraus. In der vorletzten Runde boxte ich mich wieder nach vorne und konnte mir in der letzten Runde das Hinterrad von Christian Lechner "Sammy" krallen. Dieses ließ ich auch nicht mehr aus den Augen, denn er machte zuletzt immer in den letzten Runde kräftig Punkte. Da wollte ich partizipieren. Doch leider, diesmal ließ Sammy komplett aus und blieb deutlich ohne Punktegewinn. Somit ich leider auch. Erst später erkannte ich, dass der Sammy sein Punktekonto diesmal schon zu Rennbeginn aufgefettet hatte. Er hatte die Butter schon von Beginn an am Brot ;-)

 

 

   Kriterium Donauinsel #4

   (08.07.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Georg 27.

 

Was für ein Kontrast zur Vorwoche. Bei traumhaften Bedingungen, nämlich Sonne, Hitze und mäßigem Südostwind, stellten sie wieder 42 Fahrer einer Stunde voller Schmerzen. Entgegen dem bisherigen Verlauf wurde zu Beginn ein eher gemächliches Tempo angeschlagen. Der doch spürbare Gegenwind hinauf zur Wertung verlangte nach einer anderen Fahrweise als bisher. Lange im Windschatten verstecken und erst so spät wie möglich die Deckung verlassen. Immer wieder ging das eine oder andere Grüppchen hinaus, es war gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Nach dem ersten Drittel orientierte ich mich weiter nach vorne. Ich hatte mich auch immer wieder an Hinterräder von starken Punktefahrern geklebt, die Muskeln angespannt in Erwartung einer erfolgreichen Attacke, doch irgendwie passte das Timing nicht. Dann kaum hatte ich das Hinterrad wieder aus dem Fokus verloren, setzten diese Fahrer ihre Bemühungen um einen Punktegewinn fort. Ärgerlich. In Runde 18 konnte ich mich schließlich mit einer 10 Mann Gruppe vom Feld absetzen. Nur einen Fahrer vor mir der Willinger. Wafler auch mit dabei. Als es zur Sache ging, ließ jedoch der Fahrer vor mir, ich glaube es war der Jan Pospisil, reißen und ich konnte das Loch nicht zufahren. Klar, alles orientierte sich auf den Sprint. Schade! Wie schwach kann so ein Amateurfahrer sein :-(. Den Rest des Bewerbes konnte ich locker im ersten Drittel des Feldes absolvieren, bei der mehr als hektischen Schlussrunde konnte ich wenigstens den Titel des "zweitbesten Nichtpunkter" erringen.

 

 

   Kriterium Donauinsel #3

   (01.07.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Georg 19.

 

Prognostizierte Unwetter finden meistens nicht statt. Weder die Pleite Griechenlands noch das Unwetter über Wien sind dann wirklich gekommen. Allerdings ließen sich viele Fahrer von den dunklen Wolken abschrecken, sodass nur 29 hart gesottene Männer bei Nordwest-Sturm und einigen unerheblichen Tröpferln am Start standen. Aufgrund des überschaubaren Feldes wurde das Rennen auf 15 Runden limitiert. Schon vom Start weg war hohes Tempo angesagt, jedoch gestaltete sich der Bewerb sehr unrhythmisch. Denn nach hinten zum Windrad herrschte frontaler Gegenwind, welcher das Feld zusammenbremste. Dafür wurde ab der Windradkurve das Tempo enorm angezogen und so gab es die berüchtigten Ziehharmonika Effekte. Eine Geschwindigkeit von unter 40 km/h wurde sofort als Anlass für erneute Attacken gesehen. Auch aufgrund einer sehr stressigen Arbeitswoche konnte ich mich nur im Feld verstecken und still leiden. Meine bewährte Taktik, in der Schlussrunde ordentlich Gas zu geben, ging leider nicht auf. Sehr viele "Punkter" motivierten sich nicht mehr für eine ambitionierte Runde und ließen große Löcher entstehen, die mir einen guten Zieleinlauf mehr als vermasselten. Bei diesen widrigen Bedingungen einen 41-er Schnitt zu fahren war doch beachtlich und erklärte mir im Nachhinein die enormen Schmerzen in den Beinen. Ich hatte sicher mehr zu kämpfen als zwei Wochen davor.

 

 

   Wienerwald - Cup #5

   (25.06.2011)

  

   Ergebnisse

 

   Gesamtwertung

     

 

Jens  gewinnt in Zobelhof

 

Am Freitag fand in Zobelhof das Finale beim Wienerwald-Cup statt. Die Fahrer mussten eine 6 km lange Strecke bewältigen. Die Starterliste konnte sich sehen lassen, waren doch Fahrer wie Schmuckerschlag Gerhard und Schenk Michael dabei. Also eine sehr starke Konkurrenz für Jens. Jens gewann mit Tagesbestzeit (14:16,3) und in der Gesamtwertung (Altersklasse H2) wurde er Dritter.

 

 

   Wienerwald - Cup #4

   (19.06.2011)

  

   Ergebnisse

 

   Zwischenwertung

     

 

Jens auf dem 2. Platz

 

Auch beim vorletzten Rennen in Zobelhof war Jens dabei und das nicht schlecht. Er kommt mit einer Zeit von 18:17,5 (2. schnellste Tageszeit) ins Ziel, nur von Wolfgang Lackner geschlagen. Auch in der Zwischenwertung kann Jens seinen 3. Platz (AK H2) festigen. Kommende Woche findet das letzte Rennen statt.

 

 

   Kriterium Donauinsel #1

   (19.06.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Georg 26., Jürgen beendet frühzeitig das Rennen

 

Das erste Rennen auf der Donauinsel wurde abgesagt. Diese Woche ging unter besten Bedingungen der Bewerb über die Bühne. Georg hoch motiviert, fuhr immer im vorderen Drittel mit und beendet das Rennen mit dem 26. Platz. Für mich war das Rennen nach 25 Minuten 33 Sekunden vorbei. Ein Desaster!

 

Der Bericht von Georg:

 

Bei relativ warmen Temperaturen und einem mäßigen Lüfterl erfolgte bei eher geringer Beteiligung der Startschuss zum ersten Bewerb der Donauinselrennserie. Wie eine Herde Büffel trampelte das Feld in den ersten 5 Runden mit einem Höllentempo über den Rundkurs. Die Geschwindigkeitsanzeige meines Computers pendelte zwischen 45 und 50. In dieser Phase mussten auch die ersten Kollegen reißen lassen. Ich versteckte mich im Feld, musste jedoch ein wenig leiden. Danach beruhigten sich die Gemüter und es wurde ein hohes, jedoch gleichmäßiges Tempo gefahren. Das hohe Tempo verhinderte jeglichen Ausreißversuch und daher blieb das Peloton auch über die gesamte Dauer mehr oder weniger geschlossen. Kurz nach Rennmitte tastete ich mich vorwärts und bestritt einige Runden an vorderster Front. Ich konnte auch die eine oder andere Attacke mitgehen, ein davonschleichen war allerdings nicht möglich. Bei einer Sprintwertung setzte ich mich mit 8 anderen Fahrern ein wenig ab, ein Punktegewinn war gegen die anderen hochkarätigen Fahrer (noch) nicht drinnen. Mir fehlte es an der notwendigen Spritzigkeit. Wenn ein Lackner bei der Sprintwertung in der Wiese fährt und ich nicht vorbeikomme, sagt das sowieso alles. In weiterer Folge zog ich mich in den Schutz des Feldes zurück, blieb die letzten 5 Runden weit vorne und konnte als einer der besten Nichtpunkter finishen. In einem der schnellsten je gefahrenen Donauinselrennen verbuchte ich somit Rang 26, immerhin vor bekannten Radsportlegenden wie Lechnitz, Eibeck, Pospisil und Steiner ;-)). Bei den nächsten Bewerben werde ich meinem Ziel nach Punktegewinnen mit größerer Vehemenz nachgehen.

 

 

   Wienerwald - Cup #3

   (11.06.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Jens erreicht wieder eine gute Platzierung

 

Jens Form wird von Woche zu Woche besser. Beim dritten Rennen des Wienerwald Cups Alland – Lengbachl (11km, 100 HM) erreichte er in einer Zeit von 18:45,6 (Schnitt 36,78 km/h) in seiner Altersklasse den 6. Rang, Gesamt den 8. Rang. Das nächste Rennen findet am 17. Juni statt.

 

 

   Rundstreckenrennen II -

   Langenlois

   (06.06.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Georg spurtet auf Platz 10

 

Weil das flache Rennen am Freitag einfach fad war ;-) und ich mich der Herausforderung eines der schwersten Rennen im näheren Umkreis nach längerer Abstinenz stellen wollte,  brauste ich am Sonntag wieder nach Langenlois. Diesmal wurden 75 bergige Kilometer mit fast 1.000 Höhenmetern serviert (3 Runden). Wieder war es sehr heiß. Erwartungsgemäß trampelte das Feld mit enormen Tempo in die erste Steigung hinein. Das ist meine Sache nicht und so ließ ich bald abreißen, um meinen Rhythmus zu finden. In einer 4-er Gruppe zogen wir hoch und nach bereits 12km waren einige 5 Minuten vor uns gestartete Masterfahrer eingeholt! So schlecht konnten wir nicht unterwegs sein! Bei der Rückfahrt (Gegenwind) holten uns einige bereits abgehängte Fahrer ein sodass wir bald an die 15 Fahrer stark waren. Die zweite Runde verlief ereignislos, jedoch gelangen die Ablösen nun besser. In der dritten Runde wurde von Beginn an das Tempo am Berg angezogen. Dann ein Hoppala! Ein Fahrer vor mir hörte in der Steigung einfach auf zu treten und viel regungslos nach rechts auf den Asphalt! Ich konnte gerade noch ausweichen! Im letzten Anstieg wurde das Tempo erneut angezogen und die Gruppe zerfiel. Acht Mann hoch setzten sich ab, die Interessen waren nun ähnlich gelagert und endlich wurde ordentlich Tempo gebolzt. In der Abfahrt versuchten sich zwei Junge nach Harakiri Methode vom Feld abzusetzen, wir stellten diese aber zwei Kilometer vor dem Ziel. Bei etwa 1500m attackierte ein Kremser. Wir sahen uns nur an, niemand reagierte und ich war rechts im Feld gefangen. Dann eine zweite Attacke und ich nutzte die Lücke um ebenfalls nach vorne zu springen. Mit lediglich einem weiteren Mitstreiter am Hinterrad. Zu viert düsten wir dem Ziel entgegen, für den Rest der Gruppe war der Tag gelaufen. Ich fuhr an dritter Position und erkannte ca. 300m vor dem Ziel einen kleinen Temporückgang. Trotz Puls >170 schoss ich mit allem was ich noch an Kraft verfügbar hatte aus der geschützten Position heraus und am Führenden vorbei. Die rechts – links Zielkurvenkombination nahm ich mit vollem Risiko, dann noch einige kräftige Tritte und ich konnte den Zielsprint doch recht klar für mich gewinnen. Für mich die beste Leistung in Langenlois! Nur 1 Minute hinter den schnellsten (Profi) Damen und nur 5 Minuten hinter dem uns bekannt starken Manfred Kurz aus Hartberg! Der Schnitt von 33,1km/h auf diesem bergigen Kurs war ebenfalls sehr erfreulich!

 

Letzte Runde, erster und längster Anstieg. Wir konnten uns zwar kurz absetzen, wurden aber im Flachstück wieder eingeholt.

Finaler Anstieg in der dritten Runde – Tempoverschärfung über die Kuppe. Ich kurble an der vorletzten Position.

Nach der Kuppe im nur mehr leicht ansteigenden Teil des Kurses. Gut verstecken und Kräfte schonen!

Sieg im Zielsprint! Hinter mir der wirklich brave und starke Anfahrer, dem aber 300m vor dem Ziel die Puste ausging. Gutes Timing ist halt auch Erfahrungssache.

 

 

   Nachtrag:

   Rundstreckenrennen I -

   Langenlois

   (06.06.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Der Rennbericht von Georg

 

In Ergänzung zu den ausführlichen Schilderungen von Jürgen.

 

In der Tat lief der Bewerb, trotz des hohen Schnitts, relativ gemütlich ab. Keine einzige Attacke, die wirklich wehgetan hätte. Teamtaktisch gab es seitens der Langenlois-Fahrer schon die eine oder andere Überraschung. Attackierte ein Langenloiser, setzte sofort einer aus derselben Mannschaft nach und führte natürlich das Feld wieder heran. Die Mannschaftsstärke wurde überhaupt nicht abgerufen um das Peloton zu dezimieren. Und auch die Ortskenntnisse blieben im Dunkeln. Obwohl sich die teilweise winkelige Straßenführung für Attacken geradezu geeignet hätte. Egal, ich hielt mich meist im ersten Drittel des Feldes auf, ohne mich aber je an der Führungsarbeit zu beteiligen. Die Hitze war einfach zu groß und nach den ersten Kilometern setzte sich wohl die allgemeine Erkenntnis durch, dass die Entscheidung in einem Sprint fallen würde. Meine erste Annahme, wonach erste Attacken etwa 7 km vor dem Ziel beginnen würden (winkelige Ortsdurchfahrten), war falsch. Es passierte einfach nichts! Etwa 5 km vor dem Ziel die erste haarige Situation. Robert wollte an meinem Hinterrad bleiben, bezahlte diese Hartnäckigkeit aber mit einem ausgespeichten Hinterrad. Ein Mitstreiter hatte ihm sein Pedal ins Laufrad gedrückt. Kurz danach hörte ich es unmittelbar hinter mir nur mehr krachen und aus den Augenwinkeln sah ich Laufräder und Körper zu Boden gehen. Doch vorne wurde weiter Tempo gemacht. Nun vermutete ich die Entscheidung am 500m Punkt. Aber wieder falsch. Etwa 1.500m vor dem Ziel wurde voll durchgezogen und die Fahrer fädelten sich wie bei einer Perlenkette auf. Ich konnte gerade noch das letzte „Zipferl“ ergattern. Weiteren Fahrern war es nicht mehr möglich aufzuschließen. In dieser Formation düste der Rennradexpress dem Ziel zu, und soweit ich erkennen konnte, gab es keine (nennenswerten) Änderungen in der Reihenfolge. Ich flog als Neunter ins Ziel und war dann angenehm überrascht, dass kein anderer „Altspatz“ vor mir lag und ich daher meine Altersklasse gewinnen konnte.

 

 

   Glocknerkönig

   (05.06.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Jens bezwingt den Glockner unter 1 Stunde

 

Schon im Vorjahr zählte Jens zu den Besten. Heute konnte er seine Vorjahreszeit um über 5 Minuten unterbieten, einfach unglaublich. Den Glockner in 59:11 ist sehr stark. Die Teilnehmerzahlen (über 2000 Starter) sind jedes Jahr der Wahnsinn. Mit einer Gesamtzeit von 1:26:59 erreichte Jens den 36. Platz. Auf den Sieger Spensberger Felix fehlten ihm nur 11 Minuten. Eine grandiose Vorstellung, wir gratulieren!

 

 

   Termine Ausfahrten

   (01.06.2011)

  

  

     

 

Zum Eintragen in das Mitteilungsheft

 

Die Termine für die Vereinsausfahrten 2011:

 

13. Juni

26. Juni

10. Juli

24. Juli

7. August

21. August

4. September

18. September

2. Oktober

16. Oktober

30. Oktober

 

Treffpunkt immer vor dem Radgeschäft Michi Knopf 9:30 in Mattersburg. Auch Nichtvereinsmitglieder können teilnehmen.

 

 

   Fight for Pink

   (23.05.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Georg fordert Contador

 

Bericht zur Sportveranstaltung „FIGHT FOR PINK“ im Rahmen des Giro d’ Italia

19.05.2011 – 22.05.2011

 

Die wohl zweitwichtigste Radsportveranstaltung der Welt sollte 2011 in Österreich Station machen. Und zwar mit einer Zielankunft am Großglockner über die Heiligenbluter Seite sowie dem Start der folgenden Etappe in Lienz. Da ich noch nie bei einem so wichtigen Radsportereignis live dabei war, entschloss ich mich bald zu einem Kurzurlaub in Lienz sowie zur aktiven Teilnahme an der Hobbyveranstaltung „Fight for pink“, wo wir kurz vor den Profis die Original Rennstrecke von Lienz über den Iselsberg und das Glocknerhaus (Ziel der Profis) hinauf zur Kaiser Franz Josefs Höhe kurbeln durften.

 

Gestählt durch unzählige Ausfahrten in der Buckligen Welt reisten Doris und ich am 19.05. nach Lienz. Da ich eine Totalsperre von Lienz befürchtete, buchte ich ein Hotel in unmittelbarer Zentrumsnähe, dem Dolomitenhotel.

 

 

Von hier aus konnten wir das Stadtzentrum in wenigen Minuten zu Fuß erreichen. Das Zimmer war riesig und mit zwei Balkonen ausgestattet. Genug Platz, um sich seine umfassenden Radsporttextilien großzügig aufzulegen. Allerdings liegt das Hotel am „Hot Spot“ von Lienz und der viele Verkehr sowie die Nachtschwärmer aus dem Hotel-Pub raubten uns jede Nacht den erholsamen Schlaf. Egal, am selben Tag holten wir uns noch rasch die Startunterlagen ab und erhielten dabei schon die Trophäe ausgehändigt. Das Rosa Trikot! Das Startsackerl hingegen war nur mit einem riesigen Plastiksack für den Kleidertransport befüllt. Kein Vergleich zu den sonst üblichen Bestückungen bei ähnlichen Veranstaltungen.

 

 

Der Schnitt des begehrten Trikots war jedoch sportlich eng und einige Teilnehmer konnten ihren Körper auch im XXL Format nicht ausreichend bedecken. Am Abend genossen wir noch das mehr als reichliche Essen, welches uns von einer überfreundlichen Bedienung gereicht wurde.

 

 

Am Renntag, dem 20.05., frühstückten wir ganz gemütlich im Hotel um danach die Kleiderordnung festzulegen. Auf Grund der bisher schon etwas chaotischen

Organisation entschloss ich mich, meine Trikottaschen und eine Trinkflasche mit

Textilien vollzustopfen. Den Rest der warmen Bekleidung für das „Profi Watching“ sollte Doris im Rucksack mitnehmen. Sie würde den Bus-Shuttle ab Großkirchheim nutzen. Gesagt. Getan. 30 Minuten vor dem Start war ich am Bahnhofsplatz, dem Start. Doch von den 800 weiteren Teilnehmern nichts zu sehen! Da kam Doris mit der rettenden Information! Der Start wurde auf den Hauptplatz verlegt. Zu lesen in der vierten Version der Ausschreibung, welche wir am Vortag ausgehändigt bekommen hatten. Naja, da hatte ich das Papier wohl schlampig studiert. Rasch musste ich nun die Örtlichkeit wechseln.

 

 

Doch mir blieb nun klarerweise nur ein Platz auf den hintersten Rängen. Punkt 10.30 erfolgte der Start bei Prachtwetter, leichtem Südostwind, wolkenlosem Himmel und 25 Grad.

 

 

Laut Veranstalter würde die Zeitnehmung erst ab Heiligenblut erfolgen, daher radelte ich relativ gemütlich bis zum Anstieg auf den Iselsberg. Die Kletterei dort hinauf war nicht weiter erwähnenswert. Ich konnte Position um Position gutmachen und mich dann auf die wunderbare Abfahrt machen. Bei einer breiten Straße und sehr umsichtigen Teilnehmern genoss ich das hohe Tempo und die herrliche Abkühlung nach dem schweißtreibenden Aufstieg. Bis Heiligenblut verlief nun die Fahrerei ein bisschen zäh. Es bildeten sich immer nur relativ kleine Gruppen – sicherlich ein Nachteil der schlechten Startposition. Zudem liefen die Gruppen wenig harmonisch. Kurz vor Großkirchheim überholte uns ein Bauer auf eine E-Mountainbike. Er meinte, er würde uns im Ziel hoch oben dann erwarten! Unglaublich, wie diese Bikes dahinzischen! Auf Grund der Hitze stoppte ich dann bei der ersten Labestation und füllte die Flüssigkeitsbehälter ordentlich nach. Kurz vor Heiligenblut fiel uns dann ein

in grün gekleideter Fahrer auf, der sich in Cavendish Manier gerne von Autos ziehen ließ. In Heiligenblut posierte er am Rad mit Ski. Wie sich später herausstellte, war es der Fritz Strobl, der ehemalige passable Abfahrer. Ab der Kehre in Heiligenblut begann dann die Zeitnehmung und ich kurbelte relativ leicht bis zur Mautstelle. Ab dort begann es aber zunehmend schwieriger zu werden. Bald war das Kasereck zu sehen, aber die Rampe dort hinauf zwang mich oft aus dem Sattel und verlange mir einige Körner ab.

 

 

Daher nutzte ich dann auch die Verpflegstelle und zum ersten Mal in meinem

Radlerleben zog ich mir ein Gel rein. Einen wirklichen „Kick“ verspürte ich nicht,

allerdings war die darauffolgende kurze Abfahrt ein wahrer Segen. Der Anstieg

hinauf zum Glocknerhaus erschien mir dann nicht mehr allzu schwer. Richtig

kämpfen musste ich aber die letzten 500 Meter hinauf zur Kaiser Franz Josefs Höhe. In der Gallerie war es unglaublich schwer! Aber das Ziel vor Augen wurden die letzten Kräfte mobilisiert. Ein traumhafter Rundblick bei angenehmen Temperaturen waren Lohn der Anstrengungen. Nun verdrückte ich schnell das Gratispaar Frankfurter samt Kuchen und Tee. Nach der bekleidungstechnischen Neuadjustierung ließ ich es hinunter zum Glocknerhaus ordentlich „krachen“. Dort traf ich dann auf Doris, die es mittlerweile mit dem Bus hinauf geschafft hatte. Bei einem feinen Platzerl mit viel Sonne konnten wir den Giro genießen. Die Logistik ist unglaublich.

 

Die Werbekarawane beglückte uns mit einer netten Tanzeinlage, danach wurde um den Werberamsch gekämpft. Unglaublich, welche Energie die Menschen hier entwickeln können.

 

 

Das Wetter wurde leider schlechter. Als sich der Kameramann die Regengarnitur überstülpte, schwante mir schon Böses. Allerdings verteidigten wir unseren guten Beobachterposten und ich fuhr nicht schon früher ab – vermutlich wäre das nun auch wegen der Totalsperre gar nicht möglich gewesen. Schon flogen uns Contador und Rujano entgegen.

 

 

Kaum waren die ersten Profis im Ziel, wurde schon die Straße für die Rückfahrt

gestürmt. Nicht nur von den bereits im Ziel befindlichen Profis, sondern vor allem von den Busfahrern. Diese blockierten bald völlig den Umkehrbereich der Busse, sodass es kaum mehr ein Vorankommen gab. Ich konnte mich gerade noch an ein paar Profis anhängen, die in gekonnter Manier durch die Menge kurvten. Die Abfahrt ging ich angesichts des Regens mehr als langsam an. Ich wollte nicht schon wieder mein Rad putzen! Bald war ich am Parkplatz in Großkirchheim angelangt, erspähte sofort unser Auto und begann das Rad abzuwischen. Danach Zeitung zu lesen. Um dann schon Doris zu empfangen. Den Abend nutzten wir nach dem Abendessen zu einem Erholungsspaziergang in Lienz.

 

Am nächsten Tag wollten wir uns den Start ansehen und dann die Profis am

Schlussanstieg, dem Monte Zoncolan, anfeuern. Das Spektakel beim Start war

grandios! Die Menge begeistert. Die Show dauerte mehr als 2 Stunden und ließ

keinerlei Langeweile aufkommen. Trikots wurden präsentiert.

 

 

Ein Highlight war sicherlich die Einschreibung der Fahrer. In typisch italienischer Manier wurden die Fahrer präsentiert und einige Mannschaften vorgestellt.

 

 

Einstweilen instruierte die Chefin der Carabinieri ihre männlichen Gehilfen.

Ausspruch eines Einheimischen: „ Desch isch jo wia bei uns, do hobm a de Weiba des sogn“.

 

 

Schon bald rollte das 180 Mann starke Fahrerfeld bei uns vorbei Richtung Sillian hinaus.

 

 

Der Materialaufwand in Form von Teamfahrzeugen war beeindruckend.

 

 

Wir fuhren dann mit dem Auto über den Plöckenpass Richtung Ovaro, also die

Westseite des Monte Zoncolan. Leider wurden wir aber einige KM davor gestoppt. Etwa 2 Stunden bevor die Profis vorbeikamen, waren alle Straßen gesperrt! Wir kamen in einen kleinen Ort und hofften über Umwege nach Ovaro vordringen zu können. Aber selbst hier, 4km (!) vor der Hauptstrecke, war bereits alles abgesperrt. Unser Versuch, die 4km über ein Flussbett abzukürzen, scheiterte, da wir den Fluss einfach nicht überqueren konnten. Deprimiert kehrten wir zu einer kleinen Kapelle auf einer Erhebung zurück, wo wir wenigstens mit dem Fernrohr das Treiben bei einer Abfahrt beobachten konnten. Auf der Heimfahrt begann es dann kräftig zu regnen. So konnten wir dann auch das Freilichtmuseum am Plöckenpass nicht mehr besuchen. Obwohl wir an diesem Tag nichts erreicht hatten, waren wir abends enorm erschöpft. Aber die Nachtschwärmer aus dem Hotel-Pub leisteten wieder gute Dienste und verhinderten abermals eine erholsame Nachtruhe.

 

Am Sonntag machten wir nur mehr eine 2,5 stündige kleine Wanderung um den Tristacher See. Meine geplante Radfahrt ab dem Semmering fiel buchstäblich ins Wasser, ein Gewitter hatte die Straßen ordentlich nass gemacht.

 

Fazit:

 

Der Giro ist ein wunderbares Ereignis, das sich Radsportbegeisterte nicht entgehen lassen sollten. Meine Leistung bei der Hobbyveranstaltung entsprach in etwa meinen Vorstellungen.

 

 

   Wienerwald - Cup #2

   (21.05.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Jens verpasst ganz knapp das Podium

 

Gestern fand die zweite Veranstaltung des Wienerwald-Cups statt. Die Strecke von Alland auf den Hengstl (13,5 km) musste absolviert werden. Jens erreichte in seiner Altersklasse abermals den 4. Platz (22:02,3; 36,75 km/h Schnitt).

 

 

   Wienerwald - Cup #1

   (07.05.2011)

  

   Ergebnisse

     

 

Jens fährt auf den 4. Platz

 

Beim 3. Wienerwald – Cup stand gestern der erste Bewerb von insgesamt fünf am Programm. Es musste die Strecke von Alland auf die Geschriebene Buche (9,55 km; 150 HM) bewältigt werden. Das Starterfeld konnte sich sehen lassen, waren doch sehr starke Bergfahrer am Start. Jens verpasste das Podium um Haaresbereite und wurde in seiner Altersklasse Vierter mit einer Zeit von 16:01,8 (Schnit 37,75 km/h). Lackner Wolfgang fuhr die Tagesbestzeit in 15:18,9. Der nächste Bewerb findet am 20. Mai statt.

 

 

   Trainingslager

   (26.04.2011)

  

  

  

     

 

Toskana war eine supertolle Radwoche

 

Ein kurzer Bericht von Georg:

 

Tag 01 / 120 km: Die lässige Sassetta Runde (die mit der langen und kurvenreichen Abfahrt). Bei der "Wand von Bibbona" habe ich Martin mit einem Überraschungsangriff überlistet und abgesprintet. Das sollte mir am nächsten Tag leidtun.

 

Tag 02 / 140 km: Alleine mit Martin. Leo war "kaputt" gefahren. Rauf nach Riparbella und Nibbiaia oder so. Zweiprozentige Steigungen. Nur mehr Mountainbiker unterwegs. Dann war ich kaputt.

 

Tag 03 / 120 km: Eigentlich wollte ich nur kurz rollen. Aber Karin hat Martin zu einer Eis-Schlecken-Runde überredet, sodass ich mit Leo die Tag 01 Runde verkehrt rum gefahren bin. Sooooo gemütlich! 20km vor Casale haben wir zwei Schweizer eingeholt, die für den Transalp trainiert haben. Gemeinsam sind wir den "Männerberg" hinaufgeradelt.

 

Tag 04: Wandertour mit Doris. Aus geplanten 5 Stunden sind 8 geworden.

 

Tag 05 / 130 km: Alle wieder mit an Bord. Vom Hotel aus schließen wir uns einer 40 Mann/Damen starken Gruppe an und rollen 30km mit. Dann machen wir unser eigenes Ding. Martin & Leo wollen einige neue Abschnitte erkunden. Klingt nicht gut für mich. Nach einigen 12, 14 und 16 % Steigungen fahren wir 6 km bei 4-5 % hinauf, um zu erkennen, dass es eine Sackgasse ist. Es geht aber dann wunderschön bis Saline di Volterra, wo Martin & Leo eine Kaffeerunde schmeißen. Die Heimfahrt ist mit der Martin-Lok ein Kinderspiel.

 

Tag 06: Sightseeing, leider Schlechtwettereinbruch. Elba Tour haben wir abgesagt.

 

Unglaublich, wie stark der Martin ist. Fährt alles von vorne. Und das auch noch total locker, während mir die Zunge schon bis zum Boden hängt.

 

 

   Vereinsausfahrt

   (16.04.2011)

  

  

  

     

 

An alle Radsportbegeisterten

 

Am Ostermontag 25.4. findet die Vereinsausfahrt statt. Wir treffen uns um 9:30 vor dem Radgeschäft Radwelt Michi Knopf in Mattersburg. Das Tempo wird so angepasst, dass alle problemlos mitkommen.

 

Auch Nichtvereinsmitglieder sind dazu herzlichst eingeladen.  

 

 

   Anradeln UTTB

   (13.03.2011)

  

  

 

  

     

 

Am Sonntag beginnt die neue Radsaison!

 

Am kommenden Sonntag dem 20. März findet das Anradeln des UTTB statt. Vielleicht möchten sich einige Vereinsmitglieder anschließen.

 

Nähere Informationen:

 

Anradeln 2011

 

 

   Hallentraining

   (16.10.2010)

 

  

 

 

  

     

 

Der Winter kommt!

 

Ab dem 5. November 2010 findet wie immer das Hallentraining in der Otto Glöckl Schule in Wr. Neustadt statt.

 

Beginn 18:00 – 20:00 (immer Freitag)

 

Geleitet wird das Hallentraining wie in gewohnter Manier von unserem immer hoch motivierten und kreativen Trainer Heinzi (Andreas Blüml).

Am Training können auch Nichtvereinsmitglieder teilnehmen, um sich im Winter fit zu halten.

   Tour de Schrick

   (13.9.2010)

 

   Ergebnisse

 

 

  

     

 

Georg mit einem Mixed-Team am Start

 

Bei wieder prächtigen Bedingungen, also trockene Straßen, lebhafter Wind und angenehmen Temperaturen, wollten wir diesmal unbedingt Rang 3 in der Teamwertung erreichen. Nach einigen vierten Plätzen.....Mit Christian Lechner, Michi Meindl und Robert Zehetgruber hatten wir ja diesmal ein sehr starkes Team am Start. Gleich zu Beginn setzte sich Wolfgang Eibeck ab und blieb das ganze Rennen in Sichtweite vor uns. Gleich nach der ersten Steigung zersplitterte das Feld und die Mannen von Maroitalia, die sich heute mit dem dritten Sieg den Wanderpokal holen wollten, machten mit 5 Mann Tempo. Allerdings müssen sie taktisch noch viel lernen. Z.B. dass man seinem ausgerissenen Teamkameraden nicht das Feld nachschleppt. Oder dass man die Nachführarbeit einige Minuten durchhalten muss, um den Ausreißer einzufangen. In der Schlusssteigung gab es wilde Positionskämpfe ob des starken Seitenwindes. Zum Zielsprint traten dann die verbliebenen 22 Mann an, wobei unser Team mit 3 Leuten mit dabei war. Ich selbst fühlte mich stark und attackierte - jedoch viel zu früh! So wurde ich 1000 m vor dem Ziel durchgereicht, konnte mich aber noch auf Rang 13 durchkämpfen. Christian verpasste als Vierter knapp das Podest in der Einzelwertung. Immerhin fuhren wir aber in der Teamwertung ganz sicher auf Rang 3. Mit über 38km/h war das Rennen auch halbwegs flott. Ein netter Saisonausklang im Weinviertel. P.S.: Durch die Autobahn ist die Anreise nun in weniger als einer Stunde machbar!

 

 

   Regelsbrunn

   (6.9.2010)

 

   Ergebnisse

 

  

     

 

Georgs "Werkl" lief bestens

 

Bei erfrischenden Temperaturen und einer steifen NW-Brise nahmen schätzungsweise 30 Fahrer den 75km Klassiker über das Leithagebirge in Angriff. Kaum war das Rennen eröffnet, setzte sich ein Sport Nora Fahrer vom Feld ab. Immer in Sichtweite, aber doch. Die Nachführarbeit wollte niemand so richtig machen, das Tempo blieb mit etwas Rückenwind konstant bei knapp über 40. Dann die Steigung in Kaisersteinbruch als erste Selektion. Ich konnte eigentlich gut vorne in die Steigung hineinfahren. Sofort setzten sich die Nora Fahrer an die Spitze und kurbelten mit hohem, aber gleichmäßigen Tempo. Leider musste ich 300 m vor dem höchsten Punkt reißen lassen und konnte das Loch in der Abfahrt nicht mehr schließen. Allerdings gruppierten sich dann 4 Fahrer mit mir und mit einer ordentlichen Kante kamen wir bis auf wenige Meter an die Spitzengruppe heran. In Donnerskirchen war der Anschluss fast schon geschafft, jedoch vereinbarten wir, die Steigung in "unserem" Tempo zu fahren. Bis zu der ersten großen Linkskurve waren wir auf knappen Blickkontakt, doch dann dürfte vorne die Post abgegangen sein. Von den 5 Fahrern der Gruppe war ich am Berg der Stärkste, oben blieben 3 übrig. Doch das "Werkl" lief gut und bei einem schönen Kantewind sammelten wir noch weitere Fahrer auf, sodass wir letztendlich wieder eine 5-er Gruppe wurden, die zum Sprint antrat. Hier erzielte ich Rang 3, nachdem ich wirklich viel Führungsarbeit leistete, konnte ich mich nicht zu mehr überwinden. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung und letztendlich kann ich auch mit der Platzierung zufrieden sein, wenngleich die kurze Schwächephase in Kaisersteinbruch schmerzt.

 

 

   Kriterium

   Oberwart

   (23.8.2010)

 

   Ergebnisse   

 

  

     

 

Georg der "Jungspund"  bei den Amateuren

 

Zwei "oide" Masterfahrer gingen mit 13 jungen und frischen Amateuren in den Bewerb. Anfangs konnte ich mich gut vorne festsetzen. In der vierten Runde jedoch Sturz eines Amateurs in der Badgassenkurve. Ich kam grad so vorbei, musste aber ordentlich nachsetzen und verlor in weiterer Folge bei Puls 190 den Anschluss. Allerdings waren bereits einige andere Fahrer vorher abgerissen. Bald schloss Platonov auf und zu zweit rasten wir den Kurs ab, bis wir 100m vor uns das Feld sahen. Obwohl uns der alte Burkhart mächtig antrieb, gelang uns der Anschluss nicht. Wir holten aber einen der Sammer Brüder ein und waren nun zu dritt. Leider konnte ich eine beherzte Tempoverschärfung von Sammer nicht mitgehen und riss wieder ab. Dann überrundete ich einen Amateur! Nach einer längeren Alleinfahrphase wurde ich überrundet. Leider zu jeweils ungünstigen Zeitpunkten, nämlich immer in einer Wertungsrunde beim Bergaufstück. Wenigstens konnte ich mich bei der zweiten Überrundung durch die Spitzengruppe festsetzen und feststellen, wie leicht man gleichmäßig einen 40-er Schnitt auf dem Kurs bewältigen kann. Kein Vergleich zum 38-er Tempo alleine. Mit den Dreien kam ich gut durch und ins Ziel. Meinen Recherchen zufolge Platz 13. Einen Amateur hinter mir lassend. Immerhin war es die geplante gute Tempofahrt, Schnitt 39. Puls 172. Sehr gut ;-)

 

 

   Kriterium Wr. Neustadt

   (19.7.2010)

 

   Ergebnisse         

 

Georg abermals auf dem 6. Rang

 

Nach der Hitzeschlacht des Vortages durchquerte eine "Kaltfront" (19 Grad in der Früh sind kalt???) das Land und sorgte immerhin für erträgliche Temperaturen und der auffrischende Wind tat sein übriges. Von 10 genannten Fahrern begaben sich 8 wackere Kämpfer zum Start. Ein Neunkirchner zog sich einen Plattfuß beim Aufwärmen zu, hatte kein entsprechendes und passendes Ersatzmaterial mit und musste daher das Rennen sausen lassen. Ich wollte heute meine Schlappe von Loretto gut machen und visierte Rang 6 an. Erste Wertung - keine Punkte. Mist! Bei der zweiten Wertung konzentrierte ich mich aber und erwischte das Hinterrad vom starken RC Sereno Fahrer Schenk und ging als Zweiter auf die Zielgerade. Da musste ich nur noch Samy Lechner vorbeilassen und kassierte zwei Punkte. Wertvolle Punkte, da meine Mitbewerber punktelos blieben. Gleich nach dieser Wertung zogen Lackner und Schenk davon. Eine Runde später Langegger und Schwarzäugl. Wir mit Samy Lechner zu viert hinten nach. Für mich war der Rennverlauf durchaus erfreulich, war mein Rang 6 doch gut abgesichert. In weiterer Folge nahm sich der Neunkirchner Hortschitz ein Herz und kurbelte uns in Zeitfahrmanier nach etwa 8 Runden wieder an die Führenden heran. Die letzten zwei Wertungen gingen wieder an die "Favoriten", sodass ich mit meinen zwei Punkten den angepeilten 6. Rang halten konnte. Der 40-er Schnitt konnte sich sehen lassen und diesmal war unser Rennen auch das schnellste des Tages. Es ist schon unglaublich, wie die Leistungsfähigkeit des (meines) Körpers von den Temperaturen bestimmt wird! Held des Tages Leo! Er übernahm die Funktion des Moderators und plapperte ohne Unterbrechung launisch drauf los. Eine gelungene Veranstaltung, die sie viel mehr Starter und Zuseher verdient hätte. In Gesprächen mit dem Loretto-Veranstalter war dessen Frustration über die mangelnde Akzeptanz spürbar und ich befürchte, dass es dieses Rennen nächstes Jahr nicht mehr geben wird.

 

 

   Kriterium Loretto

   (18.7.2010)

 

   Ergebnisse         

 

Ein Kriterium bei "kühlen" Temperaturen ;-)

 

Pünktlich um 13 Uhr, setzten sich die 6 härtesten Kriteriumsfahrer Österreichs bei über 40 Grad in der Sonne in Loretto in Bewegung. Rennleiter Ralf ließ Gnade walten und reduzierte die Länge des Rennens von 40 auf 32 Runden - nicht aber die Anzahl der Wertungen. Nachdem mit Lackner nur ein richtiger Favorit am Start war, rechnete ich mir doch gute Chancen auf eine vordere Platzierung aus. Wenn da nicht die extreme Hitze gewesen wäre.....Es ging wirklich gemütlich los, denn so richtig "heiß" war wohl heute keiner *gg*. Bei der ersten Wertung ließ ich mich abdrängen, machte das aber in Wertung 2 gut und sicherte mir drei Punkte. Dann sammelte ich noch ein Pünktchen und war zu dieser Zeit gut unterwegs und auf Rang drei. Doch dann kam ein richtiger Einbruch. Die Hitze setzte mir enorm zu und ich musste mich ab Rennhälfte wirklich durchkämpfen, um nicht aufzugeben. Bei der 7. Wertung konnte ich wieder einen Punkt einfahren. Damit war nur mehr Rang 5 möglich. Zwei Runden vor Schluss ließ Schwarzäugl reißen und verschenkte somit Rang zwei. Leider konnte sich Eysinger von uns absetzen, niemand fuhr nach und mit den 5 Punkten schob er sich noch bei mir vorbei. Nach dem Rennen war mir wirklich mehr als übel, obwohl der Schnitt mit 37 km/h ja nicht berauschend und der langsamste der Masterbewerbe war. Ich hoffe jetzt auf Wr. Neustadt und kühlere Bedingungen, denn im Spurt konnte ich an sich gut mithalten und die Entscheidungen waren oft wirklich sehr knapp.

 

Bedauerlicherweise war die Teilnehmerzahl indiskutabel. Kaum mehr als 6 Fahrer in jeder Master Kategorie und nur 9(!!!!) Amateure. Auch die Zuschauer konnte man heute an einer Hand abzählen. Was läuft da schief? Die letzten Jahre gab es doch größere Starterfelder und der gut einsehbare und interessante Kurs wurde von vielen Zuschauern besucht. Ich hoffe die Veranstalter lassen sich durch die niedrigen Starterzahlen und die gedrückte Stimmung nicht zu einer Absage für 2011 hinreißen.....

 

 

   Radmarathon

   St. Pölten

   (5.7.2010)

 

   Ergebnisse  

  

   

 

Jens 8., Josef auf dem 202. Platz

 

Jens startete auf der Extrem-Strecke (177km) und erreichte den hervorragenden 8. Platz.

 

Josef’s Bericht vom Rennen (Classic-Strecke):

 

O.K. - also zuerst mein Ergebnis: Gesamt 202., in meiner Altersklasse 62., war heuer trotz unpackbarer Hitze um 15 Min schneller als voriges Jahr.

 

Zum Rennen: Start 9:00 Uhr und bereits 24 Gräder, aufgrund der Teilnehmerzahl von ca. 500 bereits mehr als eine halbe Stunde am Start in der Sonne gestanden. Dann endlich neutralisierter Start hinaus aus St. Pölten. Nach Rennfreigabe unglaublich hohes Tempo. Mit über 40 km/h trotz leichtem Gegenwind die ersten ca. 20 km bis zum ersten Berg. Dort wird voll attackiert. Mein Puls bereits über 170. Und dann wieder mal die Brille beim Verstauen verloren. Und das im Anstieg. Zurück - absteigen - Brille verstauen - aufsteigen und Vollgas der Meute nachjagen. Dabei beinahe überpaced. (Das nächste Mal wird die Brille geopfert).

Erst beim nächsten Anstieg den Rhythmus und auch ein Packel gefunden, dass ich erst knapp vor der Kuppe des vorletzten Anstiegs ziehen lassen musste. Trotz aller Anstrengungen und Risiken nicht mehr hingekommen. Die letzten ca. 20 Km Lokomotive und Motivator für einige Mitstreiter gespielt, obwohl sich bereits die ersten Krämpfe einstellten (und das trotz 2 Liter Flüssigkeitsaufnahme).

 

Fazit: Wieder gut organisierte Veranstaltung, Verpflegung an den Labestationen o.k., Wasserflaschen wurden im Vorbeifahren bereits geöffnet gereicht, Mechanikerdienst für alle die es brauchten während des gesamten Rennens. Einzige Anregung: Bei dieser Hitze wäre eine weitere Labestation kein Nachteil.  

 

 

   Rundstreckenrennen

   Unterdanegg

   (5.7.2010)

 

   Ergebnisse  

  

   

 

Georg "düst" auf Platz 10

 

Gewaltige Hitze lag über Grafenbach und die 17 Master I Starter hielten sich bis zur letzten Sekunde vor dem Start im Schatten auf. Ich hatte die Hitze eigentlich ganz "vergessen" und weder einen zweiten Flaschenkorb montiert noch die Doris zur Verpflegungsausgabe mitgenommen.

Bekanntermaßen folgt gleich nach der Überquerung der Startlinie ein kleines "Hügerl". Zumindest zu Beginn nullo Problemo. Das Feld war mit 4-5 ganz starken Leuten besetzt. Die Neunkirchner Fahrer müssen mir ihre Taktik aber einmal verraten. Vier Leute am Start. Machten das Rennen zu Beginn schon unnötig schwer. Die "Stars" ließen es ruhig angehen, fuhren nur mit, ohne das Tempo zu machen. Doch die Neunkirchner forcierten immer wieder. Kamen in der zweiten Runde genau 20 Meter vom Feld weg, um dann wieder eingeholt zu werden. Schon in der zweiten Runde verloren wir ein paar Fahrer. Obwohl es kaum nennenswerte Attacken gab, lag der Schnitt nach drei Runden bei fast 39 km/h. Mir ging es wirklich schlecht. Der Puls wollte nicht nach oben und ich fuhr bereits eine Zeit lang in der KO Grenze.

In der vierten Runde galt es zu entscheiden, ob ich noch 2-3 Runden ein hohes Tempo mitgehen wollte, um dann flach zu liegen oder das Rennen mit angezogener Handbremse ausfahren sollte. Ich entschied mich für das Ausfahren und ließ in der vierten Runde abreißen. Bald hatte ich auch den Karli Langegger eingeholt und wir fuhren einige KM dahin. Ich hoffte auf eine "ältere" Mastergruppe von hinten. Aber da kam nichts. Denn bei der relativ harmlosen Abfahrt gab es einen Massensturz (10 Fahrer) mit zwei offenbar schwer Verletzten, denn die Rettung war sicher eine halbe Stunde am Unfallort. Das zehrte auch ein wenig an den Nerven, bekamen wir ja mit, dass im Zielbereich die Angehörigen äußerst nervös waren. Von Ralf erfuhr ich dann, dass ein Fahrer sehr viel Blut verloren hatte und offenbar schwer verletzt wurde. In weiterer Folge kamen immer nur kleinere Grüppchen von hinten. Die Gruppe mit Erwin Rossmann konnte ich leider nicht halten, aber als Master I Fahrer Hawlik kam, fand ich meine "Heimat".

Bei der letzten Zieldurchfahrt wurde uns dann mitgeteilt, dass wir nur mehr eine Runde zu fahren hätten. Juhu, eine Runde "geschenkt". Bei der Hitze ok! Trapattoni hätte gesagt "Flassche leer". Hawlik versuchte noch, mich an den Steigungen abzuhängen, jedoch verbiss ich mich in sein Hinterrad. Dann brausten wir zum Zielsprint. Ich in zweiter Position, mit vollem Schwung konnte ich durchziehen und an ihm vorbeiziehen. Also die Leistung war nicht berauschend, aber ich bin halt kein "Hitze"-Fahrer.

Schnitt bei 35 km/h und Puls nur 151! Überrascht war ich jedoch von der Ergebnisliste, die mich auf Rang 10 führt. Schön wär´s! Ich muss jedoch zugeben, dass es sich um einen Fehler handelt. Denn Hawlik und ich sind definitiv eine Runde weniger gefahren! Ich schätze, dass die Positionen 12-14 nach vorn gereiht werden müssten. Wenn meine Beobachtungen stimmen, bin ich auf Rang 13 gefahren. Hawlik und Artner noch hinter mir. Grasl und Breitfellner frühzeitig abgehängt und ausgestiegen.

 

 

   Kriterium Cyclodrom #4

   (2.7.2010)

 

   Ergebnisse         

 

Das "Finale"!

 

Große Hitze aber nur wenig Wind empfing die Starter zum letzten Teil der Cyclodrom-Bewerbe. Wie immer erfolgte nach dem Startzeichen durch die charmante Rennleiterin Sekunden später die erste Attacke. Ich platzierte mich im vorderen Drittel und kam ganz gut mit. Leider verpasste ich in der Anfangsphase als Siebenter und Neunter doch knapp Punkte. Das erste Pulver war verschossen und ich tauchte in die Tiefen des Feldes ab. Ab Runde 18 arbeitete ich mich wieder nach vorne und ging zwei Attacken mit. Diese wurden jedoch rasch eingestellt. Bei der "richtigen" Partie fehlten dann leider die Körner. Somit wieder "business as usual". Konzentration auf die letzten 4 Runden. Ich konnte mich ganz vorne festsetzen, leider nicht punkten, aber immerhin als Neunter über die Ziellinie brausen. Somit war ich von den Nichtpunktern der Zweitbeste. Irgendetwas Positives musste ich ja finden ;-)). Das Rennen war aber auch von einigen Defekten geprägt. Ralf und Michi fuhren sehr brav mit, wobei Ralf sich häufig ganz vorne zeigte. Ihm fehlte allerdings der Mut, sich waghalsigen Antrittsmanövern anzuschließen *gg*

 

Als Resümee bleibt, dass die Rennen dieses Jahr verdammt schnell waren. Im letzten Bewerb kurbelten wir 29 Runden, was einem Schnitt von 43,5 km/h entsprach! Entgegen dem letzten Jahr, wo ich die eine oder andere Tempoberuhigung für das Punkten nutzen konnte, wurde diesmal das Tempo konstant (hoch) gehalten. Somit war das Punktesammeln schwieriger. Zudem starteten 30% mehr Fahrer als 2009! Trotzdem eine schöne Serie, die wir auch 2011 nicht missen wollen!

 

 

   Wienerwald Cup -

   Zobelhof

   (27.6.2010)

 

   Ergebnisse  

  

   Gesamtergebnis 

 

Jens abermals mit guter Platzierung

 

Zum Abschluss des Wienerwald Cups von Schwechatbach – Zobelhof (250 hm) erreicht Jens in seiner Altersklasse wieder einen Podestplatz (2. Platz), in einer Zeit von 14:43,54. Somit hat er seinen 3. Platz in der Gesamtwertung gefestigt. Weiter so!  

 

 

 

   Kriterium Cyclodrom #3

   (24.6.2010)

 

   Ergebnisse         

 

Georg knapp "geschlagen"

 

Bei prächtigen Bedingungen und starkem Wind stellten sich abermals 60 Fahrern einer harten Prüfung. Gleich zu Beginn versuchte ich den einen oder anderen Punkt ins Trockene zu bringen, scheiterte aber knapp.

Dann ein Reifenplatzer und Sturz bei über 50km/h und der Sprintanfahrt. Der Gestürzte schlitterte von rechts nach links durchs Feld und riss einige andere Fahrer zu Boden. Ich kam gut vorbei. Ralf und Michi jedoch verloren kurzfristig den Kontakt zum Peloton und mussten mit hängender Zunge nachhächeln. Während es Michi schaffte, konnte Ralf um wenige Zentimeter das Feldende nicht mehr erreichen und erhielt in weiterer Folge 20 Minuspunkte aufs Konto gebucht. Als ich dann zu Rennende aktiver wurde, um doch noch zu punkten, hatte sich Garber mit Kronister abgesetzt. Das Feld nahm Tempo raus, die nunmehr nur mehr jede zweite Runde erhältlichen zwei Wertungsränge waren nicht zu bekommen. Vier Runden vor Schluss ging ich einige Ausreißerattacken mit, wurden vom Feld aber immer wieder eingeholt. In der Schlusswertung musste ich mich dann auch noch um wenige Zentimeter wegen "dichtem Verkehr" dem Michi geschlagen geben.

 

 

   Kriterium Stattersdorf

   (ÖM Masters)

   (14.6.2010)

 

   Ergebnisse         

 

Georg kommt in Fahrt

 

Das mit 20 Startern stattlich gefüllte Feld wurde bei herrlichen Bedingungen (wenig Wind, 23 Grad, trocken) auf den Kurs geschickt. Die Zielkurve wurde nun erstmals "außen" rumgeführt, anstatt abzukürzen, was deutlich angenehmer zu fahren war. 4 Fahrer aus Kindberg ließen schon zu Beginn keinen Zweifel über den Ausgang des Bewerbs aufkommen. Mannschaftlich hervorragend eingestellt setzte es eine Attacke nach der anderen, sodass wir selten den irrwitzig hohen Puls ein wenig besänftigen konnten. So rissen denn auch gleich einige Fahrer ab und der aus vergangenen Tagen bekannt starke Bollwein gab nach Überrundung entnervt auf! Ich konnte mich im Feld gut behaupten und war in zwei Ausreißergruppen vertreten, die aber leider nicht gut liefen. Mitte des Rennens setzte sich eine 4-er Gruppe leicht ab und ich beteiligte mich an der Nachführarbeit. Lechner zeigte wieder einmal seine Klasse. Nie zu sehen - außer bei den Wertungen ;-)! In der finalen Runde verschenkte ich leider zwei Plätze, da ich auf der "falschen" Seite fuhr und durch Fahrer aufgehalten wurde, bei denen die Platzierung bereits fixiert war.

 

Fazit: Schön, dass ich das hohe Tempo nun mitgehen und im Feld gut mitfahren kann. Als nächstes sollte aber nun der eine oder andere Punkt eingefahren werden.

 

 

   Kriterium Cyclodrom #1

   (10.6.2010)

 

   Ergebnisse         

 

Georg trotzt der Hitze

 

Hitze und ein strammer Gegenwind auf der Zielgeraden kennzeichneten den ersten von vier Bewerben am Cyclodrom. Mit dem Startzeichen ging es dann gleich ordentlich zur Sache. In der 6. Runde konnten sich Fahrer um Garber absetzen und in weiterer Folge die Punkte einsammeln. Die Dominatoren 2009 schauten durch die Röhre.

 

Mitte des Rennens ging ich eine Attacke von Stefan Mastaller mit. Wir kamen gut vom Feld weg, aber mein Puls schoss auf 198 - weit über Maximalpuls! Keiner von uns wollte sich aber kaputt fahren und wir ließen uns wieder in den Schoß des Pelotons zurückfallen. So konzentrierte ich mich auf die letzte Runde, um wenigstens in der Gruppe der Nichtpunkter eine vordere Platzierung zu erreichen.

 

Leider war es ein ziemlich fades Rennen, der Durchschnittspuls von 155 Schlägen dokumentierte das auch zweifelsohne.

 

 

   Glocknerkönig

   (6.6.2010)

 

   Ergebnisse         

 

Jens stürmt den Großglockner

 

Heute stellte sich Jens in Bruck beim 15. Glocknerkönig Österreichs höchste Erhebung, dem Großglockner. Der Start war ziemlich zeitig in der Früh 7:00. Wenigstens wurde den Teilnehmern nicht so schnell heiß.

 

Die Hinfahrt zur Mautstelle Ferleiten sollte zeigen, wer vorne mitfahren kann oder schon etwas „überzogen“ hat (bereits hier leer war). Ab der Mautstelle ging es zur Sache. Die „Strichmanderl“ hatten hier einen Vorteil. Mit einer Auffahrtszeit von 1:04:06 zählte Jens zu den Besten. Für die Gesamtstrecke (Bruck bis zum Fuscherl Törl) benötigt er 1:34:35,9 und erreichte unter mehr als 2000 Teilnehmern den 71. Platz.

 

 

   Wienerwald Cup -

   Alland - Geschriebene B.

   (23.5.2010)

 

   Ergebnisse          

 

Jens erreicht den 3. Platz in seiner Klasse

 

Jens bestreitet beim Wienerwald Cup bereits den 3. Lauf und erreicht wie in den vorhergegangenen Bewerben einen Spitzenplatz. Es mussten ca. 10 km und 150 hm absolviert werden.

 

In seiner Klasse wird Jens 3. (18:16,68 – 34,46 km/h Schnitt). Wir gratulieren!

 

 

   Wienerwald Cup -

   Alland - Hengstl

   (2.5.2010)

 

   Ergebnisse          

 

Jens erneut super unterwegs

 

Auch beim zweiten Lauf des Wienerwald Cup trat Jens ordentlich in die Pedale. Die Strecke war nicht zu schwierig, zu Beginn ging es leicht ansteigend hoch, mit einem kurzen Schlussanstieg.

 

Jens wird in seiner Altersklasse (Herren 2) hervorragender 6. (22:26; 36,1 km/h Schnitt). Ohne Zeitfahrmaterial ist da nichts zu machen.

 

 

   Parndorf Duathlon

   (2.5.2010)

 

   Ergebnisse          

 

Kliko nun auch ein "Duathlet"

 

Martin startete als Solist beim Duathlon in Parndorf. Es musste eine 10 km lange Laufstrecke, 2 Runden je 20 km mit dem Rad und zum Schluss nochmals eine 5 km lange Laufstrecke bewältigt werden.

 

Es war sehr starke Konkurrenz am Start, da der Duathlon gleichzeitig auch als Burgenländische Landesmeisterschaft / Kurz ausgetragen wurde. Unter den knapp 170 Teilnehmern behauptete sich Martin bravourös.  

 

Martins Splitzeiten: 10 km Lauf (43:22/107.), 40 km Rad (1:07:03/76.), 5 km Lauf (22:04/84.) Gesamtzeit: 2:14:25 84. Platz

 

Für seinen ersten Duathlon kann Martin mehr als zufrieden sein, da er doch einige beim ersten Start schlagen konnte, die diesen Sport schon länger ausüben. Bravo!

 

 

   Kirschblütenrennen -

   Wels

   (18.4.2010)

 

   Ergebnisse          

 

Georg kommt auf dem 36. Platz ins Ziel

 

Die versprochene Sonne und milde Temperaturen blieben heute ebenso Illusion wie eine gute Platzierung meinerseits. Gerade mal kalte 10 Grad beim Start und mäßiger Wind schickten 80 Master I-III Fahrer auf den Kurs. Das Rennen zählt dieses Jahr zum Ginner-Cup, dementsprechend ambitioniert wurde gefahren.

 

Entgegen dem Vorjahr, wo wir bis zur Bergwertung bummelten, gab es bereits am ersten Anstieg heftige Attacken. Diese setzen sich in den nachfolgenden Hügeln fort und trieben meinen Puls jenseits der 180. Kurz vor Roitham ließ ich mich etwas zurückfallen. Ein schwerer Fehler, denn in einer 90-Grad-Kurve mit nachfolgendem Anstieg erfolgte die nächste Attacke. Das Feld zerbröckelte und ich mit ihm. Zwar konnte ich mich in eine 4-er Gruppe retten und bei der Bergwertung fast Anschluss an ein großes abgehängtes Feld schaffen. Doch halt nur "fast".

 

So düsten wir halt vier Mann hoch dahin, sammelten noch weitere Fahrer auf, von denen uns aber die meisten nicht folgen konnten oder wollten. In der zweiten Runde musste ich dann bei der Bergwertung reißen lassen und fuhr in Einzelzeitfahrmanier ins Ziel.

 

Die hinter mir heranfliegende Gruppe (M III) konnte ich ebenso knapp in Schach halten wie die Junioren. Trotzdem war ich wirklich enttäuscht, aber die Intensität war mir einfach noch zu hoch. Und immerhin wies der Kurs 970 Höhenmeter auf 70km auf. Für mich ist das eigentlich eine Hochgebirgsrunde;-)Immerhin wurden die Defizite schonungslos aufgezeigt und der Inhalt der nächsten Trainingseinheiten wird sich daran orientieren......

 

 

   Wienerwald Cup -

   Klausen Leopoldsdorf

   (17.4.2010)

 

   Ergebnisse           Fotos

 

Jens in seiner Klasse auf dem 3. Platz

 

Beim gestrigen Wienerwald Cup in Klausen Leopoldsdorf einem Einzelzeitfahren (ca. 7,9 km, 180 HM) erreichte Jens in seiner Altersklasse (Herren 2) den 3. Platz. Er bewältigte die Strecke in einer Zeit von 15:34,19 (30,4 km/h Schnitt). Wir gratulieren!

 

 

   Wienerwald

   Radmarathon

   (17.4.2010)

 

   Ergebnisse

 

Jens erreicht den 53. Gesamtrang

 

Seine Premiere für unseren Verein feiert Jens beim Wienerwald Radmarathon. In der Vorwoche vor dem Rennen hatte er eine Verkühlung und rollte daher nur mit. Jens nahm das Rennen als Training unter Wettkampfbedingungen.

 

 

 

   Zillingdorf Silvesterlauf

   (31.12.2009)

 

   Ergebnisse

 

  

 

 

 

 

 

Stone macht einen Spaziergang

 

Der Silvesterlauf in Zillingdorf ist wie jedes Jahr gut besucht (220 Teilnehmer). Stone, der diesen Lauf, als eine etwas schnellere Laufeinheit in Angriff nimmt und die fünf Runden gemächlich (um die fünf Minuten) läuft, wird im Gesamtklassement 146. (24:56). Trotzdem ist er um vier Sekunden zu schnell unterwegs als geplant, da nützt auch das Zeitschinden vor dem Zieleinlauf nichts.;-) Gewonnen hat wie zu erwarten Marius Bock (LC Breitenau) in 15:33.

 

Kommenden Mittwoch beim Dreikönigslauf in Pöttsching wird Stone flotter laufen, versprochen!

   Vienna Night Run

   (8.10.2009)

 

   Ergebnisse

 

  

 

 

 

Georg läuft sich die "Seele" aus dem Leib ;-)

 

Beim diesjährigen Vienna Night Run startet / läuft wie in den Vorjahren der Georg mit. Auf einer fünf Kilometer langen Laufstrecke, die von einem gigantischen Teilnehmerfeld (ca. 15.000) in Angriff genommen wird, erreicht Georg den 1029. Gesamtrang.

 

P.S.: Georg trainiert schon „fast“ heimlich für das Hallentraining. Da darf er uns alle herbrennen.;-)

   Einzelzeitfahren

   Eisenstadt

   (20.9.2009)

 

   Ergebnisse

 

   Fotos

 

 

 

Kliko wird 4., Oliver und Claudia jeweils 2.

 

Eine feine Veranstaltung auf den Stotzinger Berg (4,3 KM) mit einigen Startproblemen (Zeitnehmung), aber dafür vorverlegter Siegerehrung in angenehmer Atmosphäre beim "Wilden Jäger". Pimperlbewerbe gibt's jedenfalls schon längst keine mehr, wer glaubt, dass er auf die Schnelle mal so ein Hobby-Radrennen gewinnt, täuscht sich gewaltig. Bis auf den Sieger (8:43), der sich deutlich absetzen konnte und mit 28,5km/h Schnitt den Stotzinger hochfuhr, eine äußerst knappe Entscheidung auf den Plätzen.

 

Für den Verein treten Kliko, Oliver und Claudia in die Pedale. Kliko, der zu Beginn mit 39 km/h alle stehen lässt, ein bissal zu schnell beginnt, kann in der AK den vierten Platz (9:15) einfahren. Oliver mit gebrauchter Wäsche (inklusive Bremsspur) von Bernhard Eisel unterwegs stellt mit 9:08, die zweitschnellste Tageszeit auf. Claudia wird in der Damenwertung hervorragende Zweite. Stone und Georg haben gekniffen und sind nur Zuseher bzw. Fotograf.

 

P.S.: Man könnte auch sagen, es war ein Treffen vieler Ex – Vereinskollegen (Chisti, Rudi, MiRo, Josi, Patrick).

   ÖM - Einzelzeitfahren

   Nikitsch (Bgld)

   (19.9.2009)

 

   Ergebnisse Amateure

 

   Ergebnisse Frauen

 

   Ergebnisse Elite

 

 

 

Stone ist "Vize - Staatsmeister" bei den Amateuren, unsere Elitefahrer: Michi 16. Platz, Chris 40. Platz

 

Nachdem in Althofen (Kärnten) die ÖM im Einzelzeitfahren der Amateure abgebrochen wurde, wird diese heute in Nikitsch (Bgld) nachgetragen. Ebenfalls starten die Elite Frauen und Elite Herren / U23. Stone der einzige offizielle Burgenländer bei den Amateuren, kommt pünktlich um 13:10 an die Reihe. Der Sprecher (Bachmaier) fragt ihn, woher er kommt und macht natürlich Stimmung für einen „Einheimischen“, das Publikum tobt.;-) Die ersten Kilometer welliges Gelände, das bei leichtem Gegenwind, richtig wehtut. In den Ort Kleinwarasdorf zeigt der Tacho mal eine richtig hohe Geschwindigkeit an, mitten im Ort eine 90°-Kurve (von denen gab es heute für Stones Geschmack, mehr als genug), die Bremsen pfeifen wie verrückt. Im Anschluss eine ziemlich lange Gerade Richtung Nebersdorf, der Wind meint es auch da mit den Teilnehmern nicht gut, da zeigt sich, wer „runtertreten kann“ (Druck auf das Pedal bringt), Stone zählt nicht dazu. Wenigstens auf dem Streckenabschnitt kann er doch einen vor ihm Gestarteten überholen, ein kleines Erfolgserlebnis sozusagen. In Kroatisch Gerersdorf folgt der letzte längere Anstieg, wo Stones Geschwindigkeit zu wünschen übrig lässt. Oben angekommen geht es die letzten fünf Kilometer mit Highspeed, jenseits der 40 bis 50 km/h ins Ziel nach Nikitsch. Im Ziel muss Stone feststellen seine Hinhalterei (AV-Puls 169) reicht „nur“ für den vorletzten Platz.  Gleich im Anschluss findet die Siegerehrung statt, die unser „Zivi – Minister“ Norbert Darabos (Kroatisch-Minihofer) durchführt. Damit ist die Saison 2009 für Stone gelaufen, beendet. Im kommenden Jahr wird es hoffentlich besser laufen.

 

Unsere zwei Profis müssen einen Umweg über Lutzmannsburg machen, fahren somit genau 28,7 Kilometer. Michi kämpft bis zum Schluss um die vorderen Plätze mit und erreicht den 16. Gesamtrang. Chris, der ebenfalls weit vorne landet, kommt auf den 40. Gesamtrang. Gewonnen hat Matthias Brändle (Elk Haus), vor Andreas Graf und Michael Pichler (beide RC ARBÖ Wels Gourmetfein).

   ÖM - Bahn Keirin (17.9.)

   (18.9.2009)

 

   Ergebnisse

 

 

 

Michis Ausbeute bei der Bahn ÖM: 1x 2. Rang, 3x 3. Rang

 

Der Wiener Clemens Selzer war neben Andreas Müller der Abräumer der Österreichischen Bahnmeisterschaften. Gestern Abend gewann der Fahrer der NÖ Radunion im Keirin sein drittes Gold.

Das Siegerbild bei der letzten Entscheidung ähnelte dem vom Sprint. Nur Daniel Baldauf und Michael Knopf wechselten beim Keirin die Plätze hinter Selzer, der sich souverän vor seinem Trainings- und Teamkollegen Baldauf und dem Burgenländer Knopf von ARBÖ KTM Junkers durchsetzte.

Clemens Selzer dominierte bei den Meisterschaften die schnellen Disziplinen: Er siegte im Sprintbewerb, stellte über die 1.000 Meter einen neuen österreichischen Rekord auf und gewann auch im Keirin. WM-Medaillengewinner Andreas Müller war im Punkterennen, Scratch und im Madison mit Partner Georg Tazreiter siegreich. Nur in der 4.000 Meter Einzelverfolgung musste sich der gebürtige Berliner Andreas Graf von RC Wels Gourmetfein geschlagen geben.

   ÖM - Bahn (16.9.)

   Zeitfahren  1000m

   (17.9.2009)

 

   Ergebnisse

 

 

 

Zum Abschluss die dritte Medaille

 

Clemens Selzer von der NÖ Radunion hat sich bei den Österreichischen Bahnmeisterschaften in eindrucksvoller Manier den Titel im 1.000-Meter-Zeitfahren gesichert. Der Wiener siegte in neuer Rekordzeit!

Mit mehr als drei Sekunden Vorsprung düpierte NÖ Radunion-Fahrer Clemens Selzer, Österreichs derzeit schnellster Bahnfahrer über die kurzen Strecken, die Konkurrenten. Und zudem stellte er mit 1:04.163 Minuten einen neuen österreichischen Rekord über die 1.000 Meter auf. Den zweiten und dritten Platz belegten die beiden ARBÖ-KTM-Junkers-Fahrer Michael Singer (1:07.546) und Michael Knopf (1:09.295).

   ÖM - Bahn (15.9.)

   Einzelverfolgung 4000m

   (16.9.2009)

 

   Ergebnisse

 

 

 

Michi verpasst das Podium

 

Am ersten Tag des zweiten Blocks der Österreichischen Bahnmeisterschaften gewann Andreas Graf von RC Wels Gourmetfein den Titel in der 4.000-m-Einzelverfolgung. Nachdem er sich im letzten Jahr MTBer Christoph Soukup geschlagen geben musste, verwies er gestern Abend den bereits dreifachen Medaillensieger Andreas Müller (NÖ Radunion) auf den zweiten Platz. Dritter wurde Grafs Teamkollege Werner Riebenbauer.

Nach der Qualifikation sah es nach einem weiteren Erfolg des derzeit besten österreichischen Bahnfahrers Andreas Müller aus: Der WM-Medaillengewinner setzte sich in der Quali mit einer Zeit von 4:41:284 gegen Graf (4:42:523) durch. Das große Finale im Kampf um Platz eins war an Spannung kaum zu überbieten und Andreas Graf konnte sich schließlich um etwas mehr als eine Sekunde gegen Müller durchsetzen. Graf siegte in einer Zeit von 4:43:316, Müller hatte am Ende 4:44:631 zu Buche stehen.

Im kleinen Finale um die Bronzemedaille ließ Werner Riebenbauer dem Burgenländer Michael Knopf von KTM Junkers keine Chance und holte ihn ein.

Tour de Schrick

(13.9.2009)

 

   Ergebnisse

 

Fotos

 

  

 

 

Eigentlich eine Tour de "Warterei" ;-)

 

Der Treffpunkt für die Reise nach Schrick ins Weinviertel ist der Bahnhof in Müllendorf. Stone ist als Erster vor Ort, kurz danach trifft Georg (unser Taxichauffeur) ein. Georg und Stone begrüßen einander, dann teilt Georg Stone mit, Leo kommt „nicht“. Kurze Ratlosigkeit / Nachdenkpause von Stone! Georg weiter: „Er kommt nicht pünktlich!“;-) Stone fällt ein „Stein“ vom Herzen! Nach den Absagen von Josi und Ledi, nur zu zweit, welch katastrophales Abschneiden in der Teamwertung. Leo muss uns wie immer „herausreißen“.;-) Endlich die Räder am Dach montiert und die restlichen Sachen verstaut, geht’s um 12:30 ab nach Schrick. Durch Wien verläuft die Fahrt reibungslos, ab der Brünnerstraße „nimma“. Auf der B 7 Höhe Wolkersdorf eine Baustelle, die sie im Zeitplan zurückwirft. Ein Stopp und Go Verkehr, unserem „Taxichauffeur“ tun die Beine (hunderttausend Mal kuppeln) weh.;-) Bei der nächsten Ampel „vertschüssen“ sie sich vom Stau und fahren über Nebenstraßen weiter. Die Zeit wird immer knapper, der Start des Rennens ist um 15:00, sie kommen erst um 14:30 an, viel Zeit bleibt da nicht mehr (Nummern holen, umziehen, aufwärmen). Da sie ja nicht die einzigen „Verspäteten“ sind, wird der Start auf 15:15 verschoben. Das Starterfeld liest sich wie das „Who is Who“ in der Radlerszene ;-) (Schöpf Karli, Herr Nimnix, Mraudi, einige starke Tschechen und viele mehr). Der Start erfolgt! Leo „verschläft“ fast den Start, da er von Herrn Nimnix abgelenkt (Geplausche) wird und findet nicht ins Pedal (abrutscht). Dieses Missgeschick nutzen die Gegner erbarmungslos aus und ziehen das Tempo den leichten Stich aus Schrick raus an. Hier reißen bereits einige ab! Der „Pacemaker des Rennens“ (Schöpf Karli) geht jede Attacke mit und stopft die Löcher. Die Anderen ersparen sich dadurch jede Menge Körner. Sobald der Karli „schwenkt“ verringert sich das Tempo (gemütliche Weiterfahrt). So geht es die ersten Kilometer dahin. Bei Gegenwind erfolgt eine Attacke a la Stone! Keine Angst / Sorge er setzt sich nicht ab, er fährt nur zum „Posen“ vor, die Attacke ist nach einigen Hundert Meter zu Ende und Stone reiht sich schön brav wieder ein. Leo und Georg fahren da schon taktischer! Langsam aber sicher wird aus dem anfänglichen „Spielchen“ Ernst. Das Tempo erhöht sich ruckartig und Stone muss reißen lassen, da er seit einer Woche eine Verkühlung (keine Luft bekommt) nicht los wird. Für Leo und Georg kann die gefahrene Geschwindigkeit nie schnell genug sein. Stone fährt einige Kilometer solo und den Rest der Strecke in einer sieben Mann starken Gruppe. Nach Blumenthal rein darf das kleinste Ritzel aufgelegt werden, mit Spitzen um die 70 km/h geht’s durch den Ort und eher flach mit Rückenwind Richtung Loidesthal. Über Hohenruppersdorf, Martinsdorf retour nach Schrick. Von Martinsdorf die Steigung Schrick hoch geprägt von zahlreichen Attacken, wo sich schlussendlich auch die Podiumsfahrer absetzen können. In Schrick vor dem „Wirt’n“ eine Zwischenwertung (wer schneller ein Krügel Bier zischt;-)), wo der Puls bei manchem Teilnehmer in ungeahnte Höhen schießt. Georg liegt knapp vor Leo in der Zwischenwertung. Stone zieht zu früh den Sprint an, ein Gegner klebt wie eine „Klette“ an ihm und zieht knapp vorbei. Eine Runde ist geschafft! Wieder links Schrick raus, diesmal direkt nach Obersulz, Niedersulz, Hohenruppersdorf, Martinsdorf. Ein letztes Mal den Berg hoch. Stone beansprucht die aller, aller letzten Kraftreserven, probiert eine Attacke, wird beim „Wirt‘n“ eingeholt. Pah, die Oberschenkel brennen! Ein Ex-Kollege (Malik Christian) von Georg startet eine Konterattacke. Stone „schmeißt“ sich in seinen Windschatten, doch die Kraft recht nicht aus, um zu kontern. Georg und Leo inzwischen seit fünf Minuten im Ziel beobachten das Renngeschehen mit Ruhe. Als alle umgezogen sind, sagt Stone: „Meine Kamera muss ich noch mitnehmen!“ Leo „bricht fast zusammen“, er hat seine Kamera vergessen und will / wollte ein Gruppenfoto machen. Super, nachdem alle Drei umgezogen sind, ziemlich peinlich für Stone.;-) Jetzt kann man eh nichts mehr machen. Mit dem Essensgutschein steht ein Paar Frankfurter oder Spaghetti zur Auswahl. Der Sturm geht relativ rasch zu Neige! Im nächsten Jahr verspricht der Veranstalter Besserung.;-) Nachdem die 95 Teilnehmer verpflegt sind, kann die Siegerehrung erfolgen. Eine komplette Ergebnisliste gibt es leider nicht, nur jeweils die ersten Drei, stehen fix fest. Das endgültige Resultat dauert laut Veranstalter und wird, sobald diese im Internet online sind, auch auf unserer Homepage verlinkt. Um 18:30 geht’s nach Hause! Wieder retour über Nebenstraßen Richtung Wien. Georg und Leo beratschlagen, wie sie am besten durch Wien fahren, da ziemlich viel Verkehr herrscht. Okay, über die Nordbrücke. Oh, oh, ein sehr großer Fehler! In zwei Stunden werden gerade Mal drei Kilometer zurückgelegt. Die „Hinterteile“ werden hin und her gerückt, die Knie tun weh. Leo ruft zur Sicherheit um 20:00 seine Frau an, er ist circa um 21:30 daheim. Georg ruft ebenfalls seine Frau an und meint dazu: „Irgendwann komm ich heim!“ Als Zeitvertreib wird kurzfristig im Auto ein Klubabend abgehalten.;-) Laut Bordcomputer ist die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit auf 15 km/h gefallen und das mit dem Auto. Es ist kurz vor 21:27. Leo greift abermals zum Handy, um mitzuteilen: “Ich glaub 21:30 geht sich nicht aus, wir stehen noch immer im Stau. Bis dann!“ Unser Taxichauffeur mit perfekten Wienkenntnissen lotst sie über den kürzesten Umweg (Stauumfahrung) durch Wien. Auf der Autobahn angekommen, geht es Gott sei Dank flott dahin. Um 22:15 kommen Georg, Leo und Stone in Müllendorf an. Der Bordcomputer zeigt 27 Schnitt, sehr flott.;-) Nach zweistündiger Hinfahrt, fast vierstündiger Heimfahrt, neigt sich ein sehr, sehr langer „Arbeitstag“ dem Ende zu. Die genauen Platzierungen kennen die Drei nicht! Georg und Leo dürften unter den Top 15 gelandet sein, Stone mit fünf Minuten dahinter im Mittelfeld. Den Tag mit unzähligen „Highlights“ vergessen die Drei mit Sicherheit nicht so schnell.;-)

  Straßenpreis Schwaz

  (Tchibo - Cup)

(13.9.2009)

 

   Ergebnisliste

  

   Einzelwertung Tchibocup

 

 

 

 

 

 

Michi und Chris im Spitzenfeld

 

Im vorletzten Rennen der Tchibo TOP.RAD.LIGA in Schwaz / Tirol sind unsere beiden Profis natürlich „Live“ dabei. Michi reist ja mit sehr viel Selbstvertrauen nach Schwaz, die guten Platzierungen bei der Bahnmeisterschaft „beflügeln“ zusätzlich. Chris, dessen Form ebenfalls kontinuierlich steil nach oben zeigt, fühlt sich heute richtig „super“. Michi und Chris kommen mit dem Hauptfeld (1:17 Rückstand) als 18. bzw. 43. ins Ziel. Auch in der Gesamtwertung (Tchibocup) machen beide einen Sprung nach vorne. Michi verbessert sich von Platz 9, auf den 7. Platz und Chris von Platz 79, auf den 78. Platz. Im letzten Rennen der Tchibo TOP.RAD.LIGA in Nikitsch (ÖSTM EZF) soll der „Heimvorteil“ für weitere Topplatzierungen sorgen.

Schlechte Wetterbedingungen begleiteten heute die Radprofis beim 163 Kilometer langen Straßenrennen in Schwaz. Nach einigen erfolglosen Ausreißversuchen konnten sich in der dritten von fünf Runden fünf Fahrer (Probst, Valach, Trampusch, Ackermann, Aucher) beim einzigen Hügel in Terfens absetzen. Acht Mann traten in Schwaz schließlich zum Sprint um den Tagessieg an und der Deutsche Steffen Radochla gewann vor Martin Riska und Daniel Schorn. Markus Eibegger wurde Sechster, gefolgt von Gerhard Trampusch, dem aktivsten Fahrer des Rennens.

ÖSTM Bahn 

Scratch (10.9.)

   (11.9.2009)

 

   Ergebnisliste

 

Michi erneut am Podest vertreten

 

Nach dem gestrigen 2. Platz erreicht Michi im Scratch über 10 Kilometer einen weiteren Podestplatz. Der Sieg ging an den Bronzemedaillengewinner der WM Andreas Müller vor Wolfgang Kotzmann und Michael Knopf.

 

Kommende Woche folgt noch die 4000m Einzelverfolgung und das 1000m Zeitfahren im Dusika Stadion.

ÖSTM Bahn 

Sprint (9.9.)

   (11.9.2009)

 

   Ergebnisliste

 

Michi nur von Clemens Selzer geschlagen

 

Clemens Selzer und Andreas Müller holten sich fast wie erwartet die Meistertitel am ersten Tag der Österreichischen Bahnmeisterschaften im Ferry Dusika-Stadion. In souveräner Manier setzte sich Österreichs bester Sprinter Clemens Selzer von der NÖ Radunion in seiner Paradedisziplin durch. Im Finale verwies er den Burgenländer Michael Knopf von KTM Junkers Braunau auf den zweiten Platz. Dritter wurde Selzers Team- und Trainingskollege Daniel Baldauf.

Kriterium Trumau

   (9.9.2009)

 

   Ergebnisliste

 

Georg erreicht den 4. Platz

 

Wenn jemand einen Pakt mit dem Wettergott hat, dann die Leute aus Trumau. Wie schon (zumindest) in den letzten 5 Jahren gab es auch am Sonntag wieder strahlenden Sonnenschein und beste Wettkampfbedingungen. Leider waren wieder nur wenige Master 1 Fahrer genannt (4!), sodass wir gemeinsam mit den Klassen M2+3 starteten. Somit gingen 21 hoch motivierte Fahrer ins Rennen, denn einige Kollegen brauchten noch wichtige Punkte für den Ginner Masters Cup. In den ersten 2 Runden konnte ich mich trotz enormen Gedränge immer an 5-7 Position einreihen. Dann kam die verhängnisvolle dritte Runde, zugleich die erste Wertungsrunde. Ich fuhr an siebenter Position aus der Zielkurve. Der Fünfte trat zu früh an, sein Pedal knallte auf den Asphalt und sein Rad wurde richtig hässlich ausgehoben. Der unmittelbar vor mir fahrende Lechnitz brauste quasi ungebremst in den stürzenden Fahrer (beide erlitten erhebliche Blessuren). Vor mir türmte sich plötzlich ein unüberwindbarer Carbon-Menschenhaufen auf. Mit einer Vollbremsung konnte ich gerade noch einen Crash verhindern, musste aber aus den Pedalen und stand nun am rechten Fahrbahnrand. Derweilen flog der Rest des Feldes relativ unbehelligt links vorbei. Sofort bildete sich eine etwa 10 Kopf starke Spitzengruppe. Dahinter die Verfolger. Dann ich. Nach einer Runde konnte ich mit Puls 179 und Tempo 48 zu den Verfolgern aufschließen. Angeführt vom Zeitfahrspezialisten Iby, gelang es schließlich nach einigen Runden die erste Gruppe einzuholen. Ich fuhr aber am Ende des Feldes, und da einerseits das Tempo gnadenlos hoch war und ich bereits durch das Nachfahren im rot-roten Bereich war, blieb das Unvermeidliche nicht aus. Nach 11 Runden musste ich abreißen lassen. Ich konsolidierte mich und nahm nach einer kurzen Puls-Runter-Zeit wieder Fahrt auf. So konnte ich noch drei Fahrer einholen, die mir nicht einmal im Windschatten folgen konnten. Mein Ziel war nun die Überrundung zu vermeiden. Leider wurde ich aber eine halbe Runde vor Schluss vom Feld gestellt und rollte mit diesem über die Ziellinie. Somit konnte ich den 4. Platz bei M1 erreichen.

Ein Mitfahren im Feld wäre wohl problemlos möglich gewesen, kam doch der Großteil geschlossen an. Darunter auch viele Fahrer, die bei anderen Kriterien gnadenlos abgehängt wurden. Schade drum.

Regelsbrunn

   (6.9.2009)

 

   

 

  

Stone hat heute das "Glück" auf seiner Seite

 

Wegen geringer Starterzahl auf der langen Strecke (75KM) über Kaisersteinbruch und Donnerskirchen wurde nach kurzer Besprechung mit der Exekutive beschlossen, das alle die kurze Strecke (44 KM) fahren. Richtung Wildungsmauer, Petronell dürfen die Teilnehmer eine Windkante bilden, da der Wind sich von seiner besten „Seite“ zeigt. Stones Vordermänner lassen reißen! Somit entsteht zwar nur ein kleines Loch, aber an ein Zufahren nicht zu denken. Weiter solo, bis die nächste Gruppe aufschließt. Das Tempo steigt und steigt, bei dem einzigen Zwischenstück (Rückenwind) kein Problem. Erste Schwächeanzeichen vom gestrigen Rennen machen sich bemerkbar. Stone „spricht“ zu sich selbst: „Dieses Mal lässt du nicht locker!“ In Schönabrunn eine rasante Abfahrt, mit einer immer werdenden Linkskurve als Abschluss. Herrlich um die Reifenhaftung zu testen.;-) Das letzte Teilstück retour, bläst der Wind direkt von vorne. Die leichten Anstiege dezimieren Stones Gruppe, schließlich bleiben ein paar „Hanseln“ übrig. Bei der Ortseinfahrt Scharndorf probiert Stone sich abzusetzen, was deutlich zu früh ist. Er wird gestellt! Die 1000m Marke in Sichtweite, die Gangwahl für den Finalsprint wird getroffen, ja nicht unnötig die Nase in den Wind halten. Ab der 500m Marke hält es Stone nicht mehr aus und tritt voll rein. Nur ein Teilnehmer kann ihm im Windschatten folgen, schlussendlich wird Stone um Zentimeter geschlagen (der Zielfilm weiß die Entscheidung). Am Ende schaut für ihn der 7. Gesamtplatz heraus, in der Altersklasse wird er 2. und „staubt“ seit langem einen "Staubfänger" ab. Bei der Verlosung gewinnt er einen blau/roten Bademantel in der Größe XXL, wer also einen braucht, dieser ist zu verschenken.;-)

 

P.S.: In Donnerskirchen (Kaisereiche) warten die Zuschauermassen leider umsonst.;-)

Int. 3 - Länder - Tour

Linz - Passau - Budweis

(4.9. - 6.9.2009)

 

Startliste

 

Ergebnisliste Etappe 3 und Gesamtergebnis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnisliste Etappe 2

 

Ergebnisliste Etappe 2 Rundstreckenrennen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnisliste Etappe 1

 

 

 

 

 

3. Tag: Chris erneut stark unterwegs

 

Chris wird heute 70. und belegt in der Gesamtwertung den 89 Platz.

 

Der Bergspezialist Markus Eibegger (Elk Haus NÖ) schlägt auch auf der Höss noch einmal zu und gewinnt solo vor dem Tschechen Martin Mares und Raymond Künzli aus der Schweiz, der sich bei der entscheidenden Auffahrt auf die Hutterer Höss den Gesamtsieg der 22. Internationalen 3-Länder Tour holt.

Martin Schöffmann kommt als achter auf der Höss an und wird im Gesamtklassement dritter hinter David Rösch (Deutschland). Die längste und schwierigste Etappe der 3-Ländertour entscheidet Markus Eibegger mit einer Attacke. Einen Kilometer vor dem Ziel setzt er sich von Martin Mares ab und ist zum zweiten Mal der schnellste Fahrer auf die Hutterer Höss. „Martin Mares war ein sehr harter Gegner und ich habe über das Limit gehen müssen. Mit zwei Etappensiegen bei dieser Tour bin sehr zufrieden und für unser Team ist sehr gut gelaufen“, sagt Markus Eibegger im Ziel. Der Steirer hat schon zweimal die 3-Länder Tour gewonnen, ist amtierender Straßen Staatsmeister und führender in der Tchibo Top.Rad.Liga. Lange führt eine 5-Mann Spitzengruppe, wird aber durch die Nachführarbeit des österreichischen Nationalteams und vom RC Gourmetfein gestellt, die beiden Teams versuchten den österreichischen Favoriten Martin Schöffmann und Martin Riska (RC ARBÖ Gourmetfein Wels) in Position zu bringen. Ich habe gewusst dass ich starke Gegner habe und habe wirklich gekämpft, aber leider war ich nicht stark genug. Mein Team hat super gekämpft für mich und der dritte Gesamtrang ist auch ein schöner Erfolg“, so Schöffmann. Im richtigen Moment zugeschlagen „Die österreichischen Fahrer haben die ersten Etappen dominiert, leider ist sich kein Gesamtsieg für Österreich ausgegangen.


 

2. Tag: Chris verbessert sich von Etappe zu Etappe

 

Der heutige Tag wird der schwierigste Tag, da 2 Rennen zu bestreiten sind. Am Vormittag ein Etappenrennen, wo Chris den 105 Platz belegt und am Nachmittag ein Rundsteckenrennen in Bad Leonfelden, da wird Chris 89.

 

Gewonnen hat die schwierige Etappe über 109,7 Kilometer von Traun nach Aigen/Schlägl Markus Eibegger vor Leopold König (PSK Whirlpool) und Harald Totschnig (Elk Haus NÖ). Favorit Martin Schöffmann kommt als fünfter in Aigen an und übernimmt die Gesamtführung.

Kurz nach dem Start in Traun setzt sich eine 10-köpfige Spitzengruppe ab. Nur die Österreicher Matthias Schröger (RC ARBÖ Wels Gourmetfein) und Clemens Fankhauser (Elk Haus NÖ) gehören dieser Gruppe an, die nach 80 Kilometern zerfällt. Der Julbacher Matthias Schröger will seinen Heimvorteil ausnutzen und versucht weiter die Flucht, wird aber nur zehn Kilometer vor dem Ziel gestellt.

 

 

1. Tag: Chris auf der 1. Etappe auf dem 106 Platz

 

Der Slowake Martin Riska (RC ARBÖ Gourmetfein Wels) hat die erste Etappe der 22. Internationalen 3-Länder Tour in Vyssy Brod vor Martin Schöffmann (Nationalteam Österreich Straße) und dem Niederländer Geer Van der Sanden (Asito Cycling Team).

Das Rennen war von heftigem Regen geprägt und begann mit zahlreichen Attacken. Einige Gruppen konnten sich absetzen, wurden aber wieder gestellt. Nach rund 40 Kilometern gelang einer achtköpfigen Gruppe mit Martin Riska und Martin Schöffmann, Sander Oostlander (NED), Geer Vand der Sanden (NED), Raymond Künzli (SUI), David Rösch (GER), Petr Bencik (CZE) und Ondrej Vobora (CZE) eine erfolgreiche Flucht.

ÖM Berg Amateure (Hartberg)

  (5.9.2009)

 

  Ergebnisliste

Der "Defekt(Pech)teufel" verfolgt Stone ohne Gnade

 

Wie in der „Schlagzeile“ erwähnt verfolgt Stone heute wirklich das Pech sondergleichen. Bereits vor der Abreise nach Hartberg passieren einige Missgeschicke. Jedenfalls irgendwann kommt Stone in Hartberg an und besichtigt die Strecke (Schleife und die ersten drei Kilometer des Anstieges). Eine halbe Stunde vor Rennbeginn liegen die Nerven blank. Warum? Bei Stones Hinterrad verabschiedet sich sein Freilauf (gibt den Geist auf). Somit verwandelt sich sein Rennrad, in ein Bahnrad (starre Übersetzung;-)). Was soll er jetzt machen? Ein Anruf folgt dem anderen, schließlich borgt ihm ein netter Herr, ein Hinterrad mit 9 - fach Kassette. Zur Not muss, dieses „herhalten“, zwar nicht ideal, wo normalerweise eine 10 – fach nötig wäre. Dann stellt Stone, einen weiteren Defekt fest! Sein Umwerfer, ein bissal viel verbogen, eine notdürftige Ausrichtung muss reichen. Wenigstens mit dem kleinen Kettenblatt, kann er sich zum Start begeben. Als Letzter schummelt sich Stone in die erste Reihe.;-) Neutralisiert geht es mit einem Schneckentempo Richtung Ortsende, wo gleich nach der „Rennfreigabe“, eine Attacke der anderen folgt. Bis zum ersten „Anstieg“, kann Stone mit einer Umdrehungszahl jenseits der Hundert folgen, ohne „Scheibe“, ist an ein „dranbleiben“ nicht zu denken. Somit spult er den Rest solo herunter. Wieder in Hartberg angekommen, darf der Berg aller Berge, der „Masenberg“ bezwungen werden. Die ersten drei Kilometer weisen eine Steigung von 12 bis 21 % auf. Mit dem ausgeborgten Hinterrad, das mit einer kleineren Übersetzung (25-13) bestückt ist, eine Qual. Zudem springen die Gänge „hin und her“, ohne Betätigung der Schaltung, richtig schlecht für den „Bergspezialisten“ Stone.;-) Ein kurzes Flachstück zur Erholung! Weiter welliges Gelände, mit einigen steileren Zwischenstücken. Die 5000m Marke ist endlich erreicht, Stones Tritt wird immer schwerer. Circa bei Hälfte des Anstieges, die Straße zweimal aufgegraben. Vermutlich holt sich Stone, da seinen „Schleicher“. Die letzten zwei Kilometer kommt die Felge immer tiefer dem Asphaltboden entgegen. Bei der 1000m Marke kommt ihm Ledi (Lederer Hannes) entgegen, der sich bereits Richtung Tal begibt. Super, nochmals ein ziemlich steiles Schlussstück! Im Zielbereich werden auch die „Schlusslichter / schwächeren Fahrer“ angefeuert. Die 30 Kilometer (988 Höhenmeter) sind geschafft! Stone sucht sich ein Platzerl zum verschnaufen und „säuft“ den Kanister (Elektrolytgetränk) alleine leer. Die Talfahrt mit dem „Potschn“ dauert eine Ewigkeit! Beim Auto angekommen, muss Stone den Defekt beheben und bedankt sich bei dem „netten Herrn“ (den Namen weiß er leider nicht). Daheim begutachtet er sein „Heiligtum“ Rennrad und muss feststellen, ein drei Zentimeter Kratzer, verewigt sich für immer. Echt zum s……n! Der Ausflug nach Hartberg macht sich tief im Geldbörsel bemerkbar. Den Tag vergisst Stone mit Sicherheit nicht so schnell.;-)

 

Kurze Zusammenfassung der Defekte:

 

Freilauf kaputt, ein Potschn, Umwerfer verbogen (fahren nur mit kleinem Kettenblatt möglich), ein Kratzer im Rennrad.

MTB Rennen Krumbach

   (30.8.2009)

 

   Ergebnisliste

 

Das 3er Gespann (Kliko, Erwin, Mario) schlägt sich wacker

 

Beim 15. MTB Marathon in Krumbach wollen es heute Kliko, Erwin und Mario genau „wissen“. Auf der Small – Strecke haben Sie noch weitere 300 Gegner neben sich stehen, die „abgestaubt“ ;-) werden müssen. Gleich von Beginn an wird ein hohes Tempo den ersten Anstieg (der mit dem Rennrad nicht leicht ist) gefahren, jeder von den Dreien, fährt eben sein Tempo. Am schnellsten ist Kliko oben, gefolgt von Erwin und Mario (bei denen der Spaß im Vordergrund steht). Bei fortlaufender Renndauer „setzt“ sich Kliko in der internen Vereinswertung immer weiter ab. Kliko wird heute 41., Erwin wird 124. und Mario 151. Der nächste Renneinsatz kommt bestimmt!

Paradise Man

   (25.8.2009)

 

      

Edi, Lydia, Kliko

 

      

Klikos Zieleinlauf

 

      

Gruppenfoto

Klikos Staffel holt sich den Sieg

 

 

Kliko darf in nächster Zeit als „Triathlet“ bezeichnet werden. Der Paradise Man in Forchtenstein ist wie jedes Jahr bestens organisiert und ein „Geheimtipp“ unter den Triathleten. Es muss eine Distanz von ca. 200m im Stausee, bei 15m hohen Wellen geschwommen werden.;-) Wie in Pöttsching schwimmt Lydia Bencic, sie kommt als Zweite aus dem Wasser und muss die „Höllenstiegen“ bei der Wasserrutsche hoch. Lydia übergibt das „Staffelholz“ ;-) an Holzhofer Edi (Läufer), der erst Richtung „Paradise“ läuft, den Gegenhang empor und ein circa 600 m langes welliges Stück zur letzten Übergabe läuft. Nach einer Distanz von circa 1,4 Km ist sein „Soll“ erfüllt und kann sich ein Bier genehmigen (falls es geht mit 200 Puls).;-) Edi verliert leider einen Platz und klopft Kliko auf die Schulter, der wie von Sinnen losdüst. Der Zweitplatzierte ist bald gestellt! Mit Schwung an diesem vorbei und Kliko ist der erste Platz bis ins Ziel nicht zu nehmen. Zur Belohnung gibt es einen riesigen „Hefn“ (Pokal), der nach dreimaligen Gewinn behalten werden darf. Na, was will man mehr! Nach Platz 7 in Pöttsching, in Forchtenstein gleich der oberste Podestplatz. Super! Im Anschluss wurde über das „Erlebte“ ausführlich getratscht.  

 

Ergebnisse:

TEAMS

 

1) „Need 4 Speed" (Bencic Lydia, Holzhofer Edi, Klikovics Martin)   20.40

 

2) „Preiskampftruppe“ (Puntigam Thomas, Reismüller Matthias jun., Pinter Markus)   22.01

 

3) „Highlanders“ (Filz Hannes, Leitner Gernot, Neusteurer David)  23.01

 

4) „Die Termiten“ (Puntigam T.A., Schwarz Mario, Wiesinger Gernot) 26.26

 

5) „Team Vize“ (Hammer Josef, Reismüller Matthias, Pinter Markus jun.) 26.28

 

6) „Trio Infernal“ (Erik Grabner, Andreas Hunger, Roland Grabner)  26.31

 

7) „Die Letzten Ritter“ (Hoffmann Jörg, Brunner Christian, Grill Robert) 29.01

Rennen Sarleinsbach

   (23.8.2009)

 

   Ergebnisliste

 

Michi auf Rang 10, Chris wird 44.

 

Der 23-jährige Mühlviertler Matthias Schröger gewinnt zum zweiten Mal in Folge in Sarleinsbach, der das Rennen über 120 Kilometer vor Harald Totschnig (Elk Haus NÖ) und Stefan Mair (Tirol) gewinnt.

 

In der vierten Runde von acht gelingt Matthias Schröger mit Harald Totschnig die Flucht. Stefan Mair kann beim Anstieg zum Spitzenduo aufschließen. Die drei Fahrer bauen ihren Vorsprung auf knapp zwei Minuten aus. In der letzten Runde kommt das Feld aber schon gefährlich nahe. Mit dabei Michi und Chris, die heute brav gefahren sind. Michi erreicht den 10. Gesamtrang, Chris überquert auf Platz 44 die Ziellinie.  

Burgenland - Rundfahrt

(Tchibo - Cup)

   (16.8.2009)

 

   Ergebnisliste

  

   Einzelwertung Tchibocup

 

 

 

Kurz nach dem Start der 49. Burgenland-Rundfahrt in Oberwart ereignete sich im Hauptfeld ein Massensturz, in den rund 20 Fahrer verwickelt waren. Auf der rund 60 Kilometer langen Runde über den Geschriebenstein und Bernstein entwickelte sich ein kämpferisches und sehr schnelles Rennen, doch erst in der ersten von sechs Runden auf dem Kurs der Junioren-WM konnte sich eine siebenköpfige Spitzengruppe absetzen. Die Fahrer bauten ihren Vorsprung auf 3:10 Minuten aus und in der vorletzten Runde konnten sich Christoph Sokoll, sein Vorarlberg-Corratec-Kollege Reto Hollenstein, der bereits in diesem Jahr das Liga-Rennen in Bad Erlach gewann, und der Slowene Fajt erneut absetzen. Die drei Profis machten schließlich den Sieg unter sich aus, wobei Sokoll einen souveränen Triumph landete.

Triathlon Pöttsching

  (15.8.2009)

 

   Einzelbewerb

 

   Staffelbewerb

 

   Fotos Teil 1

 

   Fotos Teil 2

 

   Fotos Teil 3

Kliko erreicht mit seiner Staffel den 7. Platz

 

Wie jedes Jahr ist der Triathlon in Pöttsching rasch ausverkauft. Unter den Teilnehmern nimmt Klikovics Martin, kurz „Kliko“, mit Lydia Bencic und Florian Bencic im Staffelbewerb teil. Die Schwimmstrecke (800m) meistert Lydia in 12:28 (2. Beste Schwimmzeit) und übergibt auf den bereits wartenden Kliko den Transponder (Chip). Mit leichtem Seitenwind geht es vom Badesee zur Ortsmitte Pöttsching nach Sigleß. Die ersten Kilometer muss man etwas behutsam „angehen“, um ja nicht zu „überzocken“. Die Steigung nach Ortsende Sigleß zur Autobahnbrücke ist zwar „nur“ leicht ansteigend, die bricht aber einigen in der zweiten Runde das „Genick“.;-) Die nächste Steigung (Römersee) ist der „Mount Everest“ auf der Radstrecke. Oben angekommen geht es wellig Richtung Pöttsching und anschließend dürfen die Teilnehmer noch eine Runde drehen. Wieder in Pöttsching angekommen, dieses Mal nicht rechts, sondern links in den Zielbereich (Bad) zur letzten Übergabe. Kliko teilt sich die Radstrecke (36 Km) bestens ein und übergibt nach einer Fahrzeit (55:35, 38,9 km/h, 7. Beste Zeit) an Florian, der eine Laufstrecke von 8,6 Km bewältigen muss. Florian spult die Strecke in 41:07 (21. Beste Zeit) herunter. Somit belegen die „Need for Speed“ (Staffelname) unter den 47 gestarteten Staffeln, den 7. Platz. Im Anschluss wird bis in die Morgenstunden im Meierhof Pöttsching gefeiert, einige werden es hoffentlich nicht zu sehr übertreiben.;-)

Kriterium Oberwart

   (15.8.2009)

 

   Ergebnisliste Masters

 

   Ergebnisliste Amateure

 

   Ergebnisliste Elite

 

   Fotos

Georg wird heute 5.

 

Die pralle Sonne und die hohen Temperaturen hatten offenbar das Starterfeld der Masters schmelzen lassen wie die Schneemänner im Frühjahr... und so nahmen 6 unverwegene Fahrer das Rennen auf. Ich war ganz verwundert, dass Lechner nicht wie so oft das Tempo schon zu Beginn auf Lichtgeschwindigkeit gehalten hatte. Nein, wir bummelten gemütlich herum, sodass die Unlizenzierten ganz neidisch wurden (dort ging nämlich diesmal wirklich die Post ab!). Aber nach zwei Runden hatte das Theater ein Ende. Dann ging es um die ersten Punkte. Lechner und Weberhofer waren sowieso eine Klasse für sich. Dahinter der Rest. Nach zwei Wertungen hatte ich noch immer keinen Punkt am Konto. Mit dem Rechtskurs kam ich nämlich gar nicht zurecht. Und mit der Hitze. Also setzte ich mich in der dritten Wertungsrunde zum Ende der vorletzten Kurve mit einer herzhaften Attacke ein wenig ab und kam als Erster auf die Zielgerade. Dass Lechner & Weberhofer vorbeizogen, war ja ok. Dass ich gaaaaanz knapp auch noch einen Punkt an Teigl verlor war schon ärgerlich ;-). Das Tempo wurde jetzt schon deutlich höher und Handler versuchte immer wieder das Feld zu teilen. Was aber nicht glückte. Vor der letzten Wertung kämpfte ich nur mehr gegen den letzten Platz. Schäbinger hatte nämlich auch ein Pünktchen zu Buche stehen. Noch einmal nahm ich alle meine Kräfte zusammen, kam zwar als letzter auf die Zielgerade, konnte aber gerade noch als Vierter über die Linie huschen. Somit war der 5. Rang ebenso wie eine 10 Euro Prämie gesichert ;-). Diese wurde natürlich im angrenzenden Park gegen Leckereien eingetauscht.

Da ich sowohl Handler (3.) als auch Teigl (4.) in Kriterien schon geschlagen habe, war der 5. Rang eher enttäuschend. Rechtskurs, Hitze und eine sehr stressige Arbeitswoche haben doch ihren Tribut gefordert. Mal sehen, ab Montag gibt es neues Material. Vielleicht hilft das....;-)

Kriterium

Wr. Neustadt

   (9.8.2009)

 

   Ergebnisliste

 

Georg wird 9., Stone zur Aufgabe "gezwungen" ;-)

 

Es folgt der zweite Streich! Pünktlich um 13:00 schickt der Rennleiter die Amateure auf den Kurs (60 Runden). Schon zu Beginn wollen Stones Beine nicht so richtig.;-) Nach einigen Runden auf „Solopfaden“ unterwegs, überrundet ihn das Hauptfeld und wieder kann er nicht folgen. Da nutzen auch die besten Anfeuerungsversuche seiner Vereinskollegen nichts mehr. Irgendwann hört Stone dann doch auf, da es für ihn keinen weiteren Sinn mehr macht und er sowieso „hin“ ist. Lieber eine „Aufgabe“, als sechs Minusrunden am Konto.;-)

 

Georgs Bericht:

 

Machte ich mir zu Beginn des Rennens ein wenig Hoffnung auf das Siegertreppchen - weil es nur 3 Nennungen in der M1 Kategorie gab - wurden diese bald zerstreut. Einerseits, weil starke Leute nachgenannt haben und andererseits weil es eine Zusammenlegung mit den nächst Älteren gab, dort aber auch starke Fahrer zu finden waren. Die ersten paar Runden verliefen sehr entspannt. Die Positionen waren auch gefunden und die üblichen Verdächtigen sammelten wie die Bienchen fleißig Punkte. Ich selbst konnte das hohe Tempo im Sprint nie mitgehen und war vorerst froh, das jeweilige Hinterrad halten zu können. Dann verabschiedete sich plötzlich Fritz Breitfellner ganz unauffällig. Er drückte nur ein wenig stärker aufs Pedal. Alle schauten sich an. Niemand wollte nachführen. Und ich war "eingebaut". Fritz kam weg und kassierte volle Punkte für die nächsten Wertungen. 8 Runden vor Schluss holten wir ihn ein. Ich fühlte mich noch gut bei Kräften und versuchte in der den letzten Runden mit einem Spurt vom Feld wegzukommen. Entstanden vorerst zwar beachtliche Löcher, wurden diese aber von den steirischen Freunden Langegger und Weberhofer gestopft. In der letzten Runde unternahm ich einen neuerlichen Versuch. Allerdings verrutschte mir dann der Sender des Computers und touchierte permanent mit den Speichen. Aus Sicherheitsgründen stoppte und richtete das Gerät neu aus. Das Peloton freilich brauste an mir vorbei. So blieb ich letztendlich punktelos, müsste aber, nachdem ein Fahrer abgehängt wurde, noch den hervorragenden 8. Rang erzielt haben ;-)

Pöttsching

Bergzeitfahren

   (9.8.2009)

 

   Ergebnisliste

Claudia und Oli feiern Klassensiege, Stone erreicht sein"Ziel"

 

Nach kurzer Aufwärmphase starten Claudia, Oliver, Stone beim bereits traditionellen Bergzeitfahren in Pöttsching. Mit der Startnummer elf, muss Stone als Erster hinhalten. Nach einem kurzen Schmäh, seitens des Sprechers, kann’s losgehen. Bis Höhe Kinderdorf (Haltestelle) stimmt das Tempo, mit fortschreitender Renndauer, werden Stones Oberschenkel immer schwerer, das gibt’s ja gar nicht.;-) Noch einen „Finalsprint“ und das Ziel (Bushaltestelle) ist erreicht. Stone verbessert seine Vorjahreszeit um vierzehn Sekunden und kommt auf den 23. Gesamtrang. Sein Ziel unter der vier Minutenmarke geht sich knapp aus:;-)

 

Claudia mit Minutenvorgabe und Oliver liefern sich bis zum letzten Meter ein packendes Duell, das Oliver mit wenigen Zentimetern hauchdünn und mit freiem Auge kaum sichtbar für sich entscheiden kann. Beide feiern zwar Klassensiege, müssen aber nach dem Vergleich mit der Testfahrt am Vortag bei gleichen äußeren Bedingungen feststellen, dass ihr maximales Renntempo auf diesem Berg nur unwesentlich über ihrem submaximalem Trainingstempo liegt. Mehr Intervalltraining wäre vielleicht hilfreich!

 

Fazit: Eine kleine aber feine Veranstaltung mit äußerst professioneller und rascher Zeitnehmung, die da jährlich aufgezogen wird.

 

Großer Preis der

GU 8 Gemeinden

   (9.8.2009)

 

   Ergebnisliste

Chris mit "wahnsinniger Geschwindigkeit" auf dem 33. Platz

 

Beim flachsten Rennen in Österreich dem Straßenpreis der GU 8 Gemeinden sprintet Christian Pavitschitz mit „wahnsinniger Geschwindigkeit“ (Schnitt 47,42 km/h) über die Ziellinie und belegt den hervorragenden 33. Platz. Gewonnen hat der junge Slowene Marko Kump der schon eine Etappe der Slowenienrundfahrt gewonnen hat vor Harald Starzengruber.

Volksbank Radsporttage

Götzis (Tchibo - Cup)

   (2.8.2009)

 

   Ergebnisliste

  

   Einzelwertung Tchibocup

 

 

 

Michi 6. Platz, Chris wird 55.

 

Michi und Chris kommen von Woche zu Woche immer besser in „Fahrt“. Nach Michis Sieg und dem 3. Platz in Purgstall erreicht Michi heute den ausgezeichneten 6. Platz. Chris kommt mit dem Hauptfeld als 55. ins Ziel. Michi verbessert sich auch in der Einzelwertung vom 9. Platz, auf den 4. Platz.

 

Der gebürtige Grazer Martin Schöffmann von Elk Haus NÖ hat heute in Götzis sein erstes Liga-Rennen gewonnen. Der U23-Fahrer setzte sich nach 161,5 Kilometern bei der sechsten von neun Rennen zur Tchibo Top.Rad.Liga gegen Matic Strgar von Vorarlberg-Corratec und Jan Valach (Elk Haus NÖ) durch.

 

Die Entscheidung des Rennens ereignete sich unmittelbar vor der Halbzeit, als sich eine 15 Mann starke Spitzengruppe, wo Fahrer von allen großen Teams vertreten waren, absetzen konnte. Die Spitze baute ihren Vorsprung kontinuierlich auf über fünf Minuten aus. Den entscheidenden Akzent im Finale setzte Martin Schöffmann, der heuer Vize-Staatsmeister hinter Eibegger und der bei der letzten U23-WM in Varese 15. wurde, als er sich acht Kilometer vor dem Ziel aus der Spitzengruppe lösen konnte. Sein Vorsprung betrug nur rund 200 Meter und auf den letzten Kilometern konnten die 14 Verfolger die Lücke nicht mehr schließen.

Selzthaler Radmarathon

   (26.7.2009)

 

   Ergebnisliste

Stone sichert sich den 49. Platz

 

Ein sehr langer Tag wird für Stone bevorstehen. Da ja der Start des Radmarathons um 8:45 ist, läutet der Wecker sehr früh (4:00). Nach knapp zwei Stunden Fahrzeit kommt er in Selzthal (Steiermark) an. Nicht mal aus dem Auto ausgestiegen, winkt ihm der Hörmann Rudi entgegen. Wie es sich für einen richtigen Camper gehört, reist Rudi am Vortag an und verbringt die Nacht in seinem Bus. Stone bekommt einen frisch gebrühten Tee angeboten und muss dankend ablehnen, da er nach Selzthal, literweise die Flaschen leert.;-) Kurz auf's „Topferl“, lockeres aufwärmen und pünktlich geht`s los. Da in Lassing (Grubenunglück) eine Baustelle ist, wird ein kleiner Umweg nach Liezen gefahren. Nach der Ortstafel Liezen gibt die Exekutive das Rennen frei. Den Pyhrnpass hoch, bilden sich sofort die „Packel“. Stone lässt sich nicht mitreißen und fährt sein Tempo. Oben angekommen folgt eine rasante Abfahrt! Irgendwann dreht sich Stone um, dann stellt er fest, es ist niemand hinter ihm. Wie geht das? Als guter Abfahrer (Kurventechnik) ist er ja nicht gerade bekannt, oder half am Vortag das heimliche Training.;-) Jedenfalls im Zwischenstück zum nächsten Anstieg Hengstpass schließen einige Teilnehmer auf, sie sollten bis zum Ende des Radmarathons zusammenbleiben. Wie der Pyhrnpass zieht sich der Hengstpass ewig dahin. Der Erbsattel wird so nebenbei mitgenommen! Ab Hieflau beginnt der ständig leicht bergauf gehende Weg Richtung Kaiserau durch das Gesäuse. Nach hundert gefahrenen Kilometern nicht gerade zum Erholen einladend.;-) Bei der Labe Gstatterboden fühlt Stone seine Flaschen und bereitet sich „seelisch“ für den Anstieg Kaiserau vor. Laut Hörensagen soll der Anstieg ziemlich steil sein, was auch so ist. Die ersten zwei Kilometer sind sogar steiler als der Großglockner. Gut das Stone seine Bergkassette montiert hat. Ein flacheres Zwischenstück, zum verschnaufen! Nochmals zwei steilere Kilometer, kurze Abfahrt, der letzte Teil des Anstieges. Es folgt eine wilde Verfolgungsjagd zu den „stärkeren Bergfahrern“, da Stone den Anschluss verlor. Mit knapp 90km/h geht’s nach Dietmannsdorf hinab. Wie vor dem Start angekündigt, liegt sehr viel Rollsplitt in den Kehren, was Stone fast zum Verhängnis wird, da er im Schatten, den Splitt nicht sieht und kann sein Rad gerade noch „bändigen“. Die letzten fünfzehn Kilometer verfliegen wie im Flug und das Ziel in Selzthal ist erreicht. Ein Blick auf die Zeitanzeige und Stone grinst bis zum „Anschlag“, sein realistisches Ziel 5h 15 Minuten (laut Selbsteinschätzung), sind um über eine halbe Stunde unterboten. Super, endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis für ihn.;-) Zuhause angekommen, legt er sich in die Badewanne und muss feststellen, er schwimmt. Das „Tote Meer“ ins Badezimmer geholt (Salz)!

Radsporttage

Purgstall (Sonntag)

   (26.7.2009)

 

   Ergebnisliste

Michi erneut am Podest, Chris wieder sehr stark unterwegs

 

Nach dem Sieg vom Vortag kann sich Michi heute dritten Platz sichern. Chris kommt mit dem Hauptfeld ins Ziel und erreicht den 33. Platz.

 

Zu Beginn des Rennens setzte sich eine 15 Mann starke Spitzengruppe mit Barta, Kugler und Knopf ab. Nach einigen Tempoverschärfungen des KTM-Junkers Teams blieben am Ende 7 Fahrer übrig. Auf den letzten 5km konnten die beiden Legionäre des Teams wieder zur Spitze aufschließen. Der Steirer Michael Pichler vom Gourmetfein Wels Team war zu diesem Zeitpunkt bereits 20sec vor den Verfolgern und siegte. Auf den letzten 2km wurde die Gruppe noch einmal aufgelöst, sodass Jan Barta und Michael Knopf die Ränge 2 und 3 absichern konnten. Im Sprint der Verfolger ließ Sprint Ass Petr Lechner nichts anbrennen und siegte vor Lokalmatador Josef Kugler.

Radsporttage

Purgstall (Samstag)

   (25.7.2009)

 

   Ergebnisliste

Michi siegt in Purgstall, Chris 39. Platz

 

Nach 6km am steilen Sollböck Berg in Scheibbs formierte sich eine 25 Fahrer starke Spitzengruppe mit dem späteren Sieger Knopf sowie Barta, Kugler, Pöll und Gaßmayr. Ca. 40km vor dem Ziel selektionierte das Team die Gruppe auf 16 Fahrer. Da das Team wieder 5 Fahrer an der Spitze hatte, war der Sieg nicht mehr zu nehmen. Knopf sowie Barta und Silar konnten sich am letzten Bergstück absetzen und fuhren einen sicheren "Heimsieg" ein.

Kriterium

Purgstall

   (25.7.2009)

 

   Ergebnisliste

Stone bekommt einige Runden "aufgebrummt"

 

Für Stone ist das Kriterium in Purgstall nicht nach seinen Wünschen verlaufen. Auf dem doch schwierigen Kurs (bergauf, bergab), kommt er nie so richtig in Fahrt. Schon bei Rennbeginn versuchen die Fahrer von der Sportunion Prinzersdorf, das Feld mit ständigen Attacken zu sprengen. Der weitere Rennverlauf wird zum Desaster.;-) Stone bekommt drei Minusrunden aufgebrummt! Zum nächsten Kriterium stellt er sich ohne eine vernünftige Vorbereitung auf keinen Fall.

Einzelzeitfahren

Tulbing

   (19.7.2009)

 

   Ergebnisliste

Stone "ringt" den Wind nieder ;-)

 

Sodala, die vierwöchige Rennpause ist für Stone vorbei. Schon bei der Abfahrt aus Wiesen nach Tulbing „bogen“ sich die Bäume und das nicht zu wenig. In Tulbing angekommen, Startnummer auf den Buckel, ab die "Post" zur Aufwärmrunde, um den Kurs zu besichtigen. Vor dem Start sieht Stone einen alten „Freund“ (Kampfrichter), den er noch mehr als gut aus Oberwaltersdorf in Erinnerung hat.;-) Steig mal vom Radl. Okay, Stone steigt ab. Der Kampfrichter hält den „Holzstecken“ an und meint der Aufleger gehört 1,5 cm nach hinten, sonst passt alles. Puh, Glück gehabt!;-) Pünktlich um 10:20 erfolgt der Start. Die ersten sechs Kilometer bläst Stone die "Windmaschine" direkt von vorne ins Gesicht. Er denkt sich:“Da stehe ich ja, so ein S…s!“ Ab Staasdorf Richtung Königstetten hilft der Rückenwind, doch in Nitzing das Teilstück Richtung Tulln zum Kreisverkehr, versetzt es Stone um circa zwei Meter. Schnell die „Handerl“ vom Aufleger und in Unterlenkerposition weiter. Beim Kreisverkehr abflugbereit ein Draken (Inselmitte aufgestellt), der nur auf Stone wartet, um ihm Feuer unter dem Hintern zu machen, damit er nicht so dahin kriecht.;-) Die Beine schmerzen! Vor der Ortstafel Königstetten überholen Wurnitsch, Exner. Das Finale, wie zu Beginn, Gegenwind! Die letzten Kraftreserven werden angezapft, kurze enge Kurve und Stone überquert die Ziellinie. Bestzeit wird es zwar nicht, Stone zeigt sich trotzdem mit der Leistung zufrieden. Am Schluss steht ein 16. Platz in der Ergebnisliste. Die Burgenland - Wertung geht eindeutig an Stone.;-)

Straßenrennen

Ranshofen

   (19.7.2009)

 

   Ergebnisliste

Chris wird 46., Michi belegt den 51. Platz

 

In der vierten Runde gelingt Lechner, Barta, Erler, Gredler, Patzl und Riccardo Zoidl die Flucht. Nach einer Runde reißen aber Patzl und Gredler wieder ab und die vierköpfige Spitzengruppe kann den Vorsprung auf vier Minuten ausbauen. Tobias Erler (Team Baier Landshut) verliert wegen Defekt den Anschluss. Heftige Attacken von Lechner und Barta führen auch dazu, dass Zoidl den Anschluss verliert. Auch Barta fällt wegen Defekt zurück und Petr Lechner kann solo zum Sieg fahren. Tobias Erler fährt auf Rang zwei, Platz drei geht an Riccardo Zoidl. Christian Pavitschitz mit 4:01 Rückstand auf Platz 46, Michi knapp dahinter auf Platz 51. Somit gewinnt das KTM Junkers Team auch das zweite Heimrennen.

Stadtplatzkriterium Braunau

   (18.7.2009)

 

   Ergebnisliste

Michi und Chris im Hauptfeld

 

Michi (27.) und Chris (29.) mussten heute beim Stadtplatzkriterium in Braunau ihre Runden abspulen. Schlussendlich ersparten sie sich einige Runden, da das Rennen verkürzt worden war. Das KTM Junkers Team feiert mit Stefan Probst den ersten Heimsieg, der nächste Sieg gelingt vielleicht morgen, wo Michi die Titelverteidigung in Ranshofen anpeilt.

Trainingsrennen

Cyclodrom 3#

   (15.7.2009)

 

   Ergebnisliste

  

  

 

  

 

 

 

Georg auf Platz 16

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen waren diesmal 5 Kämpfer aus dem Süden zum Leiden angetreten. Ralf, Michi, Christian, Jürgen und ich repräsentierten unsere Teamfarben. Jürgen und ich bekamen zu Beginn noch eine charmante Verwarnung - und dann ging es auch schon los. Die ersten Runden waren richtig hart. Die Hitze machte mir wirklich zu schaffen. Mein Ziel, in der Gesamtwertung unter die Top 20 zu kommen, schwand wie ein Schneemann in der Wüste dahin. Doch bald hatte sich eine 3-er Spitzengruppe abgesetzt. Was mir wieder entgegenkam. In der 12. Runde dann endlich ein Geniestreich! Ein junger Fahrer setzte eine Attacke. Ich ging auf sein Hinterrad. Er zog durch, das Feld aufgefädelt dahinter. Nach der Windradkurve kommt nur ein weiterer Fahrer nach vorne. Es geht um einen Punkt. Ich klemmte mich dahinter und nachdem niemand die Nase in den Wind stecken wollte, trat ich kurz vor der Wertungslinie volle Pulle in die Pedale. Überraschend leicht flog ich an den zwei Fahrern vorbei. Doch meine Urgewalt war zu viel für das Material! Die 12 Nm am Pedal waren zu wenig und mein rechter Fuß sprengte die Feder und griff ins Nichts! Dahinter versuchte man nun mir den einen Punkt noch abzunehmen, aber das Tempo reichte, um mir mit Reifenbreite den Punkt gutzuschreiben. Ich war dann noch zweimal draußen, allerdings klappte es knapp nicht, noch einen Punkt einzufahren. Letzte Runde - bekannte Spiel. Ein VCS-Fahrer attackierte, ich wieder auf seinem Hinterrad. Aber das Feld war zu aufmerksam, sodass ich im vorderen Drittel ausrollte. Ein 16. Rang und 17. Gesamtplatz war die heurige Ausbeute. Kann sich sehen lassen. Zudem 20 Euro Prämie kassiert. Diese musste ich aber natürlich sofort dem Teamchef Doris aushändigen......

Jürgen leider mit seiner bekannten Schwächephase zu Beginn und damit eine Minusrunde kassiert. Danach aber tadellos mitgekommen und sich auch immer wieder vorne im Feld präsentiert. Ralf und Michi sehr souverän im Feld.

Trainingsrennen

Cyclodrom 2#

   (9.7.2009)

 

   Ergebnisliste

  

   Zwischenwertung

 

  

 

 

 

Georg schafft wie versprochen seinen ersten Punkt

 

Nach dem weniger schönen Wetter letzte Woche stellten sich am Mittwoch bei nahezu perfekten Bedingungen 38 Fahrer an den Start. Bis zur "Windradkurve" gab es heftigen Gegenwind, der sich jedoch beim Anfahren zum Wertungsstrich als Turbo darstellen sollte. Um noch besser in Schwung zu kommen, montierte ich mir meinen Flaschenhalter ab. Auch Jacques Anquetil nahm ja seine Trinkflasche in den Bergen vom Flaschenkorb in die Trikottasche, um das Rad leichter zu machen. Derart motiviert ging ich zu Beginn gleich eine Attacke mit. Leider stellte uns das Feld bald. Irgendwie passte aber das Timing nicht so recht. Wenn sich entscheidende Gruppen absetzen konnten, war ich im Peloton "gefangen". War ich vorne, tat sich nichts. Bis zur 13. Runde. Der junge Südburgenländer Imrek setzte 200m vor der Windradkurve eine Attacke, der ich folgen konnte. Das Feld ließ uns gewähren. Etwa weitere 200m vor uns ein Solofahrer. Bei der Windradkurve konnte Imrek nicht durchziehen. Ich sah jedoch, dass das Feld auf Distanz blieb, und quälte mein Carbonrad mit heftigen Tritten. Sofort löste ich mich von Imrek um ins Niemandsland zwischen dem Führenden und der mich verfolgenden Meute vorzustoßen. Ich zündete den Turbo (Rückensturm) und flog förmlich zur Wertungslinie. Die schmerzverzerrten Gesichter im Feld zeigten deren Bemühen mich zu schlucken. Doch in diesem Moment war ich der Stärkere und konnte mir das Pünktchen sichern. Mein Puls schoss in ungeahnte Höhen und ich nutzte die nächsten 5 Runden, um mich in der Geborgenheit der Masse zu regenerieren. Ralf, der auch für den URC Rosalia startete, war auch immer im Feld zu finden. Er schien etwas übermütig zu werden, denn nach und nach etablierte er sich auch immer weiter vorne! Danach suchte ich noch zweimal das Heil in einer Flucht. Leider waren die Gruppen entweder zu groß oder wurden bald eingeholt. Zwei Runden vor Schluss folgte ich einer Attacke von Lackner und hoffte, er würde mich mit seinen Zeitfahrfähigkeiten vom Feld weg führen. Doch leider ließ er die Beine hängen - um letztendlich doch noch als Erster die letzte Runde zu beenden. Ich freute mich über mein Pünktchen wie ein Kind zu Weihnachten über seine erste Modelleisenbahn. Vielleicht erwische ich nächste Woche eine richtig gute Gruppe. Dann ist noch mehr möglich.

Österreich Rundfahrt 09

(5.7.bis 12.7.2009)

 

Homepage mit Infos, Fotos

 

LIVE-Ticker

 

 

 

   

 

Busserlkönig Michi ;-))

   

 

Ergebnisse 4.Etappe:

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnisse 3.Etappe:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnisse 2.Etappe:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnisse 1.Etappe:

 

 

   

 

   

 

   

4.Etappe: Michi muss wegen eines Infektes die Tour beenden

 

Lienz - Wolfsberg

 

Michi fühlt schon an den letzten beiden Tagen, dass etwas nicht „stimmt“. Ein Infekt hindert ihn an den Start zu gehen, ebenso erwischt es seinen Teamkollegen Pöll Stefan. Michi dazu: “Jetzt weiß ich wenigstens, warum das Kitzbüheler Horn und Glockner heuer, gar so steil waren!“;-) Schade dass es ausgerechnet bei der Österreich - Rundfahrt passieren muss! Dafür konnten wir einen Etappensieg feiern.

       

Auf der längsten Etappe der 61. Internationalen Österreich sorgte der Tscheche Jan Barta für den ersten Triumph eines österreichischen Teams. Barta setzte sich im Sprint gegen seinen spanischen Fluchtgefährten Joaquin Novoa Menedez durch. Michael Albasini verteidigte sein gelbes Führungstrikot.

Gleich unmittelbar nach dem Start im Osttiroler Lienz wurde das Rennen mit hohem Tempo eröffnet. Nach zahlreichen Attacken und einer anfänglichen Durchschnittsgeschwindigkeit von über 50 km/h konnte sich kurz vor Arnoldstein, 70 Kilometer nach dem Start, eine fünfköpfige Spitzengruppe absetzen. Mit dabei waren Olivier Kaisen von Silence-Lotto, Reto Hollenstein (Vorarlberg-Corratec), Jan Barta von Arbö KTM Junkers Braunau, Luis Angel Mate Mardones (PVC Diquigiovanni) und sein spanischer Landsmann Joaquin Novoa Menedez vom Cervelo Test Team.

Das Quintett konnte auf der mit 217,2 Kilometern längsten Etappe der Rundfahrt einen maximalen Vorsprung von 14 Minuten herausfahren. Im Feld machte hauptsächlich das Team Columbia um den Gesamtführenden Michael Albasini das Tempo. Nach der letzten Bergwertung, dem Griffener Berg, hagelte es zahlreiche Attacken in der Spitze, ehe sich 4,5 Kilometer vor dem Ziel Jan Barta, der im letzten Jahr Zweiter beim Tchibo Top.Rad.Liga-Rennen in Judendorf-Straßengel wurde, absetzen konnte. Nur der Spanier Menedez schaffte den Anschluss und im Zielsprint feierte Barta einen ungefährdeten Sieg.

Die fünfte Etappe der 61. Internationalen Österreich Rundfahrt startet morgen um 12:30 Uhr in Wolfsberg und führt über 139,3 Kilometer nach Judendorf-Straßengel in der Steiermark. Gegen 16:00 Uhr sollten die Profis das Ziel erreicht haben.

3.Etappe: Michi auf dem 88. Platz

Kitzbühel – Prägraten am Großvenediger

 

Michi kann leider nicht vorne mitmischen und wird in den kommenden Etappen einiges versuchen. Er bedankt sich auch recht herzlich für die zahlreichen mitgereisten Fans, die 2 Tage "voller Strapazen" auf sich nehmen, um am Renngeschehen hautnah teilzunehmen und ihn tatkräftig anfeuern. Heute muss er sich mit dem 88. Platz begnügen, seine Chance kommt noch.

Nach dem Start in Kitzbühel bildete sich in Mittersill eine zehnköpfige Spitzengruppe, aus der sich schließlich der 35-jährige Holländer Koos Moerenhout als zweiter Holländer nach Wilhelm Prinsen 1969 den Glocknertitel holte. Der amtierende Straßenmeister konnte sich am 13 Kilometer langen Anstieg in der achten von 14 Kehren von seinen Fluchtgefährten lösen und holte sich im Alleingang den Titel. Matthias Brändle von Elk Haus NÖ wurde als bester Österreicher heute am Fuscher Törl Achter.

Der Holländer Moerenhout konnte sich bis zum Iselsberg vorne halten, als er von einer vierköpfigen Verfolgergruppe gestellt wurde. Kurz nach dem Zusammenschluss der Spitze attackierte der Italiener  Leonardo Bertagnolli, der heuer die 15. Etappe des Giro d'Italia und 2007 den Clasica San Sebastian gewann. Der Italiener Bertagnolli war schließlich der unbelohnte Held des Tages. Über 60 Kilometer fuhr er solo an der Spitze und konnte seinen Vorsprung auf die Verfolgergruppe auf drei Minuten ausbauen. Doch zehn Kilometer vor dem Ziel setzte sich Pieter Weening von der kleinen Verfolgergruppe ab und 500 Meter vor dem Ziel holte der Holländer den Italiener ein. Nach dem Triumph auf der 8. Tour de France-Etappe 2005 feierte Weening heute einen weiteren großen Erfolg in seiner Karriere.

 

Bester Österreicher auf der Königsetappe wurde der 21-jährige Elk-Profi Stefan Denifl, der in der Gesamtwertung zwei Plätze gut machte und auf Rang acht liegt. In der Gesamtwertung baute Michael Albasini vom Team Columbia-Highroad seinen Vorsprung auf Giampaolo Caruso um zwei auf elf Sekunden aus. Ruslan Pidgorskyy wurde von Quickstep-Profi Kevin Seeldraeyers um eine Sekunde auf den dritten Platz verdrängt.

Die morgige vierte Etappe, der Österreich Rundfahrt startet, um 10:40 Uhr im Osttiroler Lienz und führt über 217,2 Kilometer ins Kärntner Wolfsberg. Gegen 16:00 Uhr sollte der Zieleinlauf über die Bühne gehen.

2. Etappe: Michi wird heute 84.

Landeck - Kitzbüheler Horn

 

Michi erreicht mit 10:54 Rückstand auf der doch verregneten Etappe den 84. Platz und liegt auch in der Gesamtwertung auf Platz 84. Morgen bei der „Königsetappe“ schlägt Michi erbarmungslos zurück!

 

Der Schweizer Michael Albasini ist der neue Gesamtführende der 61. Internationalen Österreich Rundfahrt! Der Highroad-Profi gewann nach 183,2 Kilometern von Landeck aufs Kitzbüheler Horn fünf Sekunden vor dem besten Kletterer des letzten Jahres, Giampaolo Caruso und dem Ukrainer Ruslan Pidgornyy. Der junge Tiroler Stefan Denifl von Elk Haus NÖ lieferte ein starkes Rennen ab und belegte Rang zehn!

Albasini konnte sich bereits 20 Kilometer nach dem Start mit zwölf weiteren Fahrern - darunter die beiden Österreicher Rupert Probst und Stefan Rucker - vom Feld absetzen. Der Vorsprung der Spitzengruppe lag meist bei drei Minuten.
Am entscheidenden Anstieg auf das 7,7 Kilometer lange Kitzbüheler Horn konnte sich Michael Albasini, der heuer bereits bei der Tour de Suisse und Baskenland-Rundfahrt zwei Saisonsiege landete, als einziger der Führungsgruppe behaupten. Aus dem Feld, das mit knapp zweieinhalb Minuten Rückstand in das Kitzbüheler Horn fuhr, löste sich der kletterstarke Caruso von Ceramica Flamina und holte Meter um Meter auf. Der Italiener musste jedoch drei Kilometer vor dem Ziel einen Rückschlag hinnehmen, als er einen Hinterraddefekt hatte. In der vorletzten Kehre konnte Caruso zu Albasini aufschließen, doch im flacher werdenden Schlussteil ließ der Schweizer nichts mehr anbrennen und siegte mit fünf Sekunden Vorsprung. Auf dem dritten Platz landete Mitfavorit Pidgornyy, der bereits drei Mal bei der Österreich-Rundfahrt unter die Top-Fünf kam.

Nach der heutigen Klettertour auf das Kitzbüheler Horn wartet morgen auf die Radprofis die nächste schwere Etappe: Nach dem Start um 10:00 Uhr in Kitzbühel stehen insgesamt fünf Bergwertungen, darunter die höchste Kategorie am Fuscher Törl (ca. 12:45 Uhr), auf dem Programm. Die dritte Etappe führt von Kitzbühel über den Paß Thurn, über Bruck an der Glocknerstraße auf den Glockner, weiter über den Iselsberg nach Lienz  bis zum Etappenziel in Prägraten am Großvenediger. Knapp vor 15:00 Uhr sollte der Zieleinlauf erfolgen.

1. Etappe: Michi im Ziel 50., Gesamt auf Platz 6

Dornbirn - Messepark Dornbirn

 

Michis Mannschaft KTM Junkers bestimmt lange Zeit das Tempo im Hauptfeld. Bei der dritten Sprintwertung wird Michi Dritter und sichert sich somit eine wertvolle Sekunde (Zeitgutschrift). Wie bei seiner ersten Rundfahrtteilnahme 2007 erreicht er den 6. Gesamtrang und streift sich das Trikot des besten Österreichers über. Wir gratulieren, weiter so!

 

Der deutsche Sprintstar Andre Greipel hat die erste Etappe der 61. Internationalen Österreich Rundfahrt in Vorarlberg gewonnen. Nach 142 Kilometern von Dornbirn zum Messepark Dornbirn setzte sich Greipel im Massensprint gegen den Australier Graeme Brown und den Italiener Manuel Belletti durch.

Auf der ersten Etappe, der Österreich Rundfahrt kam, es wie erwartet zum Massensprint. Doch zwei Fahrer prägten lange Zeit das Rennen: Martin Velits vom Team Milram und Garmin-Profi Svein Tuft konnten sich ca. 40 Kilometer nach dem Start vom Feld absetzen und bauten ihren Vorsprung auf über neun Minuten aus. Im Finale wurde es richtig spannend, doch das Feld konnte den Abstand zu den Spitzenfahrern sukzessive verringern und rund zehn Kilometer vor dem Ziel im Messepark Dornbirn wurden die beiden Ausreißer gestellt.


Das Jersey des besten Österreichers trägt morgen der Burgenländer Michael Knopf vom KTM Junkers Braunau. "Es war keine leichte Etappe heute und zum Glück konnte ich bei einer Sprintwertung eine Sekunde holen. Vor zwei Jahren holte ich mein erstes Trikot des besten Österreichers, für mein Team und mich ist das heute natürlich ein großer Erfolg", freute sich der Burgenländer, der mit zehn Sekunden Rückstand auf Greipel an der sechsten Stelle liegt.

Morgen erste Bergentscheidung am Horn!

Auf der zweiten Etappe der 61. Internationalen Österreich Rundfahrt geht es zum ersten Mal in die Berge: Nach dem Start um 10:30 Uhr in Landeck werden die Radprofis gegen 14:45 Uhr beim Alpenhaus am Kitzbüheler Horn erwartet.

Trainingsrennen

Cyclodrom 1#

   (2.7.2009)

 

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Georg trotzt den "Unwettern"

 

Ein plötzlich auftretendes Unwetter mit Sturm, Blitz, Donner und Regen kurz vor dem Start veranlasste einige Hasenfüße das Weite zu suchen. Nicht jedoch mich ;-). Im Gegenteil, eigentlich fahre ich gerne bei Regen - wenn ich danach nicht das Radl putzen müsste. Egal, der Start konnte trotzdem erfolgen. Die Strecke blieb feucht und teilweise rutschig. Was aber auch ihr Gutes hatte, denn das Tempo wurde den Bedingungen angepasst und war daher nicht allzu hoch. Anfangs folgte eine Attacke nach der anderen und kleine Gruppen konnten sich etwas absetzen. Gegen Rennmitte attackierte ich aus dem Hauptfeld heraus und konnte zur Spitzengruppe aufschließen. Einen Sprint beendete ich auf dem undankbaren 5. Platz (nur die ersten Vier punkteten). Dann wurde im Hauptfeld das Tempo mächtig erhöht und wir eingeholt. Bis zum Rennende blieb das Feld geschlossen. Ich versuchte am Hinterrad vom Kotzmann wegzukommen, was aber sehr aufmerksam verhindert wurde. Als dann die letzten 5 Runden angezeigt wurden, musste ich nur mehr auf einen guten Zieleinlauf achten. Das ist mir mit dem 10. Platz auch halbwegs gelungen. In der nächsten Woche hoffe ich, bessere Positionen erfahren und endlich punkten zu können.

GP Grafenbach

(29.6.2009)

 

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Georg auf dem 14. Platz, Oliver DNS ;-)

 

Wie immer ein ausführlicher Bericht von Georg!

 

Trotz des sehr wechselhaften Wetters und den Regentropfen zu Beginn der Veranstaltung wagten sich 16 Master I Fahrer an den Start. Leider nutzten die wirklich starken Leute die gleichzeitig stattfindende EM nicht und begaben sich lieber in die Niederungen des österreichischen Seniorenradsports ;-). Mit dem Startzeichen katapultierte ich meinen Puls am ersten Anstieg gleich jenseits der 170-er Grenze. Dennoch kam ich gut mit. Die erste Runde war mit einer Zeit von 09:22 auch meine Schnellste (knapp 40/km/h). Die nächsten Runden verliefen nach dem bekannten Muster. Die Steigungen rauf volle Kanne ins Gerät treten und die Abfahrten gemütlich rollen. Nur der Lechner versuchte seine Bergschwäche mit Ausreißversuchen im Bergabstück zu kompensieren um mit diesem Vorsprung dann über den nächsten Hügel zu kommen. Es gab zwar hin und wieder Ausreißversuche, jedoch nichts, was mich in den ersten 6 Runden wirklich abhängen konnte. Eingangs der siebten Runde allerdings setzte Pinzker eine Attacke und im ersten Anstieg der Runde musste ich dem hohen Tempo Tribut zollen. Meine Beine waren plötzlich wie aus Gummi und ich brachte keinen Druck aufs Pedal. Der unmittelbar vor mir abgerissene Sattler quälte sich auch über den "Stich" - ich konnte ihn aber nicht einholen. Und wieder die berühmten 10 Sekunden länger hinhalten ;-)...... Eine Runde kurbelte ich alleine, dann kam schon die Spitzengruppe der Master II-VI Fahrer. Diese begleitete ich ebenfalls eine Runde, um mich dann in die Hauptgruppe zurückfallen zu lassen. Hier ging es bedeutend ruhiger zu. Die Rundenzeiten pendelten sich bei 10:30 ein und die Fahrweise war sehr gleichmäßig. Ich fühlte mich sehr geborgen und beendete das Rennen in dieser Gruppe. Rang 14 von 16 schaut zwar nicht so toll aus, aber immerhin hatte ich nur drei Minuten auf Lechner aufgerissen:-)!

Fazit: Ich konnte wirklich gute Fortschritte erkennen. Mit der Spitze der Master I Fahrer kann ich bei guten Bedingungen etwa eine Stunde mitfahren. Hier muss ich sicher noch an der Kraft - Ausdauer arbeiten. Der Rückstand zum Sieger lag bei vertretbaren 8 Minuten und mein Schnitt bei fast 36 km/h. Dank auch dem Meindl Michi! Er feuerte mich jede Runde dermaßen laut an, dass ich gar nicht anders konnte, als mich bis zum Ende des Rennens zu quälen. Ich gestehe aber ein, dass ich am Sonntag wirklich sehr kaputt war.....

 

 

Im Amateurrennen darf Oli hinhalten und muss Folgendes feststellen:

 

Nach 9 Runden (Halbzeit) war die Luft heraußen, bei mir, nicht beim Reifen - Rennfahren is nix für Hobbyfahrer, das musste ich einmal mehr feststellen.

ÖSTM - Straße Oberwart

  (28.6.2009)

 

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Michi im Hauptfeld 21., Chris Karenzzeit überschritten

 

Bei den österreichischen Straßenmeisterschaften im burgenländischen Oberwart setzten sich heute die Favoriten durch: Bei den Herren gewann der Steirer Markus Eibegger vor seinem Teamkollegen Martin Schöffmann, der zugleich U23-Meister wurde, und dem Steirer Bernhard Eisel. Christiane Soeder setzte sich bei den Frauen eindrucksvoll durch!

Das 174,4 Kilometer lange Meisterschaftsrennen der Elitefahrer rund um Oberwart wurde rund 75 Kilometer nach dem Start von einer erfolgreichen Attacke eröffnet: 14 Fahrer aus neun Teams bauten ihren Vorsprung auf das Feld auf drei Minuten aus. Erst nach 150 Kilometern gelang es den Protour-Fahrern um Bernhard Eisel und Peter Wrolich, die im Feld viel Nachführarbeit verrichteten, die Spitze einzuholen. In der letzten kleinen Runde lancierten die beiden Elk-Fahrer Markus Eibegger und Martin Schöffmann auf einer Abfahrt eine Attacke und konnten sich einige Sekunden absetzen. Im Finale der Meisterschaften wollte Tour de Suisse-Etappensieger Eisel noch solo zur Spitze fahren, aber zwei Elk-Profis setzten sich an sein Hinterrad. So konnten der Favorit Markus Eibegger, der das letzte Rennen zur Tchibo Top.Rad.Liga und die Königsetappe der Bayern-Rundfahrt gewinnen konnte, seinen ersten Meistertitel vor seinem Teamkollegen Martin Schöffmann einfahren. Im Sprint der Verfolgergruppe mit sieben Sekunden Rückstand war Highroad-Profi Bernhard Eisel nicht zu schlagen. Er setzte sich gegen Paul Kasis und Franz Grassmann durch.

Soeder gewinnt drittes Gold mit Rekordvorsprung


Nach 2004 und 2006 feierte die große Favoritin Christiane Soeder heute einen eindrucksvollen Sieg. Die beiden Fahrerinnen Karin Ruso und Elke Riedl setzten sich im 108,2 Kilometer langen Rennen bald in Führung und 35 Kilometer nach dem Start bildete sich eine Verfolgergruppe. Christiane Soeder erwischte im Alleingang die beiden Führenden am Anstieg und fuhr auf den restlichen 50 Kilometern alleine dem Ziel in Oberwart entgegen. Dort hatte sie einen eindrucksvollen Vorsprung von 11:03 Minuten auf  die Staatsmeisterin von 2007 Daniela Pintarelli (ARBÖ Uniqa Kuota Graz) und Nachwuchshoffnung Jacqueline Hahn vom Radland Tirol, die Silber und Bronze gewannen.

 

Michi, Chris und der Rest der KTM-Mannschaft setzen sich bei den Bergwertungen durch und können eindrucksvoll die Bergwertungen gewinnen, was zwar viel zählt, zum Staatsmeistertitel reichte es knapp nicht, aber was soll’s! Michi immer vorne im Hauptfeld dabei erreicht hinter seinem Teamkollegen Stefan Pöll, den 21. Platz (ein paar Sekunden fehlten zum Titel). Echt schade, seine Form stimmt. Kommende Woche beginnt die Österreich-Radrundfahrt, da gibt es die Revanche. Christian Pavitschitz überschreitet leider die Karenzzeit und muss das Rennen beenden.  

Fanfahrt -

Österreich Rundfahrt 09

   (22.6.2009)

 

   

 

 

Das Radteam ARBÖ KTM Junkers lädt zur Fanfahrt

 

Die Fahrer starten in Landeck in Tirol (ITA) weiter über Zirl und Brixlegg in die Stadt Kitzbühel. Nach einer Runde rund um Kitzbühel wartet nach 175km die acht Kilometer lange, durchschnittlich 15 Prozent steile Bergstraße hinauf zum Alpenhaus Kitzbüheler Horn. Auf einem der schwersten Berge Europas kommt es zum ersten Schlagabtausch der Spitzenfahrer.

Tags darauf wartet die Königsetappe über den Großglockner.  Nach dem ersten selektiven Anstieg über den Pass Thurn geht es auf den Großglockner und nach einer kurzen Abfahrt weiter zum Hochtor auf 2504m.
Nach weiteren Anstiegen wie dem Iselsberg und hinauf nach Virgen geht es nach 183km zum Ziel nach Prägraten wo wohl wieder die Vorentscheidung um den Toursieg fallen wird.

Gelingt es einem der heuer stark fahrenden Österreicher mit einem sensationellen Ritt ins Gelbe Trikot zu fahren? Vielleicht sorgen aber auch der burgenländische Kapitän der KTM Mannschaft  - Michael Knopf oder einer seiner Teamkollegen für eine Überraschung!?

Unter den etwa 25 österreichischen Startern werden heuer voraussichtlich vier Burgenländer am Start des größten und wichtigsten heimischen Radrennens sein. Neben den KTM Fahrern Knopf, Pöll und Pavitschitz tritt der Unterwarter René Haselbacher für das Team Corratec Vorarlberg in die Pedale.

Wer live dabei sein will hat heuer wieder die Möglichkeit im Fanbus mitzufahren. Im vom POSTBUS Unternehmen zur Verfügung gestellten großen Reisebus (kein kleiner Linienbus) sind nach derzeitigem Stand noch einige Plätze frei.

 

Anmeldungen mit Name, Tel. Nr. und Mailadresse an:

mail@michiknopf.at oder 0660 / 3000 200

Anmeldeschluss: 02.Juli 2009

 

Programm 6. - 7. Juli 2009


Abfahrt:  Zillingtal (Greissler)  6:00 Uhr

Ankunft: Kitzbühel ca. 12:00h (Videowall, gratis Seilbahnauffahrt).
             Zielankunft der Fahrer etwa 15h

Danach Transfer in die Unterkunft (20€ m. Frühstück / 32€ m. Halbpension) die selbst zu bezahlen ist.
Tags darauf geht es mit dem Bus weiter zum Ziel der Königsetappe hinauf nach Prägraten.
Dort wird das Rennen bis zum Eintreffen der Fahrer wieder live per Videowall übertragen. (Bergwertungen Großglockner, Hochtor, Iselsberg,…)
Ein Animationsprogramm ist seitens des Veranstalters für den ganzen Tag geplant.

 

Abfahrt aus Kitzbühel: nach dem Frühstück um 10:30h
Ankunft:       Prägraten ca. 12:00h (Videowall)
                   Zielankunft der Fahrer etwa 15h
Danach Essen mit den Fahrern des KTM Teams in Lienz
Abfahrt:        Lienz ca. 18:00h
Ankunft:       Zillingtal um etwa 23:00h

 

Unkostenbeitrag: 20€!

 

Kader Continental Team KTM:


Michael Knopf (Bgld. - Zillingtal)
Petr Lechner (CZE)
Jan Barta (CZE)

Christian Pavitschitz (Bgld. - Wulkaprodersdorf)
Stefan Pöll (Bgld. – Pinkafeld)
Hannes Gründlinger (OÖ)
Josef Kugler (NÖ)
Stefan Probst (Sbg.)

 

Raiffeisen GP Judenburg

(Tchibo - Cup)

   (21.6.2009)

 

   Ergebnisliste

  

   Einzelwertung Tchibocup

 

 

 

Michi 9. Platz, Chris wird 50.

 

Der Steirer Markus Eibegger hat seine Vormachtstellung in der heimischen Radszene heute eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der Führende in der Tchibo Top.Rad.Liga gewann den 12. Internationalen Raiffeisen Grand Prix Judendorf-Straßengel - das einzige UCI-Eintagesrennen in Österreich - im Alleingang und baute seine Liga-Führung aus.

Bei optimalen Witterungsbedingungen warteten heute beim fünften von neun Rennen der Tchibo Top.Rad.Liga in der Steiermark 175 schwere Kilometer auf die Radprofis. In der sechsten von zehn Runden kam es zur ersten Vorentscheidung, als sich eine 30 Mann starke Gruppe vom Feld absetzen konnte. In der vorletzten Runde attackierte Markus Eibegger von Elk Haus NÖ am Berg und setzte sich mit vier weiteren Fahrern (Martin Riska, Christoph Sokoll und dem Ukrainer Serhiy Honchar) ab. In der letzten Runde nahm Lokalmatador Eibegger erneut das Rennen in die Hand und lancierte die entscheidende Attacke. Bis ins Ziel baute er seinen Vorsprung auf die drei Verfolger auf 1:08 Minuten aus, wo sich Riska von Wels Gourmetfein gegen Christoph Sokoll von Vorarlberg-Corratec im Sprint durchsetzen konnte. Sokoll haderte mit der Entscheidung in der letzten Runde: "Ich bin absolut zufrieden mit dem dritten Platz, die Form Richtung Meisterschaften stimmt. Leider hat Markus am Berg genau dort attackiert, wo ich in Führung lag."

Michi landet abermals unter den Top–Ten und wird 9., Chris erreicht den 50. Platz. Beide machen aber auch einen Sprung in der Einzelwertung. Michi von Platz 15 auf den 9. Platz, Chris von Rang 87 auf Rang 74. Am kommenden Wochenende 28. Juni finden für die Elitefahrer die ÖSTM (Straße) in Oberwart statt.

EZF  Althofen

(ÖM - Amateure)

   (21.6.2009)

 

   Ergebnisliste

 

 

  

 

 

Abbruch bei den Amateuren

 

Bei der Abfahrt aus Wiesen „schifft“ es, was nur geht, da hat „oben“ einer, einen ordentlichen Druck auf der Blase, das hielt bis zum Semmering an. Je weiter, wann Richtung Süden kommt, trocknen die Straßen immer mehr auf und vor allem die Temperatur steigt. In Althofen angekommen sucht sich Stone ein Platzerl für sein Auto, jetzt muss er seinen Druck los werden.;-) Bis zum Start ist noch genügend Zeit, da schaut Stone bei den U - 15 zu, was die so drauf haben. Die Zeit vergeht wie im Flug! Stone zieht sich um, spannt sein Rennrad in die Rolle, dreht sein Autoradio voll auf (bis zum Anschlag) und wärmt eine Stunde locker auf. Noch zehn Minuten bis Startbeginn. Die Nervosität steigt ins Unermessliche, Radkontrolle (alles passt), der Zeitansager zählt den Countdown (fünf, vier,..), los geht’s. Bis zur ersten Kreuzung steigert Stone langsam sein Tempo, scharfe Rechtskurve zur ersten Wende. Kurz vor der Wende überholt ihn der hinter ihm Gestartete. Macht nichts, die Strecke ist lang und sehr schwer, wie sich später noch herausstellt. Richtung Guttaring eine ewig lange Gerade (immer leicht bergauf, leichter Seitenwind). In der Ortsmitte eine Engpassage, was vor dem Start angekündigt wurde. Schon ist es passiert! Ein Teilnehmer kollidiert mit einem Auto, schwerer Sturz, die Straße mit Glassplittern überseht. Stone fährt langsam vorbei und muss den doch steilen Berg hoch, der ungefähr in der Rennhälfte liegt. Oben angekommen, rasante Abfahrt (70 km/h), der zweiten Wende Mösel entgegen, wo quasi auf null abgebremst werden muss, nicht zu vergessen, gilt es auf das kleine Kettenblatt schon in der Abfahrt zu schalten. Den Anstieg wieder empor! Stone denkt sich: „Ist das ein Bergzeitfahren oder was!“ Wieder Richtung Guttaring die Abfahrt mit 85 Sachen am Aufleger, „Schiss“ darf da keiner aufkommen.;-) Vor der Ortstafel winkt ein Polizist die Teilnehmer ab, das Rennen sei wegen des Sturzes abgebrochen. Stone und der Rest der Starter fährt an der Unfallstelle vorbei (der Verletzte liegt noch immer am Asphalt), rollt gemütlich Richtung Ziel. So hat es sich keiner vorgestellt. Aus einer „Hinhalterei“ wird eine Grundlagenausfahrt.;-) Jeder wünscht natürlich dem Gestürtzten, eine rasche Genesung. Für Stone halt echt schade, da er eine wirklich gute Leistung zeigt. Pech gehabt, so wird die ÖM nachgetragen, wo steht noch nicht fest. Startnummer zurück geben, sein Zeug ins Auto und ab nach Hause. Zuhause machen Stones Trainingskollegen ein Rosalia Zeitfahren, da war die Anreise nicht solange!;-)

Amstettner

Mostlandpreis

(ÖM - Straße Master)

   (15.6.2009)

 

   Ergebnisliste

 

   Fotos

 

  

 

 

Georg auf dem 26. Platz

 

Am 14.06. war mal wieder frühes Aufstehen angesagt. Die ÖM für Master 1 begannen um 09.30 in Amstetten. Gähn.....Das Startgelände war wirklich ideal, nämlich direkt im Kasernengelände. 33 frische Kerle stellten sich der Herausforderung auf diesem Kurs, der mit einer Rundenlänge von 13km schon fast einem Kriterium ähnelte, jedoch einige Teilnehmer, und vor allem mich, mit drei tückischen Steigungen quälen sollte. Gleich nach dem Start erfolgte eine rasante, jedoch völlig ungefährliche Abfahrt. Ich hielt mich im vorderen Drittel auf, wusste ich doch von Spion Robert Zehetgruber um zwei unangenehme, scharfe 90 Grad kurven mit darauf folgendem Anstieg. Nach der Abfahrt folgte ein längeres Flachstück. Mehrere Attacken sorgen für hohes Tempo. Der erste "Stich" war kein Problem. Man konnte mit der großen Scheibe "drübernageln". Es folgte ein weiteres flaches Stück, danach scharfe Rechtskurve und mit Schwung hinein in die etwas längere Steigung, die aber auch ohne Schwierigkeiten passiert werden konnte. Dann eine Abfahrt mit weiterer Rechtskurve und dann die entscheidende Passage. Hier geriet ich leider etwas ins Hintertreffen und nahm den finalen Anstieg, der meines Erachtens wirklich schwer war, im hinteren Drittel des Feldes in Angriff. Am höchsten Punkt fehlten, wie dieses Jahr so oft, wieder die berühmten "Sekunden", um den Anschluss ans Feld zu halten. Eine wilde Verfolgungsjagd mit meinem bekannten Begleiter aus Wolfsberg war erfolglos. In der dritten Runde musste ich diesen Begleiter ziehen lassen. Ich stellte nun komplett ab und wartete auf die Master 2+3 Fahrer. Diese erreichten mit anfangs der vierten Runde. Und brachten mich wieder an meinen Freund aus Graz heran. Die fünfte Runde kurbelten wir zu Viert, da auch zwei Master 2+3 Fahrer das Höllentempo des Feldes nicht mehr halten konnten. Die finale sechste Runde absolvierten wir in trauter Zweisamkeit. Mit letzter Kraft konnte ich die Attacken am Schlussanstieg parieren und den entfesselten Sprint um drei Zentimeter für mich entscheiden.

Kriterium Stattersdorf

(ÖM - Master)

   (8.6.2009)

 

   Ergebnisliste

 

   Fotos Master 1-6, Amateure

 

 

Georg sprintet um sein Leben

 

Georgs ausführlicher Bericht:

 

Ein nicht nur großes (15 Starter) sondern auch verdammt starkes Teilnehmerfeld stellte sich zu den ÖM im Kriterium bei den Master I Fahrern an den Start. Namen wie Pinczker, Schöpf, Schön, Lackner, Lechner und Weberhofer muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen ;-). Ich fühlte mich schrecklich. Schwere Beine schon beim Aufwärmen. Wie gewohnt erfolgte die erste Attacke zeitgleich mit dem Startkommando von Lechner. Ich vermute er braucht das, um rasch auf Betriebstemperatur zu kommen. Nach ungewöhnlich zaghaftem Beginn auf den ersten 100 Metern wurde dann aber auf Renntempo hochgefahren. Da ich um den Meistertitel ebenso wenig mitreden konnte, wie Österreich zur nächsten Fußball-WM fahren wird und ein grauslich blutiger Sturz im ersten Rennen (Gierer) etwas an meiner Moral gezehrt haben, reihte ich mich mal weit hinten ein. Freund Blach schwächelte in der dritten Runde und nach den Lehren von Oberwaltersdorf wollte ich mir das Rennen nicht noch einmal von einem überambitionierten Schwächling vermiesen lassen. Also schwupps überholte ich ihn. In weiterer Folge etablierte sich eine gewisse Rangfolge im Peloton. Vorne natürlich die Titelanwärter. Am Ende des Feldes die zwei Grafenbacher, mein Schatten Sattler und ich. Konnten wir in den Nichtwertungsrunden den Anschluss halten, gelang das in den Wertungsrunden überhaupt nicht. Immer wieder verloren wir den Kontakt zu den Spitzenreitern, hatten diese aber immer im Blickfeld. Einmal gesellten sich sogar Lechner, Lechnitz Weberhofer zu uns! Welch Ehre! 10 Runden vor Schluss kam es aber zum endgültigen Zusammenschluss der Teilnehmer. Die Luft schien draußen zu sein. Pinczker und schöpf hatten ja gefestigte Positionen. Und Schön war nach hinten auch abgesichert. Meine Taktik konzentrierte ich vollkommen auf die letzte Runde und den Zieleinlauf. Da wollte ich weit vorne sein und wenigstens gegen die "Nichtpunkter" gut aussehen. In der letzten Runde fuhr ich also weit vorne in das Feld hinein und konnte den Spurt des Hauptfeldes auf Rang 7 beenden (2 Fahrer waren ja ein wenig weiter vorne). Das bescherte mir, beim schnellsten Rennen des Tages (43,64 Schnitt!!!) einen für mich sehr akzeptablen 10. Gesamtrang!

GP Südkärnten

(Tchibo - Cup)

   (7.6.2009)

 

   Ergebnisliste

  

   Einzelwertung Tchibocup

 

 

 

Michi 15. Platz, Chris auf dem 113. Platz

 

Der Steirer Michael Pichler hat beim GP Südkärnten sein erstes Rennen der Tchibo Top.Rad.Liga gewonnen. Der 26-Jährige vom Team RC Wels Gourmetfein setzte sich nach 170,8 Kilometern rund um Völkermarkt 13 Sekunden vor Björn Thurau (Elk Haus NÖ) und 29 Sekunden vor Jan Barta von KTM Junkers Braunau durch. In der Gesamtwertung der Tchibo Top.Rad.Liga behauptete Markus Eibegger mit dem zwölften Platz seine Führung vor dem Wels-Legionär Martin Riska. In der Teamwertung liegt Eibeggers Elk-Team weiter an der Spitze. Dahinter kam es aber zu einer Änderung, denn Wels Gourmetfein schob sich vor Vorarlberg-Corratec auf den zweiten Platz.

Beim Kärntner Klassiker, dem GP Südkärnten, setzte sich heute früh eine zwölfköpfige Spitzengruppe ab, der auch Michael Pichler angehörte. Die Spitze konnte auf das Hauptfeld einen Vorsprung von bis zu sieben Minuten herausfahren. In der vorletzten Runde attackierte Pichler und setzte sich mit dem deutschen Elk-Legionär Björn Thurau ab. Kurz vor dem Ziel konnte Thurau nicht mehr folgen und Pichler holte sich den Solosieg in Völkermarkt und seinen ersten Liga-Erfolg.

Michi auf Platz 15 und Chris auf dem 113. Platz.

Bergrennen Hocheck

(6.6.2009)

 

  Ergebnisliste

 

  Altersklassen

Stone "kraxelt" auf den 41. Platz

 

Nach einer Zwangsverschiebung des Rennens kann diesmal der Termin gehalten werden. Mit einjähriger Pause stellt sich Stone an die „Rampe“ des Triestingtales, dem Hocheck. Am Start circa 60 Starter, darunter sehr viele Damen, die dem Kommando des Bürgermeisters der Gemeinde Furth an der Triesting folgen: „Drei, zwei, eins, los!“ Das Anfangstempo ist zu Stones Verwunderung doch recht moderat, was bei den vorangegangenen Starts nicht zutraf. Im Flachstück bis zur „richtigen“ Steigung schwimmt Stone im Windschatten mit, danach versucht er seinen Rhythmus zu finden. Die steilen Rampen wollen kein Ende nehmen, ein Fahrkilometer zieht sich wie ein Kaugummi, ewig in die Länge.;-) Warum tut er sich das an! Erst ab Kilometer fünf findet Stone den „runden“ Tritt und kann bis ins Ziel das Tempo halten. Im Ziel angekommen, wird jedem Teilnehmer eine Medaille überreicht, anschließend stürmen die Finisher das Buffet (Getränke, Riegel, Bananen, Äpfel etc.). Zur anschließenden Verlosung bleibt Stone nicht mehr und fährt gleich heimwärts.

Bergrennen Diex

(ÖSTM - Berg)

  (6.6.2009)

 

   Ergebnisliste

  

  

 

 

Michi unter den Top - Ten, Chris 27. Platz

 

Der Steirer Markus Eibegger holte sich heute wie im vergangenen Jahr den österreichischen Bergmeistertitel. Beim Bergrennen in Diex, das im Rahmen der 22. Internationalen Völkermarkter Radsporttage stattfand, sorgten Eibegger und sein Teamkollege Martin Schöffmann für einen Doppelsieg des Elk Haus NÖ-Teams. Den dritten Platz belegte Alexander Tuma von Focus Weichberger Völkermarkt.
 

Auf der 53,1 Kilometer langen Bergmeisterschaft mit Start in Völkermarkt und dem 9,2 Kilometer langen Anstieg nach Diex setzte Eibegger rund drei Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Attacke. Er löste sich aus der ca. zehn Mann starken Spitzengruppe und fuhr einem ungefährdeten Sieg entgegen. In Diex hatte er 21 Sekunden Vorsprung auf seinen Elk-Kollegen Martin Schöffmann, der U23-Meister wurde. Hinter Alexander Tuma (plus 28 Sekunden) kamen Harald Totschnig (Elk) und Hans-Peter Obwaller (Roadbike-Holidays-KTM) zeitgleich mit 32 Sekunden Rückstand ins Ziel.

 

Michi erreicht den 9. Gesamtrang und Chris mit geringem Rückstand den 27. Platz.

Leithaberg

Radmarathon

   (31.5.2009)

 

   Ergebnisliste

  

  

 

 

Kliko 51., Erwin 115., Mario 121., Oliver "wäre" 25.

 

Beim heutigen Leithaberg Radmarathon in Purbach sind 4 Teilnehmer (Kliko, Mario, Erwin und Oliver) am Start. Oliver montiert seinen Chip nicht am Beingelenk und steckt diesen ins Trikot (zu hoch für die Zeitnehmung), also scheint er nicht in der Ergebnisliste auf. Somit vergibt / schenkt er den 25. Platz an einen anderen Teilnehmer des Radmarathons. Eine echt "blöde G'schicht"!;-)Kliko wird auf der 80 Kilometer Distanz 51., vor Erwin der den 115. Platz erreicht, Mario auf dem 121. Platz. Was gibt es sonst noch zu berichten! Martin, Leo und Georg sind als Zaungäste vor Ort.

Wien - Lassnitzhöhe

(Tchibo - Cup)

   (24.5.2009)

 

   Ergebnisliste

  

   Einzelwertung Tchibocup

 

 

 

Michi erreicht Platz 58

 

Die Fahrer von Elk Haus NÖ drückten dem 19. Raiffeisen Radklassiker Wien-Laßnitzhöhe, dem dritten von neun Rennen zur Tchibo Top.Rad.Liga, ihren Stempel auf: Doppelsieg für die niederösterreichische Equipe durch Markus Eibegger und Matthias Brändle. Der Steirer Eibegger löste durch seinen Triumph in der Einzelwertung der Tchibo Top.Rad.Liga Andreas Dietziker (Vorarlberg-Corratec) von der Spitze ab. Auch in der Mannschaftswertung liegt das Team Elk Haus NÖ nun vor Vorarlberg-Corratec in Führung.
Nach dem Doppelsieg durch Vorarlberg-Corratec beim letzten Liga-Rennen in Bad Erlach glückte den Fahrern von Elk Haus NÖ heute beim Radklassiker Wien-Laßnitzhöhe die Revanche. Bis zum Wechsel lag eine vierköpfige Spitzengruppe vorne, die vier Minuten weggelassen wurde. Die Bergwertung am Wechsel holte sich Andrew Bradley. Das 189 Kilometer lange Rennen wurde bei der 120-Kilometer-Marke von den Spitzenteams dann so richtig eröffnet: Zahlreiche Attacken wurden gefahren, wo stets Elk Haus NÖ mit mindestens zwei Fahrern vertreten war.
Die Entscheidung ereignete sich auf der Schlussrunde: Der Vorarlberger U23-Fahrer Matthias Brändle attackierte und fuhr zehn Kilometer alleine an der Spitze. Auf der letzten Bergwertung Schemmerlhöhe, rund fünf Kilometer vor dem Ziel, setzte sein Teamkollege Eibegger nach und schaffte den Anschluss. Gemeinsam fuhren sie dem Ziel entgegen, wo Eibegger vor Brändle gewann. Der Slowene Uros Silar kam mit 37 Sekunden Rückstand als Dritter ins Ziel, zeitgleich mit Martin Schöffmann, ebenfalls von Elk. Christoph Sokoll von Vorarlberg-Corratec belegte den fünften Platz (plus 42 Sekunden) vor Elk-Fahrer Harald Starzengruber, der sich im Sprint einer elfköpfigen Verfolgergruppe durchsetzen konnte.

Michi kommt mit dem Hauptfeld ins Ziel und erreicht den 58. Gesamtrang.

Kriterium

Oberwaltersdorf

   (24.5.2009)

  

   Ergebnisliste

 

Stone muss sich ziemlich "ärgern";-), Georg wird 9.

 

Diesmal mit gut aufgewärmten Beinen steht Stone nach der schlechten Vorstellung in Loretto, schon wieder am Start. 60 Runden stehen am Programm. Oliver und Claudia schließen bereits interne Wetten ab, wie viele Runden es diesmal werden.;-) Es werden insgesamt 11 Runden!  Stone der ja bekannt ist ein schlechter „Kaltstarter“ zu sein, bekommt abermals die rote Fahne (als Zusatz, ein Pfeifkonzert aus der Trillerpfeife). Nur an dem heutigen Tag muss sich Stone richtig „ärgern“! In Ebreichsdorf werden Fahrer die 4 Runden bekommen nicht aus der Wertung genommen, heute bereits nach einer. So wie in Ebreichsdorf, wo Stone mitgefahren ist, zwar nur im hinteren Drittel des Hauptfeldes, aber er wäre das Rennen ausgefahren. Zuhause mit einer Wut im Bauch, muss er sich auf seine Art und Weise „abreagieren“. Das geht am Besten mit einem Zeitfahren auf den Hausberg (Rosalia). Oben angekommen, den Dampf abgelassen, kann Stone zufrieden sein. Er kann seine bisherige Saisonbestzeit leicht verbessern.

 

Georgs Bericht:

 

Nach einer wiederum enttäuschenden Starterzahl bei Master I wurden wir mit Master II zusammengelegt. Wie schon so oft wurde gleich von Beginn an ein hohes Tempo angezogen. Ich versuchte mich mit der ersten Attacke zu zweit abzusetzen, wurde aber sofort eingeholt. Nach der ersten Wertung dann die schmerzvollen Kämpfe. Die "Top 4" attackieren immer wieder, die Master II können die Löcher immer weniger oft zufahren und ich verhalte mich zu passiv, bis das Unausweichliche passiert. Das Loch wird zu groß um es zu stopfen. Während die Topfahrer davonziehen, bummle ich mit meinem Master I "Schatten" und einer Horde Master II Fahrer dahin. Sprintduelle erübrigen sich, weil die Punkte vorne schon abgeräumt werden. Vier Runden vor Schluss holt uns der Lackner ein. Er spannt sich gleich vor unsere Gruppe und wir düsen um den Kurs. In Lackner´s letzter Runde möchte ich die Überrundung aufheben und sprinte vor ihm über die Linie. Somit müsste ich doch die -20 Punkte ausgeglichen haben. Dann große Verwirrung, auch bei mir, wegen Sauerstoffmangel. Zumindest ich realisiere zu spät, dass noch eine Runde zu fahren ist. Daher kommen die zwei Master II "Wasteln" auch vor mir in Ziel (was aber egal ist, weil die Wertung separat erfolgt). Große Überraschung dann, als ich das Ergebnis sehe. Da stehen -20 Punkte zu Buche. Mal den Meister Ralf fragen, was es damit auf sich hat...

Kriterium Loretto

   (24.5.2009)

 

   Ergebnisliste

 

   Fotos Master

 

 

Georg auf Platz 5, Oliver Platz 24, Stone sieht die rote Fahne

 

Die Junioren zeigen sich von Beginn an nervös und sorgen für ein Höllentempo. Für Stone, dem das Tempo eindeutig zu schnell gewesen ist, muss sich nach 12 Runden von insgesamt 70 Runden aus dem Rennen verabschieden und das weitere Renngeschehen vom Streckenrand aus verfolgen. Einige Fahrer ereilt dasselbe Schicksal, die Kampfrichter kennen kein Erbarmen (die rote Fahne hat Ihnen wahrscheinlich zu gut gefallen);-). Stone und sein Bruder sitzen am Streckenrand mit einem Bier und zum Überdruss muss Stone eine weitere "Demütigung" von Oliver einstecken.;-)

 

Oliver kann seinen 24. Platz von voriger Woche bestätigen und zeigt sich abermals zufrieden: „Bei aller Härte ein wunderbar zu fahrender Kurs, der den Akteuren alles abverlangt. Um ein Haar hätte ich einen Punkt gemacht, mehr war noch nicht drinnen, aber sofern mein Knie sich von der Strapaze erholen kann, habe ich noch einiges auch in dieser Disziplin vor. Ein Platz in den Preisen bei der ÖM in zwei Wochen muss das Ziel sein!"

 

Georgs Bericht:

 

An diesem wunderschönen Rennfahrertag stellen sich nur 9 Master I Fahrer an den Start. Es ist schon unglaublich, da kann man um wenig Geld tollen Wettkampfsport ausüben und dann wird das von den meisten Radlern schlichtweg ignoriert....:-). Dafür starten Lechner&Langegger gleich wie aus der Pistole geschossen mit einem Höllentempo. Der Rest des Feldes reißt gleich einmal 20m Rückstand auf. Kurz vor der ersten Wertung schwächelt Lackner und legt sich unmittelbar vor mir in der Zielkurve hin. Dabei schlittert er zügig an den rechten Straßenrand. Blach kann nur mehr mit einem ausschweifenden Ausritt in die Botanik einem Sturz entkommen. Mir geht es ebenso, allerdings kann ich den Umweg kurz halten. Trotzdem entsteht gleich ein Riesenloch. Mein alter "Freund" Sattler war hinter mir und so kurbeln wir gemeinsam wie die Bösen, um das geschrumpfte Feld einzuholen. Was uns im dritten Anlauf auch tatsächlich gelingt. Doch nach einer weiteren Tempoverschärfung kann Sattler nicht mehr mit und somit habe ich die Ehre, ganz alleine im Kreis der erlauchten Sprinter mitzufahren. Bei den Wertungen mische ich mich gar nicht groß ein. Je länger das Rennen dauert, desto besser komme ich in Fahrt und sehe, dass ich bei den Sprintwertungen problemlos mithalten kann. Bei der vorletzten Wertung nehme ich allen Mut zusammen, verlasse meine letzte Feldposition und kann die ersten Punkte sammeln. Pinczker verlängert und nur Weberhofer und ich können nachsetzen - ohne ihn aber in weiterer Folge einzuholen. Nachdem die Positionen dahinter gefestigt sind, fährt niemand mehr nach und ich kann gemütlich auch noch in der Schlusswertung zu Punkten kommen. Das reicht dann immerhin hinter den unbestrittenen Speedartisten zu Rang 5, was doch eine deutliche Verbesserung gegen den ersten Auftritt in Ebreichsdorf war. Man muss auch die Gunst der Stunde zu Nutzen wissen ;-)

Schwechater Radmarathon

   (21.5.2009)

 

   Ergebnisliste

 

 

Stone darf bei "Hitzeschlacht" nicht fehlen 

 

So zeitig wie heuer standen die ersten Teilnehmer noch nie am Start! In der „Startaufstellung“ kann sich Stone die fünfte (Startposition) Reihe sichern. Noch einige Augenblicke bis zur Startfreigabe, die Teilnehmer treffen letzte Vorbereitungen und los geht’s. Die ersten 10 bis 15 KM sind von 3 bis 4 schweren Stürzen, mangels Konzentration, Plauderei etc. geprägt (immer an der Spitze Top 40). Ein Teilnehmer kann sein Rad jetzt dafür leichter in seinem PKW verstauen;-) (in zwei Teile zerlegt). Stone erwischt es zum Glück nicht, er muss aber immer wieder die daraus entstandenen Löcher mit viel Krafteinsatz zufahren, obwohl er sich taktisch klug im vorderen Bereich (1.Gruppe) aufhält. „Stopp“ und „Go“ Verkehr beherrscht bis Kaisersteinbruch das Renngeschehen. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Bremsmanövern, was bei der Gruppengröße (ca. 200 Teilnehmer) kein Wunder! Der Anstieg Kaisersteinbruch sollte die Gruppe in kleinere Grüppchen zerlegen. Mit knapp 30 km/h, vor der Kuppe deutlich mehr, hält Stone hin und kann gut mithalten. Er machte sogar ganz kurz (30 Sekunden) Führungsarbeit.;-) Die darauffolgende Abfahrt Breitenbrunn musste man „schön“ aufpassen, da einige Fahrer  ordentlich „anpeckt“ gewesen sind, die im Zick – Zack – Kurs hinab sausten. Den Anstieg Breitenbrunn Ortsende muss Stone abermals ans Limit, um nicht abzureißen. Einige Kilometer sollte er sich noch in der ersten Gruppe behaupten können. Am Donnerskirchner Berg (Höhe Ortsende) kann er dem Tempo nicht mehr folgen. Stone quält sich Richtung Kaisereiche hoch. Am Streckenrand feuert ihn Chisti (Christian Kotzmann) an, weiter oben kommen Michi und Chris entgegen. "Endlich oben", denkt sich Stone erleichtert. Abermals „Stopp“ und „Go“ Verkehr, keiner will Führungsarbeit leisten. Wahrscheinlich ist der Gegenwind auf dem Abschnitt von Hof bis Stotzing schuld.;-) Kurz nach Leithaproderdorf sitzen Georg und Doris im „Grünen“. Im Schatten wäre es Stone im Moment auch lieber gewesen, aber es warten noch 40 Kilometer bis nach Schwechat, die es zu bewältigen gilt. Fahrer die das Tempo vorne nicht mehr halten können und eingeholt werden, bringen wieder Schwung in die Fahrt. Die letzten 10 Kilometer wird attackiert, was nicht jedem sinnvoll erscheint, geht es doch nur mehr um die hinteren Plätze. Stone möchte keinen Sturz riskieren, fährt immer hinten, hält sich aus dem Zielsprint heraus und rollt auf dem 118 Gesamtrang durchs Ziel. Er kann trotz Bergschwäche, unrhythmischer Gruppe seine Vorjahreszeit um ca. 3,5 Minuten verbessern. Trotzdem wird es definitiv sein letzter Radmarathon gewesen sein. Die Stürze waren echt der Hammer! Lieber bei den Lizenzrennen Letzter, als im Krankenhaus zu landen. Nun etwas Erfreuliches! Dem Organisator muss man ein Lob aussprechen. Den Radmarathon gut organisiert, Streckensicherung perfekt, reichlich Verpflegung im Zielbereich etc. Einen Kritikpunkt gibt es doch.;-) Nach dem Studium der Ergebnisliste musste Stone zu seinem Entsetzen feststellen, er ist unter dem alten Vereinsnamen aufgelistet / genannt. Die Anmeldung übernahm der Organisator (Oliver) persönlich, so nebenbei ebenfalls im Verein, dieser sollte allerdings den „richtigen Vereinsnamen“ URC Rosalia wissen, was später korrigiert wurde. Danke!

 

P.S.: Heute war es Stone definitiv zu heiß. Den Donnerskirchner Berg hoch, überhitzte „fast“ der Motor!;-)

Straßenrennen Prottes

(Schnecke Maicup)

   (18.5.2009)

 

   Ergebnisliste

 

   Fotos 1

 

   Fotos 2

 

 

      Die "Heroes" von Prottes

 

Georg

     

 

Stone

 

Oliver

 

 

Eine "Armada" stellt sich der Herausforderung

 

Über die Anreise von Stone und Oliver könnte man ein Buch schreiben! In aller Frühe „Chaos“ pur. Erst vergisst Stone seine Lizenz und muss nochmals heim, dann glaubt Oliver seine „Schweißsocken vom Vortag“ nicht eingepackt / vergessen zu haben. Alles da, somit kann die Fahrt nach Prottes beginnen. In Bockfließ sind die „Zwei“ noch auf dem richtigen Weg, dann macht der Co – Pilot Oliver einen schweren Navigationsfehler. Auf einmal sind Sie nur nicht Richtung Prottes, sondern ganz im Gegenteil. Mit kurzem Umweg finden die „Zwei“ doch nach Prottes.;-) Im Start / Zielbereich meinte Oliver: „Wenn ich mir die bekannten Gesichter (starken Fahrer) ansehe, wird es heute richtig hart!“ So sollte es auch kommen! Mit 3 Fahrern war unser Verein vertreten. Die ersten 3-4 KM wurde regelrecht gebolzt und keiner wollte abreißen, sogar Stone nicht. Durch den Ort Ollersdorf ging es mit 70 Sachen dahin, kurz vor Prottes begann dann der „Kampf“ um die besten Plätze den Zielanstieg hoch. Georg, Oliver kommen gut mit, Stone vor dem Anstieg ziemlich hinten, kann den Anschluss nicht halten und muss das Hauptfeld ziehen lassen. Die Attacke der späteren Sieger brach im das Genick.;-) Zwar sind Fahrer (ebenfalls Abgehängte) in Stones Sichtweite, aber alleine kann er nicht auffahren, spult fast eine Runde solo ab, dann kommt von hinten das „rettende“ Gruppetto! Georg und Oliver hielten weiter brav die Stellung in der Spitzengruppe. Laut Oliver war die zweite Runde, die am deutlich Schnellste. Danach verkleinerte sich das Hauptfeld immer mehr in kleinere Gruppen. Stones Gruppe wurde bei der dritten Zieldurchfahrt signalisiert, eine Runde „geht“ noch, dann ist Schluss (Rückstand sonst zu groß). Die letzte Auffahrt ins Ziel war von vielen Attacken (wenn man diese so nennen kann) geprägt, jeder in Stones Gruppe wollte den Sprint um die hinteren Plätze gewinnen. Für die Fotos, motivieren und anfeuern, war heute Doris (Ehefrau von Georg) zuständig. Herzlichen Dank dafür. Die anschließende Heimfahrt wäre fast buchstäblich in den „Graben“ gefallen. Beim Wendemanöver (Güterweg) kommt Stone etwas zu weit in den Graben und muss sich mit quietschenden Reifen (gib Gummi) befreien. Kurze Pause beim Mäci, der Beifahrer muss immer den Fahrer einladen.;-)

 

Olivers ausführlichen Bericht, der sich mit seinem Comeback nach zwei Jahren Wettkampf-Pause zufrieden zeigt, wollen wir nicht geheim halten:

 

"Ich konnte mit dem Hauptfeld gut mithalten, bei den entscheidenden Attacken und im Bergauf-Zielsprint fehlten mir die Explosivität und ein wenig mehr Selbstvertrauen."

 

Georg fand schon etwas mehr Worte!;-)

 

Sodala, jetzt der Bericht aus meiner Sicht (reimt sich doch.....)

Nachdem ich mich in der ersten Runde mit den zahlreichen Schlaglöchern vertraut machen konnte, kam in der zweiten Runde das böse Erwachen. Beim Anstieg Ollersdorf wurde schon kurz nach dem Einbiegen in den schmierigen Berg das Tempo kontinuierlich hoch gehalten. Zwar habe ich mich im Feld laufend Position um Position nach vorne gearbeitet, letztendlich fehlten mir aber am Scheitelpunkt des "Hupfers" wieder die paar Meter (wie schon die ganze Saison). Bei der Abfahrt, die wir zu Dritt in Angriff nahmen, waren wir sicher zu nachlässig. Wir meinten nämlich locker wieder an das Ende des Pelotons heranrollen zu können. Doch das Tempo des Feldes blieb hoch und obwohl wir wie verrückt mit über 40 km/h kurbelten, blieb der Abstand unverändert. Immerhin lief unser "Dreier-Radl" aber sehr gut und eine Schwächephase und Sinneskrise in der dritten Runde wurde von meinen Kollegen schnell "behandelt", sodass ich weiter im Rennen blieb. Ende der dritten Runde haben wir dann auch noch Meindl Michi und Cabak Ferdinand aufgelesen. Schnell war mein Kampfesgeist wieder hellwach. Denn Michi´s Kampfansage, mich heute schlagen zu wollen, forderte vehementen Widerstand! In der vierten Runde sammelten wir dann auch noch Sammer und Vidlak, zwei Youngsters, auf. Da die Gruppe gut lief, qualifizierten wir uns auch noch für die letzte Runde (obwohl einige wohl lieber schon Feierabend gemacht hätten). Leider bekam der "Motor" der Gruppe, der Paul Richter, am Ollersdorfer Berg Krämpfe und musste reißen lassen. Ich konzentrierte mich ganz auf den Fight mit Michi, der am Berg sicher stärker war als ich. Also musste ich die Ernte schon vorher einfahren. Da kam mir eine Attacke von Sammer gerade recht. Der zog kurz vor Prottes ordentlich an und ich klemmte mich an Vidlak´s Hinterrad. Aus der Gruppe konnte nur mehr Sattler mit. Sammer war dahin. Sattler, Vidlak und ich gingen in die Steigung, Michi schon etwas abgeschlagen. Sattler und Vidlak attackierten, ich konnte nicht mehr mit - aber immerhin doch vor Michi ins Ziel rollen.

Fazit:
Ein Höllenritt im Weinviertel. Ich hatte immerhin auf 100km einen Schnitt von 36,8 km/h! Und bin in der schnellsten aller Runden ums "Äuzerl" abgerissen. Ein Rückstand von 12min auf das Hauptfeld ist absolut in Ordnung. Für mich war es ja ein Trainingsrennen, bei dem ich nicht unbedingt aufs Äußerste gehen wollte. Und immerhin habe ich meine weiße Weste behalten, der Michi konnte mich bei einem Rennen noch nicht "besiegen“:-)

Rieder Radrennen

   (17.5.2009)

 

   Ergebnisliste

 

 

Michi gewinnt in Ried, Chris auf Platz 26

 

Beim Rieder Straßenrennen um den großen Preis der Firma Eurol standen heute 58 Teilnehmer am Start darunter Michi und Chris, beide bis in die Zehenspitzen hoch motiviert. Zahlreiche Defekte beherrschten das Renngeschehen. Michi kann sich in der vorletzten Runde absetzen, überquert mit einigen Sekunden Vorsprung, als Erster das Ziel und gewinnt in der laufenden Saison sein erstes Rennen. Wir gratulieren natürlich nicht.;-) Chris kommt mit dem Hauptfeld als 26. ins Ziel. Den zweiten Platz belegt Michis Teamkollege Petr Lechner, der dritte Platz geht Peter Pichler (RC Arbö Gourmetfein Wels).

Wienerwald GP

(EZF Forsthof)

   (15.5.2009)

 

   Ergebnisliste

 

 

Stone mit "Bleifüßen" am Start

 

Mit verschlafenem Gesicht, müden (später „stinkenden“) Beinen (Sixtus Öl),  wagt sich Stone wiedermal zu einem Einzelzeitfahren. Von Klausen – Leopoldsdorf ging es nach Forsthof hoch (ca. 200m Höhendifferenz). Zum Start musste die Strecke talwärts gefahren werden, da im Zielbereich, die Startnummernausgabe stattfand. Mit der Startnummer „Uno“ muss Stone als Erster „dran“ glauben. Nach rund 500m blockierten zwei Mischwagen (Betonwagen) den Weg, mit Zornesröte im Gesicht (den Ausdruck hätte keiner sehen wollen), schlängelt er sich irgendwie durch und muss abermals den richtigen Tritt finden. Ein perfekter Start in einem Rennen.;-) Ab der Streckenhälfte wurde die Straße etwas feuchter, die Regenwürmer oder besser der Rest von Ihnen landete auf Stones Rennrad bzw. Waden. Ein richtig ekelhaftes Gefühl! Bei KM4 holt der hinter Stone gestartete Teilnehmer ihn ein und saust nur so vorbei, dieses Kunststück schafften ebenfalls zwei weitere Teilnehmer. Nach 8 mehr oder weniger schwierigen Kilometern überquert Stone die Ziellinie. So eine „nette“ Nachmittagsausfahrt kann schon was! Am 29.Mai folgt der zweite Teil des Wienerwald GP, wo die Strecke deutlich steiler sein soll.;-)

Bad Erlach

(Tchibo - Cup)

   (3.5.2009)

 

   Ergebnisliste

  

   Einzelwertung Tchibocup

 

 

 

Große Fangemeinde feuert Michi und Chris an

 

Bei der Bergwertung Inzenhof versammelte sich eine ca. 20 köpfige große Fangemeinde, die Chris und Michi anfeuerten. Gleich zu Beginn kam Lechner Petr zu Sturz und Chris „opferte“ sich, wartete auf Lechner und beide nahmen die Verfolgung auf. Lechner schaffte den Anschluss, Chris leider nicht und muss nach 3 Runden das Rennen beenden. Michi kämpfte sich Runde um Runde auf den Pittener Berg (irgendwer meint, der Berg ist eh keiner;-) ) und sprintet auf den 10. Platz.

Die Fahrer von Vorarlberg-Corratec haben das zweite Rennen zur Tchibo Top.Rad.Liga anlässlich 35 Jahre LRV NÖ - Sportland Niederösterreich - in Bad Erlach dominiert. Der Sieg ging an den Schweizer Legionär Reto Hollenstein, der 22 Sekunden vor Markus Eibegger (Elk Haus NÖ) und Teamkollege Andreas Dietziker gewinnen konnte.

Zu Beginn der siebenten von zwölf Runden des insgesamt 141,6 Kilometer langen Revivals auf dem schweren Pittner Rundkurs konnten sich vier Fahrer absetzen. Neben einem ungarischen Profi waren Probst, Starzengruber und Ludescher mit dabei. Ihr Maximalvorsprung betrug 1:45 Minuten. In der vorletzten Runde ereignete sich dann die Schlüsselszene, als Reto Hollenstein, der zuletzt Gesamtdreizehnter beim Giro del Trentino wurde, von der Verfolgergruppe zur Spitze aufschloss und sich gleich in unwiderstehlichem Stil an die Spitze setzte. In den letzten beiden Runden baute er seinen Vorsprung auf das Feld, das die lange führende Spitzengruppe in der Finalrunde stellte, auf 22 Sekunden aus. In der letzten Runde, wenige Kilometer vor dem Ziel, gelang Hollensteins Teamkollege Andreas Dietziker und Elk-Fahrer Markus Eibegger eine Attacke und sie sprinteten um die Plätze zwei und drei.
Im Massensprint des mehr als 50köpfigen Hauptfeldes setzte sich der Tscheche Martin Boubal vor Jan Sokol von Focus Weichberger Völkermarkt durch. Clemens Fankhauser von Elk Haus NÖ war im Zielsprint in einen Massensturz verwickelt und musste seine Führung in der Tchibo Top.Rad.Liga abgeben. Passiert ist bei dem Sturz zum Glück nichts.

Kriterium

Ebreichsdorf

   (2.5.2009)

 

   Ergebnisse

 

   Fotos Master 1

  

  

 

  

 

 

 

  

Das erste Kriterium ist Geschichte

 

Georg sah heute einen Lichtblick, gut im Feld mitgekommen. Lechner Christian hat ihm zu Beginn ein paar Tipps gegeben, diese er beherzigt hat. Nur einmal, Mitte des Rennens, hat sich ein Loch aufgetan und zu dritt waren wir vom Hauptfeld abgehängt. Auf der Gegenwindseite wieder zurückgekämpft. Von Punkten jedoch noch weit entfernt. Allerdings ein Lichtblick, immerhin und kein Sturz!

 

Eine Stunde später durfte Stone in sein erstes Kriterium der Saison starten. Vor dem Start wurde fast noch ein Fahrer aus dem Rennen genommen, weil seine Startnummer mit „nur“ 3 Büroklammern befestigt war. Von Beginn ein ziemlich hohes Tempo, dass Stone ins Grübeln brachte: „Was mache ich hier!“ Bis zur ersten Wertung im Feld dabei. Nach der Wertung wurde jedoch das Tempo nicht rausgenommen, sondern einige Fahrer verlängerten den Sprint und wollen sich absetzen. Die darauf folgende Tempoverschärfung konnte Stone nicht mitgehen und muss die Gegner ziehen lassen. Die nächsten Runden spult er mit zügigem Tempo alleine ab. So entschloss er sich auf die Verfolgung zu verzichten, sich überrunden zulassen, Kraft zu sparen und im Hauptfeld mitzufahren. Zu seiner Verwunderung gelang dies bis Rennende recht gut. In den letzten 10 Runden setzen sich Willinger Markus und noch 2-3 Fahrer ab, was den Rennverlauf nicht mehr beeinflussen sollte. Die Spitze war immer in Sichtkontakt ca. 100m vor dem Hauptfeld. Willinger gewann souverän das Kriterium, vor Bohunovsky Georg und Sammer Conrad. Nach mehreren Stürzen im Feld (selbst blieb Stone davon verschont), Antritten und Tempoverschärfungen, war Stone froh und glücklich im Ziel angekommen zu sein.  

Festina

Road - Bike - Trophy

   (1.5.2009)

 

   Ergebnis Elite

  

  

 

  

 

 

 

  

Chris erreicht seine bisher beste Platzierung

 

Das 120 km lange (8 Runden) Rennen in Schwanenstadt ist nur der Beginn des langen Rennwochenendes der Elitefahrer. Michael Pichler setzte sich in Runde vier vom Hauptfeld ab und fuhr mehr als die Hälfte des Rennens solo mit knapp drei Minuten Vorsprung. In der vorletzten Runde bildete sich eine Verfolgergruppe mit Paul Kasis (ASKÖ Tri Linz), Stefan Probst (KTM Junkers Braunau), Matthias Schröger und Holger Burkhardt. Beim letzten Anstieg gelingt dem Mühlviertler Matthias Schröger die Flucht nach vorne und gemeinsam mit Michael Pichler fährt er zum Sieg in Oberndorf bei Schwanenstadt. Dritter wird Holger Burkhart.
 

Chris kommt mit der 1. Verfolgergruppe ins Ziel und wird hinter seinen beiden Teamkollegen (Probst Stefan, Lechner Petr), drittbester KTM Junkers Fahrer und erreicht den 15. Gesamtrang. Wir gratulieren.

Lavanttaler

Radsporttage

   (26.4.2009)

 

   Ergebnis Elite

  

   Ergebnis Amateure

 

   Ergebnis Master

 

 

 

 

  

Michi wird 7., Georg und Stone weiter hinten platziert

 

Beim Straßenrennen mit Start und Ziel in Wolfsberg sprintet Peter Pichler zum Sieg. Er verweist im 155 km langen Rennen Daniel Schorn (Team Elk Haus/Union Schrems) und Petr Lechner (ARBÖ KTM Junkers Braunau) auf die Plätze zwei und drei. Durch eine super mannschaftliche Geschlossenheit ist es Michis Team wiederum gelungen ein Top Resultat herauszufahren. An den jeweils 2 schwierigen Anstiegen wurde alles versucht um die Angriffe von anderen Teams zu entkräften. Durch einen Soloritt von Michael Singer 40 km vorm Ziel waren andere Mannschaften zwischenzeitlich zur Nachführarbeit gezwungen. In der vorletzten Runde bildete sich eine 3 Mann Spitzengruppe am 2. Anstieg, doch aufgrund der konsequenten Nachführarbeit des KTM Junkers Teams wurde diese wieder gestellt. In der letzten Runde, letzter Anstieg, „hüpft“ Michi die Kette heraus. Schnell rein und die paar Sekunden wieder zum Feld auffahren. Anfahrer Michi erreicht mit „dreckigen verschmierten“ Händen den hervorragenden 7. Platz.

 

Im anschließenden Amateurrennen lief es für Stone zu Beginn recht gut. Den ersten Anstieg fährt er diesmal mit und reißt erst beim zweiten „Stich“ ab.;-) Somit fährt er ca. 80 KM dem Feld hinterher, da weit und breit kein anderer Fahrer war. Die Abfahrt von Eitweg Richtung Wolfsberg retour gefiel Stone besonders gut. Da konnte er seine neue Kassette 25 -11 testen. Ja, denkt er sich: „Mit dem 11 Ritzel geht was weiter, im Rennen ist eher das Gegenteil der Fall!“. Aufgeben gibt es für Stone nicht und spult solo die restlichen 4 Runden (von 5) ab. Im Ziel angekommen, diesmal ohne Probleme (Hungerast), muss er feststellen, alleine ohne Gruppe ist der Rückstand mit 33:12 doch recht groß. Er muss sich mit dem 45. Platz begnügen.

 

Beim Rennen der Masterfahrer bereits nach 1km heftige Attacken. Kurz setzen sich 3 Leute ab, Georg hofft man lässt sie fahren. Aber nein. Aufgefädelt geht es in die erste Steigung nach 5 km. Bis etwa zur Hälfte der Steigung kommt Georg mit, dann reißt er eine Schneise nach hinten (Original Oliver). So ein Käse. Der Neunkirchner pfeift drauf und steigt aus. Hinter Georg noch einer vom Psv Graz. Mit dem geht es ganz nett dahin. Dieser mag dann aber die letzte Runde nicht mehr fahren. Das kostet Georg eine Zeit unter 2 h. Positiv: wenigstens ausgefahren, eine wirklich schöne Strecke, tolles Wetter.

Kirschblütenrennen Wels

   (19.4.2009)

 

   Ergebnis Elite

  

   Ergebnis Amateure

 

   Ergebnis Master

 

 

 

 

  

4 Mann waren in Wels am Start

 

Die kühlen Temperaturen sorgten bei einigen Fahrern für Gänsehaut, die war nach der Startfreigabe verschwunden. Als Erste durften die Elitefahrer, gefolgt von den Amateuren und den Master starten.

 

Im Eliterennen ging es dann Schlag auf Schlag bei den ersten Attacken, doch nur 1 Mann solo an der Spitze konnte sich vom Feld lösen, wurde jedoch wieder gestellt. Somit war kurz Ruhe eingekehrt. Nach ca. 70 Kilometern formierte sich eine große Spitzengruppe, wo auch Michis Teamkollegen Jan Barta und Petr Lechner vertreten waren. Im sehr schnellen Rennen trug die Windkante ihr übriges bei. Einige Mannschaften waren jedoch nicht recht zufrieden, hatten sie keinen Mann vorne vertreten. Somit war diese Gruppe bald eingeholt und kurz darauf bildete sich eine neue Spitzengruppe in der Abfahrt vom Schartner Berg, in der Windkante, die nicht mehr eingeholt wurde und sich somit den Sieg untereinander ausmachten. Nach 48 Jahren ohne Heimsieg für den RC ARBÖ Wels Gourmetfein kann Werner Riebenbauer endlich diese Durststrecke beenden. Er setzt sich im finalen Sprint gegen Petr Lechner (ARBÖ KTM Junkers Braunau) und Tobias Erler (Team Baier Landshut) durch. Michi kommt, als 27. ins Ziel, Chris landet im stark dezimierten Hauptfeld auf dem 31. Platz.

 

5 Minuten nach den Elitefahrern starten die Amateure, darunter in seinem allerersten Lizenzrennen Stone (Steiner Jürgen). Mit etwas kribbligen Bauch und Anspannung, die schnell verflogen, da er jetzt andere Gedanken hatte. Solange wie möglich mithalten. Nach rund 2 Minuten Fahrzeit passierte der erste Sturz eines Vordermannes, der in eine kleine Verkehrsinsel fuhr und etliche neben im Fahrende mitriss. Stone hatte Glück nichts passiert. Wieder antreten, Anschluss geschafft. Mit über 60 km/h geht’s die erste Abfahrt hinab, gefolgt mit einer engen Rechtskurve Richtung Haiding. Der erste Anstieg und um Stone war es „geschehen“.;-) Das Tempo war im deutlich zu schnell. Puls im tiefsten roten Bereich ringt Jürgen nach Luft. Somit ist quasi das „Rennen“ und die „Siegchance“ vorbei.;-) Nach ein paar Fahrminuten kommen die ersten Masters daher. Stone wird auch da durchgereicht und findet schließlich die richtige Gruppe. Mit einem noch nie da gewesenen Hungerast muss er die dritte und letzte Runde alleine absolvieren, da seine „Gruppe“ nicht mehr weiterfuhr. Die Masters müssen ja nur 2 Runden fahren! Am Schartner Berg, ertönt hinter Jürgen aus einem Polizeiauto der Aufruf, er möge/solle sich schneller fortbewegen bzw. Platz machen. Der Grund: Die Spitzengruppe der Elitefahrer. Anstieg geschafft, kurze Abfahrt, Rückenwindpassage und endlich mit 45:17 Rückstand erreicht Stone auf dem 90. Platz das Ziel. Somit „fährt“ er sein erstes Lizenzrennen aus und überrascht doch einige Trainingskollegen, die Wetten abschlossen, er schafft es nicht. Ätsch, Pätsch, Pech gehabt. Die Suppe ordentlich versalzen.;-) Im nächsten Rennen läuft es für Jürgen auf alle Fälle besser.

 

Irgendetwas fehlt noch? Was wohl? Ach ja der Bericht über die Master!

 

Unser einziger Master war Georg Ebner, für den es viel leichter war als befürchtet. Der erste Hupfer gleich nach dem Start mit der großen Scheibe. Danach eine gemütliche Abfahrt und schon finden sich einige Sportler, die in den Feldern abseits der Straße herumlaufen. Da hat es wohl bei den Amateuren einen Sturz gegeben. Sie nächsten "Rampen" sind überhaupt für Georg überhaupt kein Problem, kommt überall problemlos mit. Irgendwann kann er Stone alleine fahrend erkennen. Zum "Hallo" reicht es nicht, Georg fährt ganz links im Windschatten. Dann die Abfahrt vor der Bergwertung, die ihm zum Verhängnis wird. Georg lässt sich (Hosenscheißer) zu weit nach hinten fallen. Die Rechtskurve hinauf zur BW, drittletzte Position. Der Knabe vor Georg dreht sich um, touchiert das Hinterrad seines Vordermannes und schon küssen beide den Asphalt. Er bremst hart, kommt irgendwie vorbei, aber das Feld ist ein paar Meter vor ihm! Bis zur 500-m-Marke kurbelt er wie verrückt und komme gerade um ein paar Meter nicht mehr ran. Am höchsten Punkt hat Georg vielleicht 20 Sekunden Rückstand. Aber die anderen zwei Kollegas sind sehr schwache "Drücker" und reißen ihm dauernd ab. 10km vor der Zieldurchfahrt kommen noch zwei Master Fahrer im D-Zug Tempo daher. Sie reihen sich ein, Georg muss die Löcher dauernd zufahren und resigniert dann irgendwann. In der zweiten Runde splittet die Gruppe auf. Ein Amateur Fahrer reiht sich ein. Georg hofft, die Bergwertung vor der Hauptgruppe Master II-VI zu erreichen. Leider geht sich wieder um wenige Sekunden nicht aus. Zu zweit versuchen Sie die Gruppe, die immer in Sichtweite ist, einzuholen. Geht aber nicht. Beim letzten Hügel ein Kraftakt und Georg kann den Amateur abhängen und saust alleine ins Ziel und wird mit 12:39 Rückstand genau 30.

 

Das „Team“ des URC Rosalia steht am nächsten Wochenende in Wolfsberg bei den Int. Lavanttaler Radsporttagen am Start. ;-)

Flachgauer -

Radsporttage

(Straßenrennen)

   (13.4.2009)

 

   Ergebnisse

 

  

59. Platz für Chris

 

Nach dem gestrigen Kriterium folgte heute bei den Flachgauer Radsporttagen das Straßenrennen über 148 km. Schon in der ersten Runde hat sich eine 8-köpfige Spitzengruppe absetzen können, konnten aber wieder gestellt werden. Das Tempo war so hoch, dass viele ausgeschieden sind, aber unser Chris nicht, der bleibt immer dabei. Eh klar. Es gewann Rakusa Luka (Team Motomat Delo Revije / Mix-Team), vor Auer Gernot (ARBÖ Rapso Knittelfeld) und Chris Teamkollege Jan Barta (KTM Team Junkers) erreicht den 3. Gesamtrang. Chris überquert als 59. die Ziellinie und ist jetzt froh über ein paar „lockere“ Tage.

Flachgauer -

Radsporttage

(Kriterium)

   (12.4.2009)

 

   Ergebnisse

 

Chris kommt immer besser in Fahrt

 

Chris zeigt abermals eine gute Leistung und wird hinter dem gestrigen Sieger der Festina – Trophy Werner Riebenbauer 30. Bester Österreicher wurde Stefan Probst (KTM Junkers).

 

Vereinsschlacht die 1.

   (12.4.2009)

 

   

 

  

  

  

 

 

Einige Teilnehmer fanden sich doch

 

Pünktlich auf die Minute starten drei „wackere“ Radler (Georg, Stone, Oliver) vor dem FWH in Wiesen. Den ersten Anstieg (Rote Erde) ging es gemächlich hoch. So ein Kaltstart tut keinem gut.;-) Weiter nach Bad Sauerbrunn, wo das Tempo etwas angezogen wurde. In der Ebene wechselten sie sich immer brav ab. Außerhalb von Lanzenkirchen ruft Oliver zum Stone: „Beim Kreisverkehr gerade drüber!“ Passt, fahren gerade weiter. Vor Schwarzau fährt Oliver zum Stone. Jetzt sind wir uns „verfahren“!;-) Weiter auf der B 54 bis Scheiblingkirchen, wo das Tempo zeitweise einem Rennen glich. Anstieg Seebenstein recht zügig hoch, alle drei hecheln. Die kurze Abfahrt wurden die Beine gelockert, der Schweißverlust ausgeglichen. In Scheiblingkirchen angekommen, ging es links Richtung Bromberg, zur ersten wirklichen Bergwertung des Tages. Oliver fährt wie von Sinnen Bromberg entgegen, der Tacho zeigt über 40 Sachen an. Georg und Stone blicken sich gegenseitig an, was hat Oliver vor? Den Anstieg Hochwolkersdorf hoch, eine Premiere für Stone, der gleich mal mit zu viel Ehrgeiz reinfuhr und dafür weiter oben büßen musste. Oliver konnte heute sein Leistungsniveau zu 100% abrufen. In Hochwolkersdorf angekommen, überholt ein Motorradfahrer, die drei „Wackeren“. Alle können mit guten Gewissen behaupten. „Gerissen“ /erschreckt hat's uns alle drei.;-) Kurz den Magen füllen, weiter geht’s. Schwarzenbach die Serpentinen hinunter setzten sich Georg und Oliver ab. Stone der eine doch miserable Kurventechnik, oder sollte man sagen „sich anmacht“, wurde sprichwörtlich stehen gelassen.;-) Die letzte Bergwertung (Sieggraben) wurde nochmals recht spannend. Oli setzte sich hauchdünn durch. Stone wird 2., Georg 3. Abfahrt Richtung Mattersburg, wo sie auch einen alten Bekannten trafen (Otto), wurden die letzten Kraftreserven mobilisiert. In Mattersburg Kreisverkehr (Florianihof) zeigte der Tacho 31,5km/h Schnitt an. Hier trennten sich die Wege. Die letzten KM locker ausrollen, mehr geht nicht mehr.;-) Für die erste „ernst zu nehmende“ Radschlacht können alle Teilnehmer zufrieden sein.

Festina - Trophy

Schwanenstadt

   (11.4.2009)

 

   Ergebnisse

 

  

  

  

 

 

Chris im "Rundenkarussell" 32.

 

Einen Rundkurs (1900m) galt es für die Elite 45-mal zu „umkreiseln“. Einigen Fahrern dreht sich jetzt noch der Kopf.;-) Beim schnellen 85,5 Kilometer langen Rennen in Schwanenstadt setze sich schon zu Beginn eine 16-köpfige Spitzengruppe ab. Das Hauptfeld hatte beim schnellen Rennen mit 47,1 km/h Schnitt keine Möglichkeit die Spitzenfahrer zu stellen. Werner Riebenbauer (RC ARBÖ Wels Gourmetfein) setzte sich im Zielsprint gegen Chris Teamkollegen Lechner Petr (ARBÖ KTM Junkers Braunau) und den starken Bahnfahrer Christian Grassmann (Team Mapei Heizomat Bayern) aus Deutschland durch. Mit dem Hauptfeld kommt Chris mit 1:32 Minuten Rückstand ins Ziel. Das Osterwochenende ist für Chris noch lange nicht zu Ende. Morgen und übermorgen finden die nächsten Rennen in Salzburg (Flachgauer Radsporttage) statt.

Thermenland GP

   (6.4.2009)

 

   Ergebnisse

 

  

  

  

 

 

Stockerlplatz für Michi, Chris auf dem 52. Platz

 

160 anspruchsvolle Kilometer warteten auf die Radprofis (110 Teilnehmer) heute beim Thermen - GP in Loipersdorf. Eine 32-km-Runde stand mit jeweils 3 recht knackigen Anstiegen am Programm, die 5x zu bewältigen war. Nach drei Runden begannen die Attacken im Feld und eine dreiköpfige Spitzengruppe (Sava, Gourmetfein und Elk Haus) konnte sich rund drei Minuten vom Hauptfeld absetzen. Die Mannschaft um Michi und Chris musste sehr aufmerksam fahren, um die zahlreichen Attacken nicht zu verschlafen. Dies gelang dem KTM Junkers Team recht gut. Doch in der 3. Runde wurde der Vorsprung der Spitze von ca. 1:40 zunichte gemacht. Der Kurs rund um Loipersdorf gilt als sehr selektiv, nach den ersten drei Runden befanden sich nur noch rund 60 Fahrer im Rennen. Quasi ein „Ausscheidungsrennen“.;-) Im Finale wurde es dann ernst und am 1. Anstieg der Runde setzten sich ca. 20 Mann vom Hauptfeld ab, darunter auch Michi Knopf, für den sich die KTM Mannschaft heute in Szene setzte. Im flachen (ca. 20km vor Ziel) kam die entscheidende Attacke vom Sieger Markus Eibegger, welcher einen Solosieg mit 1 Min. Vorsprung feiern konnte. Am letzten Anstieg dann die Attacke von Michi Knopf, wo nur mehr Adam Homolka (Viperbike Kärnten) und der Slowene Uros Silar (Sava Kranj) mitgehen konnte. Im Sprint vor der Therme Loipersdorf wurde dann Michi sehr guter 3. Ein gutes Rennen ebenfalls von Christian Pavitschitz, der viel Nachfolgearbeit leisten musste und sich in den Dienst der Mannschaft stellte. Am Schluss wird er mit dem 52. Platz belohnt.

Eröffnungsrennen

Leonding (Tchibo - Cup)

   (29.3.2009)

 

   Ergebnisliste

  

   Einzelwertung

 

   Teamwertung

 

 

 

Michi startet mit einem 17. Platz in die Saison

 

Mit einer optimalen Vorbereitung nimmt Michi Knopf sein erstes Rennen der Saison in Angriff. Wie jedes Jahr findet der Saisonauftakt in Leonding/OÖ statt.
Franz Grassmann vom RC ARBÖ Wels Gourmetfein attackierte in der dritten Runde. Nach einer kurzen Solofahrt konnten Clemens Fankhauser, Riccardo Zoidl, Daniel Schorn, Andreas Dietziker und Jakub Kratochvila aufschließen. Die sechsköpfige Spitzengruppe baute den Vorsprung kontinuierlich bis 1:15 Minuten aus. Bei der letzen Bergwertung über dem Aichberg attackierte nochmals der Oberösterreicher und nur Fankhauser und Dietziger konnten aufschließen. Im Zielsprint entschied der junge Tiroler Fankhauser, der im letzten Jahr Dritter bei den österreichischen U23-Straßenmeisterschaften wurde, das Rennen für sich.
Wegen schlechten Wetters und der kalten Temperaturen wurde das Rennen von ursprünglich 151 auf 108 Kilometer verkürzt. Der 24jährige Zillertaler Clemens Fankhauser von Elk Haus Simplon hat Saisoneröffnungsrennen in Leonding gewonnen. Im Zielsprint setzte sich der Tiroler gegen den Schweizer Andreas Dietziker vom Team Vorarlberg Corratec und Riccardo Zoidl von RC ARBÖ Wels Gourmetfein durch. Fankhauser ist somit der erste Führende in der Tchibo Top.Rad.Liga und sein Elk-Team liegt auch in der Mannschaftswertung vor Wels Gourmetfein in Führung. Der aktivste Fahrer war heute Daniel Schorn, ebenfalls von Elk.

Michi fährt auf den 17. Rang und wird somit auch bester des KTM – Junkers Teams. Einige weitere Platzierungen seiner Teamkollegen: Lechner Petr 19., Jan Barta 20., Kugler Josef 47. Das nächste TCHIBO TOP.RAD.LIGA Rennen geht in Bad Erlach über die Bühne, wo wir sicherlich am Streckenrand stehen und unseren Obmann Michi anfeuern.

Pöttsching -                 Dreikönigslauf

   (19.1.2009)

 

   Ergebnisse

 

 

 

Stone knapp unter 21 Minuten

 

Spät aber doch ein kurzer Bericht:

 

Stone der nach dem Silvesterlauf in Zillingdorf mit zu viel Ehrgeiz an den Start ging und mit einer doch enttäuschenden schlechten Zeit 22:48 ins Ziel kam, wusste in Pöttsching muss es besser „laufen“. Am Vortag sollte mal halt kein Krafttraining machen, daher ab der zweiten Runde eine Muskelverhärtung in der linken Wade.

Nun zum eigentlichen Event, dem Dreikönigslauf in Pöttsching. Mit etwas mäßigen Anfangstempo und im Hinterkopf der Gedanke, ja keine Krämpfe etc. zu bekommen, galt es in der ersten Runde das „richtige“ Tempo zu finden. Der erste Zieldurchlauf war vollbracht. Die darauf folgenden Runden spulte Stone mit konstanten Tempo ab. Kurz vor dem vierten Zieldurchlauf ein Blick auf die Anzeigetafel. Die 21 Minuten müssten sich noch irgendwie ausgehen. Somit erhöht Stone nochmals ein bisschen das Tempo und erreicht knapp aber doch das Ziel in einer Zeit von 20:53. Puh. Glück gehabt. Der Kurs in Pöttsching dürfte Stone liegen.;-)

Einige Läufe sind für 2009 noch geplant. Mal schauen, ob er seine Bestzeit verbessern kann.